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Yachten und Festlieger Spezielles Forum für grössere Boote (nicht trailerbar) und dauerhaft festgemachte Hausboote.

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  #1  
Alt 08.11.2018, 09:23
sabo2706 sabo2706 ist offline
Cadet
 
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Standard Marinediesel, oder "normalen" Diesel für alten Motor?

Hallo liebe Kollegen,


ich habe mal wieder eine Frage.....
Die alten Diesel in Stahlverdrängern sind ja oft nachträglich marinisierte LKW Diesel (DAF, Mercedes, Peugeot, BMW und wie sie alle heissen).
Wenn man nun so einen Motor aus den 70er, 80er Jahren im Boot hat, wo es diesen Biodieselanteil noch gar nicht gab, ist es dann besser diesen Marinediesel zu tanken, wenn man ihn bekommt?

Worin besteht denn für "Nichtchemiker" verständlich erklärt, worin der Unterschied liegt, ausser dem wohl fehlenden Bioanteil?

Wer jetzt wie ich auf dem Boot leben möchte, aber im Winter nicht, oder kaum fährt, der müsste doch mit Dieselpest in Perfektion rechnen, wenn er den normalen Diesel einfüllt, oder nicht?


Welchen Treibstoff nutzt Ihr also und wie sind Eure Erfahrungen?
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  #2  
Alt 08.11.2018, 09:41
ms-klaki ms-klaki ist offline
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Standard

Ich fahre einen alten DAF-Diesel Bj. 1975. Dieser verdaut alles problemlos was wie Diesel riecht. Marinediesel gibts hier bei uns sowieso nirgends.
Gegen die Dieselpest gibt es z.B. Grotamar.
Handbreit
Klaus
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  #3  
Alt 08.11.2018, 09:45
ørret ørret ist offline
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Es ist Ausnahmslos IMMER besser Biofreien Diesel zu tanken!
Ich habe die Schnautze von der Dieselpest sowas von voll, dass ich mir jetzt einen Tagestank eingebaut habe und diesen nach Möglichkeit mit Aral Ultimate betanke. Die Vorratstanks sind versaut, sämtliche Dieselleitungen versaut, Standheizung (wahrscheinlich deswegen) defekt, ich will gar nicht wissen wie die Einspritzpumpe und die Düsen aussehen, die sind bestimmt auch betroffen


VG,
Tobias
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  #4  
Alt 08.11.2018, 09:56
sabo2706 sabo2706 ist offline
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"GROTAMAR" - ist das so etwas wie Bactofin für Benziner? Das Zeug nutze ich in meinen Motorrädern über den Winter in Stahltanks. Das hat aber eher was mit Kondesatbildung und Flammpunkterhaltung zu tun.
Ich werde das Grotamar mal googlen. Ist es denn nicht üblich, dass an Schiffstankstellen auch Marinediesel "ausgeschenkt" wird? Es muss ja doch einen Hintergrund haben? So weit ich das rechercheiren konnte sollen der "BIO-Anteil" im normalen Diesel für die Dieselpest verantwortlich sein. Die Probleme soll es beim Marinediesel halt nicht geben, da dort kein Bioanteiel enthalten sein soll.
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  #5  
Alt 08.11.2018, 10:33
Benutzerbild von Oceandrive
Oceandrive Oceandrive ist offline
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Hier gibt es zu dem Thema reichlich Lesestoff - einfach mal in der Suchfuntion Grotamar eingeben.


Oder hier mal schauen: boote-forum.de/showthread.php?t=275136&highlight=Grotamar
__________________
Gruß Ralf

Schlechte Laune ist keine Option
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  #6  
Alt 08.11.2018, 11:48
Maasmann25 Maasmann25 ist offline
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Hallo.
Marine Diesel bekommst Du kaum noch.
Ich habe einen OM 352 verbaut aus den 70ern.Boot liegt 21 Monate im Wasser.
Auf eine Tankfüllung (400ltr)1ltr 2 Tackt Öl und Grotamar.Tank im Winter immer vol.
"Diesel nur von Auto Tanke und keine Probleme"!

Gruß Uli

Geändert von Maasmann25 (08.11.2018 um 14:22 Uhr)
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  #7  
Alt 08.11.2018, 12:57
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Tomber42 Tomber42 ist offline
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125 Danke in 72 Beiträgen
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Es gibt auch andere Sachen als Grotamar
Liqui Moly Marine Diesel Schutz https://g.co/kgs/xUqAAp

Aber beeilen und Vorrat kaufen.. Gibt es nur noch kurze Zeit frei verkäuflich

Es grüßt der Tomber
__________________
Gruß vom Tomber

----
Mein aktuelles Boot.. Skilsö 33 Sport mit Volvo Penta KAMD 43-240 PS
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  #8  
Alt 08.11.2018, 15:00
Benutzerbild von justme
justme justme ist offline
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464 Danke in 291 Beiträgen
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Moin moin,
ich hab 'nen Indenor-basierten Volvo Penta in meinem Boot - um im Gegensatz zu dem OM 636 eines Vereinskollegen frißt der Aral Ultimate extrem gerne (der Indenor eines anderen Vereinskollegen ebenfalls), so daß ich auch nur noch Ultimate tanke... bei den geringen Laufleistungen verglichen mit dem Auto fällt der Mehrpreis nicht sonderlich stark ins Gewicht. Das Zeug soll angeblich deutlich resistenter gegenüber Dieselpest sein, vor dem Winter kriegt mein Boot trotzdem eine entsprechende Dosierung Grotamar mit in den (vollen) Tank, so sollte das Risiko für unerwünschte Besiedelung einigermaßen reduziert sein.
Marinediesel kriegt man bei uns im Binnenland leider gar nicht (die Bootstankstellen am MLK verkaufen auch alle nur Straßendiesel), und am Bunkerschiff tanken darf man als Sportbootfahrer ja leider nicht...

lg, justme
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  #9  
Alt 08.11.2018, 15:33
Maasmann25 Maasmann25 ist offline
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Hallo.
Das größte Problem sind meiner Meinung nach die Boots Tankstellen. Da im Winter kein Verkauf.
Fahren die den Bestand im Herbst runter Die wollen ja über Winter keine 10 -20 Tausend €
Im Tank liegen haben, wen im Winter keine Kohle rein kommt.

In einem fast leeren Tank kann sich bei Temperatur wechsel (Taupunkt umkehr)wunderbar
Kondensat bilden. Schönes Biotop für die Diesel Pest, Rest Diesel dient als Nahrung.
Ich Tanke nur an Auto Tankstellen, Wobei mir der etwas bessere Preis die Schlepperei etwas
Versüßt.
Gruß
Uli
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  #10  
Alt 09.11.2018, 22:49
Saeldric Saeldric ist gerade online
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Hat der TE jetzt Angst sein älterer Motor verträgt den heute handelsüblichen Dieselkraftstoff nicht, oder hat er Angst vor der Dieselpest, der es völlig egal ist ob neuer, oder alter Motor?
__________________
Gruß Mirko
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  #11  
Alt 10.11.2018, 00:17
Sunseeker_Portofino Sunseeker_Portofino ist offline
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Standard Fragen über Fragen

Zitat:
Zitat von Saeldric Beitrag anzeigen
Hat der TE jetzt Angst sein älterer Motor verträgt den heute handelsüblichen Dieselkraftstoff nicht, oder hat er Angst vor der Dieselpest, der es völlig egal ist ob neuer, oder alter Motor?





Welchen Treibstoff nutzt Ihr also und wie sind Eure Erfahrungen?
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Gruß Albert
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  #12  
Alt 10.11.2018, 09:35
Nachtschrauber Nachtschrauber ist offline
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Moin.
Ich nutze z.b im Winterlager den sogn. "Weissen Diesel". Das ist ein sogn. Dieselöl ohne Biozusatz .Dies wird bei uns in Traktoren ,Stromerzeuger,Beregnungspumpen etc. Gefüllt. Quasi in alles was nicht permanent läuft und mehr rumsteht als Arbeitet. Vorteil ist einfach keine Biozide nötig und eine bessere Verbrennung/Startverhalten und kein Ausflocken im Winter (Im Bootsbereich kennt man das unter abderem als CARE Diesel).


Bei älteren Motoren kann es zu Problemen kommen, mit dem Standard Diesel, als das Schläuche und Dichtungen aufquellen können ,weil Sie vom Material her noch nicht mit den aktuellen, im normalen Diesel bis zu 7%, Zumischungen klarkommen.
Dieser Vorgang dauert natürlich etwas und zerlegt so einen Motor nicht in 5min. Daher zwischendurch etwas Additive hineinfühlen oder halt Care Diesel tanken oder mehr Fahren. Gegen die Dieselpest hilft Grotamar oder Diesel+ von Liqui Moly.
Also keine Angst vor alten Motoren und aktuellem Diesel .
Grüsse Chris
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  #13  
Alt 13.11.2018, 13:23
sabo2706 sabo2706 ist offline
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Danke für den Hinweis auf den CARE Diesel. Habe davon noch nie gehört. Das werde ich mal näher recherchieren.
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  #14  
Alt 13.11.2018, 14:28
Saeldric Saeldric ist gerade online
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Mein Motor ist ein Vetus VH 4.65 aus dem Jahr 2005. Also kein richtig alter Motor, aber auch kein hochmoderner Computer mit Verbrennungsfunktion. Der bekommt normalen handelsüblichen Diesel. Mal von der Straßentanke, mal von der Bootstanke. Und ab und an auch einen Schluck Grotamar.
__________________
Gruß Mirko
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  #15  
Alt 18.11.2018, 16:23
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T-Technik T-Technik ist offline
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Boot: ZAR Formenti ZF-3 Tender, Ex-Schleppboot Honschbos 15m lang, 3,26m schmal 30 t
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Hallo zusammen,

das beste Mittel gegen Sauerei in der Brennstoffanlage ist einfach mal

genügend Boot fahren .


Wenn ich immer wieder sehe u. höre welche Probleme da zu Tage kommen,
wundert es mich meistens nicht .

Überwiegend nur liegende Boote und wenn dann noch die Tanks nicht bis
zum Deckel voll sind,
ist der Fall besonders klar .


Wir haben viele Dieselmotoren in Betrieb, über sehr viele Jahre,
aber bisher niemals Schwierigkeiten .
Auch nicht in den Pflanzenöl-Anlagen .

Und wir verwenden keinerlei Zusatzstoffe im Brennstoff !


Eine gut gebaute Kraftstoffanlage, ordentliche Wartung und auch mal Boot fahren sind die Lösung !


Grüße : TOMMI
__________________
MAN D2866 E

6 Zyl. 12 L Sauger 178 kW @ 2100 1/min , 850 Nm 1500-1800 1/min Bosch R-ESP . Aber auch D2866 LXE 40
Turbo-LA mit 294 kW @ 2100 1/min sowie Mercedes OM601-606 bereiten mir Freude und Technikvergnügen .
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  #16  
Alt 25.11.2018, 07:29
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aunt t aunt t ist gerade online
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Boot: Segelboot " Tante T"
7.255 Danke in 2.534 Beiträgen
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Na ja, spätestens wenns Wasser fest ist, wirds schwierig mit dem mal Bootfahren. Nichtsdestotrotz können im Tank auch bei knappen Plustemp Bakterien leben und bei einigen Tagen Wintersonne können die " Dieselbakterien" durchaus nen angenehmes Biotop haben.
Den ganz alten Saug Dieselmotoren -ich sach mal bis mitte 70- ist Biodiesel oder nicht völlig latte. evt Bakterienmatten inhalieren die eben mit. Danach wirds enger mit der Dieselqualität.

Normaler Diesel enthält mittlerweile auch 5% Biogedöns.Ultimate und Co vermindert zwar ziemlich die Bakteriengefahr, aber nicht 100% - ist wie bei Sagrotan.
Da die Bakterien im Wasser leben, den "Kopf" aber zum mampfen im Ol haben , ist volltanken ,- also mit ohne Kondenswasser,- die beste Vorsorge gegen Bakterieen im Tank.
Grotamar und Co funzt zwar prima, aber keiner sagt einem was da nach der Verbrennung hinten raus kommt,-gerade auch beim Kaltstart wenn man selber gelegentlich nen Zug Dieselabgas nimmt.

Care oder GtL Diesel sind anscheinent Bakteriensicher, können auch gerne in alten Motoren gefahren werden. Ich fahr den Stoff seit drei Jahren ( fahre auch im Winter) im 1.8 L Fordsauger und meine die Vorteile wiegen den Preisunterschied klar auf. ( Wieso das Zeug in der aktuellen Dieseldis. Keine Rolle spielt, ist mir eh nen Rätsel.)
__________________
Starke Regenfälle machten 2019 zu einem außergewöhnlich brutalen Jahr für die Landwirtschaft: 13% der Maisanbaufläche wurden nicht bepflanzt, und die Insolvenzen sind um 24% gestiegen. Eine weitere Erinnerung daran, dass sich der Klimawandel auf die Wirtschaft auswirken wird.
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  #17  
Alt 22.09.2019, 10:17
freddredq freddredq ist offline
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Moin Moin,

sorry dass ich diesen alten Thread wieder aufwärmen, aber eh ich einen neuen Thread aufmache, schreib ich lieber hier ninein.

Ich hab einen alten Perkins 4.108 Motor den ich jetzt zum ersten Mal betanken wollte. Es ist ein 80Liter tank drin, kein Stahltank.

Joa ich dachte eigentlich ich geh mit einem Kanister zur Tankstelle hol mir normalen Diesen und betanke das Boot dann damit, weil der Sprit an Bootstankstellen viel teurer ist im Gegensatz zu 1,20 für Diesel.

Jetz les ich aber gerade ein wenig, auch hier, und da stellt sich für mich die Frage, doch 20cent pro Liter mehr investieren und den Aral Ultimate Diesel kaufen oder normales Benzin und dann ein wenig (wieviel steht bestimmt drauf) Liqui Moly Marine Diesel dazuschütten?

Vielleicht könnt ihr da ein wenig Licht ins Dunkle bringen Achse ich lieg in HH und hier gibts genug Tankstellen
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  #18  
Alt 22.09.2019, 11:46
Akaija Akaija ist offline
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Rufzeichen oder MMSI: 211739040
5.745 Danke in 1.022 Beiträgen
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Ich habe den gleichen Motor, der bekommt seit Jahren den normalen Diesel von der Straßentankstelle oder mal von einer Bootstankstelle. Ab und ein paar Tropfen Grotamar.
Bisher noch nie Probleme Gehabt, auch mit der Planar Standheizung nicht.
__________________
Gruß Ralf


Bericht über unsere erste Saison mit dem ersten eigenen Boot
https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=237545
http://www.my-akaija.de/
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Alt 22.09.2019, 12:01
kapitaenwalli kapitaenwalli ist offline
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879 Danke in 304 Beiträgen
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Moin

Letztlich ist ja schon oben alles geschrieben worden. Ist das Schiff oft in Betrieb, reicht Straßentankdiesel der normalen Art völlig aus. Für lange Standzeiten und Wenigfahrer ist zu empfehlen, besondere Schutzmaßnahmen zu erwägen. Ob jetzt bei Ultimate noch was hinzugefügt werden muss, ist zumindest nach der Werbung nicht erforderlich.Ich habe mit dem zeug gute Erfahrungen gemacht, im Winter ist die Kaltstartfähigkeit besser und der Diesel nagelt nicht so heftig im Kaltlauf. Bei einer Marinetankstelle an der Ostsee hat uns der Tankwart mal hinter vorgehaltener Hand verraten, dass er letztlich auch "nur" Ultimate verkauft. Und das dort zu einem Preis, der dem der Straßentanke entsprach.

Gruß

Kapitaenwalli
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Alt 23.09.2019, 18:31
Bootfan Dieter Bootfan Dieter ist offline
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Als Wenigfahrer (wie wohl die meisten es sind) würde ich nur Ultimate tanken, es hat viele Vorteile, die den Mehrpreis wert sind, zumal man ja nur wenig davon braucht, wie "gut gegen Dieselpest" da es laut Aral keinen Bioanteil haben soll (allerdings sind an den Tankstellen seit einiger Zeit auch an den Ultimate-Zapfsäulen Hinweisschilder, dass dieser Kraftstoff bis zu 7% Bioanteil haben könnte, was das soll, weiß ich nicht, wenn angeblich doch keiner drin ist) aber vor allem ist das Ultimate ganzjährig von Haus aus extrem Winterfest, bis minus 30°C, das sollte reichen in unseren Breiten, schon gar im Lichte der Klimaerwärmung, die ja im Gange ist.

Man muss also für den Winter keine speziellen Vorbereitungen treffen, der Ultimate-Diesel kann drin bleiben.

Anders, wenn man herkömmlichen Sommerdiesel im Tank hat, da könnte es böse Überraschungen geben, wenn man auch im tiefsten Winter mal den Motor anschmeißen will, wegen des Erhaltes des Schmierfilms im Motorinneren.

Allerdings sollte man sich fragen, WARUM man als Wenigfahrer einen Diesel fährt?
Macht doch irgendwie nicht viel Sinn.


Bootfan Dieter
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