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  #21  
Alt 19.05.2017, 23:35
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Da_Valle Da_Valle ist offline
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Zitat:
Zitat von Truman... Beitrag anzeigen
Ich kenne die Milos leider nicht im Detail aber ich habe mal ein paar Bilder auf denen man Probleme erkennen Kann, ohne Löcher in den Spiegel bohren zu
müssen.
Zum einen liegt die kleine Taros schon je nach Motor so tief im Wasser (meiner soll so 162 KG wiegen) das die Abläufe der Motorwanne
und auch die Trailerösen sich teils schon unter der Wasserlinie befinden. Für ein paar Stunden sicher kein Problem aber wenn man mal 1-3 Wochen am Stück das
Boot im Wasser liegen hat könnte bei kleinen Undichtigkeiten schon ne Menge Wasser zusammen kommen.
Auf den Bildern wo ich ein kleines Stahllineal an den Spiegel halte,kann man
erkennen das da wo bei der Taros das Spiegelholz beginnt das Laminat durch
das aufgequollene Holz eine Delle in den normalerweise planen Spiegel gedrückt hat.
Ja und auf dem Bild vom Inneren des Spiegels kann man eine schöne Braune
Wassernase and den Bohrungen für die Trailerösen sehen.
Das sind Anhaltspunkte für einen vielleicht nassen Spiegel. Ich habe das noch
nicht an einer anderen ( trockenen ) Taros vergleichen können.

Gruß

Martin

Die Rostigen stellen sind wirklich nicht schön. da sollte man eventuell mal rausschrauben und nachsehn und mit Sika wieder rein.
Ob die Aufquellung vom Holz kommt mag ich stark bezweifeln
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Grüße Valentin

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  #22  
Alt 20.05.2017, 11:50
Maelrio Maelrio ist offline
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Zitat:
Zitat von Truman... Beitrag anzeigen
Ich kenne die Milos leider nicht im Detail aber ich habe mal ein paar Bilder auf denen man Probleme erkennen Kann, ohne Löcher in den Spiegel bohren zu
müssen.
Zum einen liegt die kleine Taros schon je nach Motor so tief im Wasser (meiner soll so 162 KG wiegen) das die Abläufe der Motorwanne
und auch die Trailerösen sich teils schon unter der Wasserlinie befinden. Für ein paar Stunden sicher kein Problem aber wenn man mal 1-3 Wochen am Stück das
Boot im Wasser liegen hat könnte bei kleinen Undichtigkeiten schon ne Menge Wasser zusammen kommen.
Auf den Bildern wo ich ein kleines Stahllineal an den Spiegel halte,kann man
erkennen das da wo bei der Taros das Spiegelholz beginnt das Laminat durch
das aufgequollene Holz eine Delle in den normalerweise planen Spiegel gedrückt hat.
Ja und auf dem Bild vom Inneren des Spiegels kann man eine schöne Braune
Wassernase and den Bohrungen für die Trailerösen sehen.
Das sind Anhaltspunkte für einen vielleicht nassen Spiegel. Ich habe das noch
nicht an einer anderen ( trockenen ) Taros vergleichen können.

Gruß

Martin
So hat mein Spiegel auch von innen augesehen , und ich glaube auch das das mit dem Ausbeulen ein Indiz ist für das aufquellen des Spiegels. Die ersten Teile meines Spiegels waren 40 mm dick..und das waren die komplett durchnässten Teile. Das Ausmessen für die neuen Spiegelplatten ergab 36 mm, also glaub ich auch, das man den nassen Spiegel an einer nicht mehr planen Aussenfläche erkennt. Der neue Spiegel wird heute zugesägt und eingepasst, Laminieren wird noch dauern, da der Bootsbauer krank ist.
Gruss
Mario
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  #23  
Alt 15.06.2017, 11:52
Maelrio Maelrio ist offline
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Standard es geht weiter...

So..endlich geht es weiter. Ich hab den Spiegel aus 2 Platten Okumè Holz in 18 mm zugesägt und eingepasst. Anschliessend wurden die Platten mit Epoxy verleimt und erstmal getrocknet. Unglaublich was das für eine Stabilität bringt!
Die Bodenplatte habe ich ebenfalls eingepasst, aber erstmal kommt der Spiegel rein.

Gestern wurde dann der Spiegel mit angedicktem Epoxy eingesetzt. Dazu habe ich alle Bereiche des Spiegels erstmal mit flüssigem Epoxy eingestrichen, die Berührungsstellen an der Aussenhaut und am Stringer sowie Motorwanne mit angedicktem Epoxy eingestrichen und den Spiegel eingesetzt.
Der Spiegel hat zu der Aussenhaut Luft, welche ich mit nach der Fixierung ebenfalls verfüllt habe. Das ganze wurde dann von aussen mit dem Spachtel verstrichen. Innen habe ich das überschüssige Material mit einem mit grossem Radius versehenen Holzstäbchen verstrichen, so das sich schöne Übergänge zum Stringer , Motorwanne und Boden ergeben. Das ganze wird morgen mit 80er Schleifpapier egalisiert und es kann mit dem Laminieren begonnen werden. Es geht vorran
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  #24  
Alt 19.06.2017, 22:07
Maelrio Maelrio ist offline
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Standard weiter gehts

nachdem der Spiegel eingeklebt wurde, habe ich nun angefangen den Spiegel mit Biaxial Glasgelegeband 450g/qm anzulaminieren. Dazu habe ich mir immer 6 Streifen geschnitten, die immer von einer Kante zur nächsten gingen. Diese Streifen habe ich mit Epoxy getränkt, bis sie glasig wurden und sie dann per Hand in die vorgesehenen Position gelegt und mittels Teflon Roller angedrückt. Beim ersten mal war es eine ziemlich klebrige und fricklige Angelegenheit, dann gehts aber und es macht richtig Spass
Auf den Bildern kann man die Anbindung an die Stringer sehen.
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  #25  
Alt 28.06.2017, 17:31
Maelrio Maelrio ist offline
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Standard wieder weiter

Nachdem ich also den Spiegel mit der Aussenhaut und dem Stringer laminiert hatte, ging es weiter mit der Bodenplatte die ich angepasst im Boot liegen hatte. Die mit Epoxy versiegelte Unterseite wurde an den Klebestellen mit 80er Schmirgel angeschliffen und schonmal mit Epoxy eingestrichen, ebenfalls die Stringer und alle anderen Auflagestellen der Bodenplatte. Als nächstes wurde das übrige Epoxy angedickt und satt auf die Stringer mit dem Spachtel ausgezogen, auf die restlichen Auflagepunkte ebenfalls und anschliessend wurde die Bodenplatte in das Epoxy eingedrückt und an den Stringern verschraubt. Die Aussenbereiche wurden festgekeilt und das herausquillende Epoxy schön verstrichen.
Nach dem Trocknen, wieder anschleifen, mit Aceton säubern, Epoxy drauf und sämtliche Übergänge zum Spiegel und zur Aussenwand anlaminieren, ebenfalls in den Pumpensumpf. Ich hab bei der Anbindung der Bodenplatte zum Spiegel sowie zu den Aussenwänden nur noch 3 Lagen laminiert, das sollte bis in alle Ewigkeit halten. Auch habe ich die Motorwanne ebenfalls mit 3 Lagen mit dem Spiegel verbunden.
Der Übergang der Bodenplatte zum Innenraum habe ich erstmal mit angedicktem Epoxy angeglichen, damit morgen die letzten Laminatstreifen gelegt werden können. Damit wären alle Verbindungen zwischen Spiegel und Bodenplatte wieder hergestellt.
Die Platzverhältnisse sind bescheiden, wenn die Bodenplatte drin ist und hat mich teilweise verkrampfen lassen, mit eingestrichenen Matten, Teflonroller und Pinsel zu hantieren. Als nächste Schritte wird die Bodenplatte und der restliche Spiegel innen zulaminiert, dann geht es aussen weiter und ich hoffe das ich ende nächster Woche fertig bin um zu lackieren. to be continued....
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  #26  
Alt 28.06.2017, 19:11
Andrei Andrei ist offline
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Saubere Arbeit!
Um wieviel weicht das Gewicht von den angegebenen 320 kg denn ab?
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  #27  
Alt 28.06.2017, 21:47
Maelrio Maelrio ist offline
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Zitat:
Zitat von Andrei Beitrag anzeigen
Saubere Arbeit!
Um wieviel weicht das Gewicht von den angegebenen 320 kg denn ab?

ich glaube das Gewicht bleibt gleich... die Menge die an Wasser im Spiegel war, hab ich mit Epoxy aufgewogen
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  #28  
Alt 07.07.2017, 09:08
Maelrio Maelrio ist offline
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So..das Ende der Spiegelreparatur kommt in Sicht. Alle offenen Flächen im Innen und Aussenberereich wurden zu laminiert. Die Bohrungen für den Motor habe ich gesetzt und größer gebohrt. In diese Bohrung habe ich einen Hülse aus getränktem Köperfilament eingesetzt, an den Enden eingeschnitten, aufgetulpt und an das Laminat angebunden. Damit sollte ich verhindern können, das wenn die Motorschrauben mal undicht werden.. Wasser höchstens an den Bolzen vorbei laufen kann, aber nicht mehr in den Spiegel zieht.

Die Ablaufbohrungen in der Motorwanne wurden ebenfalls gebohrt, mit verstellbarer Reibahle aufgerieben und in dieses Loch hab ich ein GFK Rohr eingeklebt, damit auch da kein Wasser mehr durch den Spiegel laufen kann.

Mit meinem restlichen Epoxy und Microspheres habe ich Spachtelmasse angerührt( die beste die ich je verarbeitet habe) und den Spiegel aussen schön abgezogen. Wenn er glatt geschliffen ist, wird er nochmals mit Epoxy versiegelt, mit Epoxy Barrier grundiert und dann wird im laufe der nächsten Woche endlich der Finale 2K PU Lack aufgebracht und somit geht der Austausch des Spiegels an meiner Taros endlich zu ende.

Ich hab viel gelernt über Laminieren und den Umgang mit Epoxydharzen, werde aber unter keinen Umständen nochmal solch ein Projekt in Angriff nehmen. Zeitintensiv, Platzverhältnisse bescheiden und jetzt endlich nicht mehr dieses Jucken wenn man mit GFK gearbeitet hat.

Gebraucht habe ich insgesamt 30 Meter Biaxial Glasgelegeband in 15 cm Breite, 20 Meter in 10 cm Breite (450g/qm), 6 Quadratmeter Biaxial Glasgelege (450g/qm), 11 kg Kurolon 106 Epoxydharz, 2 Teflonroller, 10 Rührbecher, 8 Liter Aceton, 20 Pinsel ( wurden immer weggeworfen) und ca 50 Paar Untersuchungshandschuhe.

Allen die sich mal mit dem Gedanken anfreunden, in die Taros einen neuen Spiegel einzusetzen, würde ich eine andere Strategie empfehlen. Lasst es bei Hellwig oder einem anderen Bootsbauer durchführen und falls ihr es doch selber machen wollt...die Oberschale abtrennen bzw den hinteren Teil und den Spiegel ohne Verletzten der Aussenhaut einsetzen.

Wenn ich in 2 Wochen mit der Taros im Wasser liege, werde ich sicher viel der vorangegangen Arbeit vergessen..dennoch.. sollte ich mir nochmal ein anderes Boot zulegen.. Neu oder kein Boot mehr.

Viele Grüsse

Mario

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  #29  
Alt 11.07.2017, 06:48
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monster_energy monster_energy ist offline
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Hallo,

Glückwunsch zum erfolgreichen Umbau, lass uns mal ein paar Bilder sehen!

Gut finde ich, dass du fortlaufend berichtet hast, auch bei wenig Resonanz. Das ist manchmal demotivierend, aber umso besser wenn solche Threads dann vollständig sind, denn der Informationsgehalt ist oftmals hoch, so wie in deinem Fall.

Da ich gerade ebenfalls kurz vor dem Ende eines Umbaus stehe (IB auf AB) kann ich dich gut verstehen, die Arbeiten sind auf Dauer wirklich belastend und nach Wochen und Monaten des Juckens durch das GFK denkt man sich "Nie wieder".

Ich bin zwar so bescheuert und würde es beim anderen Boot wieder machen, dir jedenfalls aber erstmal viel Spaß und gute Fahrt mit deinem Boot.
__________________
Gruß, Tjerk

Mein Projekt...
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  #30  
Alt 11.07.2017, 20:52
Maelrio Maelrio ist offline
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Hallo und vielen Dank. Meine Motivation war es, Leidensgenossen oder späteren Käufern, die mit einer Taros liebäugeln, einen Einblick zu geben, worauf man sich bei der Taros einlassen muss. Ich denke nicht, das jede Taros einen nassen Spiegel hat, aber wie ich es am Anfang geschrieben habe.. genauer hinschauen lohnt sich. Ich hätte wahrscheinlich noch Jahre mit der Taros fahren können, aber sobald ich merke das etwas nicht normal ist..wie ein nasser Spiegel..lässt mich das nicht ruhen.
Was hier manche für Projekte angehen und erfolgreich durchziehen, beeindruckt mich sehr und ich hab viel gelesen und mich dadurch schlau gemacht.
Auch wenn wenig Resonanz auf meine Beiträge kam, darum ging es mir nicht und hat mich auch nicht gestört. Ich werden die restlichen Bilder irgendwann die Tage posten, bin grade an den letzten Feinheiten dran damit am Donnerstag der Motor montiert werden kann und dann geht es nach Roermond um an dem ETEC den Predelivery machen zu lassen und die erste Probefahrt, wo ich herausfinden werde..ob ich wirkich alles richtig gemacht hab.
Grüsse
Mario
Zitat:
Zitat von monster_energy Beitrag anzeigen
Hallo,

Glückwunsch zum erfolgreichen Umbau, lass uns mal ein paar Bilder sehen!

Gut finde ich, dass du fortlaufend berichtet hast, auch bei wenig Resonanz. Das ist manchmal demotivierend, aber umso besser wenn solche Threads dann vollständig sind, denn der Informationsgehalt ist oftmals hoch, so wie in deinem Fall.

Da ich gerade ebenfalls kurz vor dem Ende eines Umbaus stehe (IB auf AB) kann ich dich gut verstehen, die Arbeiten sind auf Dauer wirklich belastend und nach Wochen und Monaten des Juckens durch das GFK denkt man sich "Nie wieder".

Ich bin zwar so bescheuert und würde es beim anderen Boot wieder machen, dir jedenfalls aber erstmal viel Spaß und gute Fahrt mit deinem Boot.
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  #31  
Alt 20.08.2017, 16:10
Neutral Neutral ist offline
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586 Danke in 345 Beiträgen
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... Deine Erfahrrung auf alle Taros Modelle zu übertragen ist sehr fraglich. So eine Unterstellung könnte belangt werden.

... ich habe auch schon eine Taros mit feuchtem Spiegel gesehen. Die Verbolzung des Viertakers war überhaupt nicht abgedichtet. Schrauben durch den Spiegel- das war´s. Den Motor hat Hellwig bestimmt nicht montiert.
__________________
Schöne Grüsse !
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  #32  
Alt 20.08.2017, 16:44
Andrei Andrei ist offline
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Harry,

Ich frage mich, wo denn das offene Holz für die Feuchtigkeitsmessung gefunden wurde.
Oder wurde die Messung am GFK vorgenommen? Das würde aber keine Rückschlüsse auf die Holzfeuche erlauben.

Und wenn man doch am offenen Holz misst, so müssten für das Holz im Spiegel doch wesentlich höhere Werte gelten, als für das Holzparkett im Wohnzimmer, weil die Boote doch in einer feuchteren Umgebung als das Wohnzimmer bewegt werden.

Man sollte nicht pauschalisieren, alle Taros werden unterschiedliche Einsatzbedingungen und Beaspruchungen haben.

Aber eins ist für mich auch klar, diese Kunststoffröhrchen sind suboptimal, daher habe ich die bei mir vor mehreren Jahren durch Edelstahl-Borddurchführungen ersetzt, weil die Risse bekommen haben.
Die Abdichtung mit Sikaflex nach Entfernung der Kunststoffröhrchen war in Ordnung.

Gruß,
Andrei
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  #33  
Alt 20.08.2017, 17:04
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Da_Valle Da_Valle ist offline
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Zitat:
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Harry,



Aber eins ist für mich auch klar, diese Kunststoffröhrchen sind suboptimal, daher habe ich die bei mir vor mehreren Jahren durch Edelstahl-Borddurchführungen ersetzt, weil die Risse bekommen haben.

Gruß,
Andrei
Hey bei meiner Hellwig Triton aus 1980 die zwischenzeitlich 10Jahre glücklicherweise ordentlich eingepackt in einer halle lag ist noch die original Hülse drin allerdings richtig fest eingeklebt ob der Vorbesitzer das war kann ich natürlich nicht sagen. Der spiegel ist ebenso in grandiosem zustand lediglich sind hinten an den Wasserski-haken 4normale Muttern verwendet worden die nun zerfallen.
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Grüße Valentin

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  #34  
Alt 21.08.2017, 08:23
JJONE78 JJONE78 ist offline
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und wieder ein Thema das danach oder zwischendurch einige nutzen um sich mit rechtlichen Rangeleien zu profilieren.
__________________
Gruß Jochen

HANG LOOSE
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  #35  
Alt 03.07.2020, 12:10
_bem_ _bem_ ist offline
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Hallo Zusammen,

ihr macht mir ja nicht gerade große Hoffnung, dass ich das richtige Boot zum Einstieg gekauft habe.
Wir haben uns letzte Woche eine Milos V630 AB aus 2002 zugelegt.

Bei der Besichtigung hab ich auch die „alten“ Motorwannendurchführungen gesehen, diese sahen aber noch intakt aus.
Jetzt wo die Milos auf dem Hof steht, sind beim herumfummeln die Kragen der Durchführung abgegangen und ich konnte die Hülsen herausziehen.
Ich wollte eigentlich die Löcher sauber machen und mit neuen Hülsen versehen.

Frage:
Wie und wo kann ich herausbekommen, ob unser Spiegel auch nass und fertig ist?

Was sollte ich für Hülsen einsetzen?

Ich hoffe ich komme unbeschadet aus der Nummer raus!.?

Schickes Wochenende

Der Bem
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  #36  
Alt 03.07.2020, 15:05
Zergra Zergra ist offline
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5mm Bohrer und ab geht's von innen.... Nur aufpassen das du nicht durch bist.

Mehrere Probebohrungen machen.
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Verkaufe Yamaha V4 Teile aus Schlachtung 140PS 1994 und andere.
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  #37  
Alt 04.07.2020, 01:20
Andrei Andrei ist offline
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Ich habe die Borddurchführungen aus Edelstahl als Ersatz für die Plastikhülsen genommen.
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  #38  
Alt 04.07.2020, 07:41
_bem_ _bem_ ist offline
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Zitat:
Zitat von Zergra Beitrag anzeigen
5mm Bohrer und ab geht's von innen.... Nur aufpassen das du nicht durch bist.

Mehrere Probebohrungen machen.
Moin,

was mache ich dann nachher mit den Löchern?
Wie kann ich die wieder zu machen, falls der Spiegel trocken ist.

...und meinst du so eine Durchführung?
Ich komm mit dem Maß nicht so gut zurecht.
Das aktuelle Loch hat 25mm und vielleicht bekomme ich sogar 25,4mm (1 Zoll) darein. Was nimmt man dann?

Gruß
BEM
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  #39  
Alt 04.07.2020, 09:09
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Anker Anker ist offline
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Habe eben erst deinen Bericht von der Spiegel Erneuerung gesehen , und komplett durchgelesen.
Hut ab, sieht richtig professionell aus !!!!!
Wo bekommt man eigentlich die Okume Holzplatten her ?
Gruss
Rainer
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  #40  
Alt 04.07.2020, 22:46
Andrei Andrei ist offline
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Zitat:
Zitat von _bem_ Beitrag anzeigen
Moin,

was mache ich dann nachher mit den Löchern?
Wie kann ich die wieder zu machen, falls der Spiegel trocken ist.

...und meinst du so eine Durchführung?
Ich komm mit dem Maß nicht so gut zurecht.
Das aktuelle Loch hat 25mm und vielleicht bekomme ich sogar 25,4mm (1 Zoll) darein. Was nimmt man dann?

Gruß
BEM
Ja, ich meine solche Durchführungen. Und immer schön alles, insbesondere das Gewinde, mit Sika einschmieren. Den Gewindeüberstand habe ich vorher gekürzt und plan geschliffen.

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