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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #21  
Alt 08.05.2009, 23:59
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Jiter Jiter ist offline
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Guten Abend,

ja jetzt komm ich mit ein paar Fragen.

1. Muss ich das Holz biegen? Wenn ja, geht das ohne Spezielles Gerät? Ich rede jetzt von den Latten, nicht von den Sperrholzplatten

2. In der Stückliste steht was von wegen Lin.ft. (1" x 6" x 42 Lin. Ft.) muss ich jetzt wirklich 12 Meter Holz am Stück kaufen?

3. Verklebt wird das ganze mit Polyesterharz so wie ich das verstanden habe?

4. Soll ich das Holz vor dem verbauen einmal irgendwie schützen? Also Lackieren oder so? Sonst könnte es ja aufquellen oder so.

5. Spricht was gegen die verwendung von Aramidgewebe als oberste Schicht? Sieht einfach geil aus. (Mal was anderes als GFK und CFK :-P)

6. Könnte mal vielleicht einer grob durchrechnen was das so über den Daumen gepeilt kosten wird?

MfG David
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  #22  
Alt 09.05.2009, 00:29
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zu 1.: http://www.boote-forum.de/showpost.p...96&postcount=4
2.: Schäften
3.+ 4.: Polyester versiegelt schon ganz gut, Epoxy ist besser (und noch weniger UV-Beständig)...
5.: Keine Ahnung, aber ich glaube Aramid/kevlar wäre auch besser mit Epoxy !??
6.: so 1.500 solltest Du schon einplanen, (falls Du Dir das nicht schönlügen willst )
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Gruss Konny

Das schwierige daran zu tun was man will,
ist es erstmal zu wissen was man will.
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  #23  
Alt 09.05.2009, 00:38
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Okay danke Konny.

Von Water seinem Thread weiss ich aber das Polyester fast genau so gut ist, aber auch günstiger. oder gibts jetzt einen Springenden Punkt, warum Epoxyd besser ist.

Och wenn man da die Arbeitszeit nicht einrechnet ist das ja noch gan akzeptabel Aber wehe man rechnet da jetzt Arbeitszeit dazu :-D auch ich mit meinem Lehrlingsgehalt

MfG David
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  #24  
Alt 09.05.2009, 07:41
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Hallo David,

hier haben sich zwar die meisten auf Epoxidharz eingeschossen,aber ein gutes
Polyesterharz dürfte für deine Zwecke föllig reichen.
Sieh es mal so: Ende der 50er Anfang der 60er Jahre wurden die ersten Boote aus GFK
gebaut, viele leben auch Heute noch!!!
Es kommt darauf an sauber zu arbeiten und die Fasen der Matten satt zu tränken ,so das kein Wasser ins Gewebe dringen kann. Das Harz wird Wahrscheinlich länger halten als das Sperrholz.

Alles ist nur so gut wie sein Anwender.........

LG Tommy
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  #25  
Alt 09.05.2009, 14:27
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Zu David:
" ....ein paar Fragen.
1. Muss ich das Holz biegen? Wenn ja, geht das ohne Spezielles Gerät? Ich rede jetzt von den Latten, nicht von den Sperrholzplatten

2. In der Stückliste steht was von wegen Lin.ft. (1" x 6" x 42 Lin. Ft.) muss ich jetzt wirklich 12 Meter Holz am Stück kaufen?

3. Verklebt wird das ganze mit Polyesterharz so wie ich das verstanden habe?

4. Soll ich das Holz vor dem verbauen einmal irgendwie schützen? Also Lackieren oder so? Sonst könnte es ja aufquellen oder so.

5. Spricht was gegen die verwendung von Aramidgewebe als oberste Schicht? Sieht einfach geil aus. (Mal was anderes als GFK und CFK :-P)

6. Könnte mal vielleicht einer grob durchrechnen was das so über den Daumen gepeilt kosten wird?"


Hallo David,
zu den einzelnen Punkten:

1) das Holz lässt sich gewöhnlich ohne große Aufwendungen biegen, sowohl das Sperr- wie auch das Massivholz!

2) diese Angaben beziehen sich auf den gesamten Bedarf in "Laufmetern", u.U. wie bereits geantwortet, muss man Schäften...

3) man muss, um Holz mittels Polyetser zu verkleben, vorab eine Grundierung aufbringen, um eine "Verkrallung" der Harze in einer etwas tieferen Lage des Holzes zu erhalten. Diese basiert gewöhnlich auf einem PU-Material; ansonsten legt sich das Harz nur obenauf und hat, u.a. durch die thermischen Bewegungen des Holzes oder die der Konstruktion bedingt, u.U. das Problem, dass sich das eher harte und spröde Polyester vom Holz löst; den Vorgang der Vorimprägnierung hast Du bem Einsatz von Epoxydharzen (neben dem unbändigen Gestank des Polyester-Harzes ...) nicht!

4) je nach Bauplan-Vorgaben empfiehlt es sich, das Sperr- und Massivholz je einmal zu tränken und dann auch gleich wieder anzuschleifen, was nach Einbau wesentlich schwerer - weil schlechter erreichbar - wäre; muss das Holz allerding zu sehr gebogen werden, ACHTUNG mit dem "Vorimprägnieren", denn die Platten und Hölzer lassen sich dann nicht mehr so gut verbiegen, da dann deutlich steifer geworden!

5) Aramidgewebe ist toll, solange
a) gut vor UV-Strahlung geschützt, da es darunter dann gelb/braun färbt
b) du darüber auch noch ein feines (transparenbt bleibendes) Glasgewebe aufgebracht hast, denn: wenn sich der eine oder andere Aramidfaden an die Oberfläche "verirrt" hat, kriegste datt Zeuch einfach nicht weggeschliffen, es ist EXTREM schleif-resistent; außerdem, wenn einmal mit Harz durchtränkt, kann man es später nur noch mit einer Flex schneiden, Messer, sägen und sonstiges geben daran auf.
Aramid macht nur mit Epoxidharzen Sinn, nur so lässt sich auch die Reissfestigkeit des Materials ausnützen! Aramide werden im Yachtbau gerne im Unterwasser-Schiff von Welt-Umseglern o.ä. als Aufprallschutz (gegen Treibgut wie Container etc.) eingesetzt.

6) Ein verlässliches Angebot kann man nur erstellen, wenn ALLE Materialien klar sind, dazu brauche ich gewöhnlich einen (aussegkräftigen) Studierplan, aber am besten den Bauplan, der keine Fragen oder Problemchen mehr offen lässt.
Die Pläne aus Ami-Land haben manchmal noch einige harte zu knackende Nüsse in sich, die man aber mittels versierterem Experten "an der Hand" aufdröseln kann...
Als grobe Kalkulationshilfe -alles auf Epoxydharz-Basis:
A) Beschichten von nicht zu stark saugenden Holz-Oberflächen (diese vorher mittels Korn 80 bis 120 anrauen, um Harz zu sparen, bzw. bei gehobeltem Holz ein gutes Verkrallen zu gewährleisten!) mittels Epoxydharz: Harzbedarf ca. 300-400g/m²
B) Laminieren von Gelegen oder Geweben: Fasergewicht x Faktor 1,5 (für die Fasern braucht ein handwerklich begabter ca. die gleiche Menge an Harz, der Rest geht für das Vorbereiten der Oberfläche drauf)
C) Grundieren / Lackieren (vorab
- achten auf die Verträglichkeit von Grundierungen und Lacken zu Epoxydharzen bzw. relativ flexible Untergründe, denn "harte Systeme" halten nicht auf Dauer
- achten auf Wasserverträglichkeit (bei "Langzeit-Wasser-Liegern"[= länger als 3 Wochen] oftmals ein Problem!)
- achten auf die Farbwahl, dunkle Flächen können bis zu 110°C heiß werden, dies halten viele "08/15" Harze und Lacke nicht aus!!!!
Oftmals enden deren physikalischen Belastbarkeiten bei ca. 60-80°C oder haben einen erheblichen Schrumpf, der sich in der Oberfläche abzeichnet!)
die teurere aber sichere Variante: alles auf Epoxyd-Basis ...
je nach Untergrund und optischer Anforderung kann zunächst ein grober Füllgrund / Spachtel aufgebracht werden, dann ein feinerer, schließlich eine Zwischengrundierung zwecks Verträglichkeit zum PU-Lack (nur im Überwasser-Bereich bei "Langzeit-Wasser-Liegern"), im Unterwasser-Bereich kommt auf die Grundierung gewöhnlich nur noch das Antifouling oder für Kurzzeitwasserer eben auch ein Lack. Epoxy-Gelcoats sind nicht UV-beständig könnten, wenn man deren Vergilben hinnimmt, auch genommen werden...

Die preiswertere aber eher unsichere Variante bzw. nur für Wochenen-Nutzer bzw. Bauer mit nicht so hohem Anspruch an Qualität oder Optik:
2 Lagen "flexibler" 2k-DD-Lack, aufgetragen auf vorher sauber verarbeitete und porenfreie Epoxydharz-Beschichtung für Über- und Unterwasser-Anwendung, 1L reicht bei 2 Aufträgen (mit denen sollte man rechnen....) für ca. 5m² bei Pinsel / Rollen-Auftrag, ca. 20-30% mehr bei Spritzauftrag (wg. Spritznebel).

Zur allgemeinen Diskussion Epoxydharze gegen Polyester:
Laminier-Epoxys
a) enthalten keine Lösungsmittel (das Styrol im Poyester gilt als krebserregend)
b) stinken nicht (gerade im trauten Heim und bei (noch) netten Nachbarn wichtig!
c) besitzen nur geringen Schrumpf (kein starker Verzug, keine Spannungen, kein Nachsacken des Material - gerade bei den Oberflächen sehr wichtig!)
d) bieten die größte Genauigkeit
e) haben eine deutlich bessere Klebewirkung, wodurch man bis zu 30% leichter bauen kann
f) machen gerade beim Leichtbau Sinn, da bspw. Hightechfasern wie Carbon einfach keinen Sinnn in Zusammenhang mit einem "schlechteren" Kleber"
g) bieten eine unglaubliche Vielfalt an Möglichkeiten
- ich kann mit einem Harzsystem beschichten, verkleben
- es mittels Füllstoff andicken und zum Verspachteln einsetzen und dies alles mit den oben genannten Vorzügen und ohne GESTANK!

Durch die Einsparung von zu verarbeitendem Material und entsprechender Zeit relativiert sich der höhere Einkaufspreis wieder!

Ohne zu verharmlosen: Epoxyde sind auch Chemikalien, vor denen man sich schützen muss, sein harmloser Geruch darf einen nicht zu völlig sorglosem Umgang verführen, also auch hier sind Arbeitsanzug, Schutzhandschuhe, Arbeitshygiene usw. angesagt!

Gruß

Michael
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  #26  
Alt 09.05.2009, 21:21
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Hi,

Boah, danke für den Beitrag. Echt Top.

Also das heißt wenn Aramidgewebe sichtbar bleibt, das es dann nach ner Zeit vergilbt oder wie? Wäre ja schade, das Zeug sieht so geil aus.

MfG David
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  #27  
Alt 10.05.2009, 21:10
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Zitat:
Zitat von Water Beitrag anzeigen
Die aktuellen Preise kann ich Dir leider nicht nennen, weil ich schon in Rente bin und keine aktuellen Preise mehr habe.

Nach meinem Verständnis müsste aber der Preis für AW 100, die "unmaßgebliche " Inflation einbezogen, bei 10 bis 15 Euro pro m² bei einem 10 mm Produkt liegen.

Gruß Walter
Zitat:
Zitat von Audiot_8p Beitrag anzeigen
ich hab für die AW 100 Platte 35eu bezahlt in 10mm Stärke
hier nähe Köln.

gerd



hallo, kostet im moment so ne platte 45 euro + - ein paar euro

grüße
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  #28  
Alt 11.05.2009, 11:45
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Zitat:
Zitat von Jiter Beitrag anzeigen
Hi,

Boah, danke für den Beitrag. Echt Top.

Also das heißt wenn Aramidgewebe sichtbar bleibt, das es dann nach ner Zeit vergilbt oder wie? Wäre ja schade, das Zeug sieht so geil aus.

MfG David
Dank für die "Blumen"!
Man kann die Aramid-Optik länger "konsivieren", indem man einen richtig guten, UV-stabilen Lack nimmt. Er darf auch nicht bräunlich sein, ansonsten "urgpfm..".

Werkzeug-Bedarf:
gehe in Dich, ob Du die nächsten 10-15 Jahre noch etwas davon haben willst, oder jetzt Geld sparen willst und zur Not 2-3 Sortimente "verschleisst"!
Meine, u.a. auch betrieblich genutzten Werkzeuge sind heute 20 Jahre alt und haben ihren damaligen Preis hinsichtlich Langlebigkeit, Ersatzteilen und Reparatur- / Wartungsmöglichkeit wieder eingespielt.
Wenn Du sowas Deinem Vater erklärst, könnte ich mir vorstellen, dass er da auch was "dazu springen lässt"...
Welcher Vater möchte einem solch "technisch orientierten Vorhaben" gegenüber schon blockierend gegenüberstehen?
Bei Interesse schick mir doch eine PN, damit ich Dir Infos dazu zukommen lassen kann, ebenso wie Material und Laminierbedarf; würde ich das hier tun wäre es Werbung!

Gruß

Michael
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  #29  
Alt 11.05.2009, 18:14
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Hi,

öhm wie Lack drüberstreichen?

Dann sieht man doch das Aramid nicht mehr?

oder UV-stabilen Klarlack? Gibt es sowas?

MfG David
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  #30  
Alt 11.05.2009, 20:03
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Standard Aramid -?

Hallo David,
Aramid-Gewebe ist normalerweise einfarbig, meinst Du eventuell Kohlefaser-Aramidgewebe in Schwarz-Bunt-Optik ?
Dann sieht die Welt ein kleines bisschen anders aus - aber auch preislich.

Gruss
Udo
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  #31  
Alt 11.05.2009, 20:13
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http://shop.r-g.de/Verstaerkungsfase...e-280-g/m.html

-.- ich sag die ganze zeit aramid und meine basalt...

Also gleiche Fragen aber auf Basalt bezogen ;-D ich dummerchen...

MfG David
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  #32  
Alt 19.05.2009, 01:06
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Hallo Jiter,

auch ich wünsche Dir alles Gute für Dein Projekt und mögen sich die Kosten in den angepeilten Grenzen halten. 8o)

Angeregt durch Deinen Trääät (und tagelanges lesen in diesem Forum), habe ich beschlossen, die "Drohung" in meinem letzten Beitrag von hier http://www.boote-forum.de/showthread.php?t=68458 wahr zu machen und habe mir die Pläne für die "Tiny Titan" bestellt und heute erhalten. Hat alles wunderbar und schnell geklappt, jedoch möchte ich Dich - aus der Sicht eines Maschinenbauers - ein bisschen darauf vorbereiten (das Wort "warnen" wäre m.E. übertrieben):

Was Du erhältst, sind 2 Bögen Papier (ca. A0) mit Schnittschablonen, 1 doppelseitig bedrucken Bogen (ca. A2) mit der Zusammenstellungszeichnung, Fotos und Anleitung und 1 doppelseitig bedrucktes Papier (ca. A4) mit "Papern Instructions" und "Joining Plywood Panels". Teilweise brauche ich meine neue Brille, um alles zu erkennen. 8o)

Für mich als Maschinenbauer ist das etwas entäuschend, da ich mir Maße, etc. erwartet hätte, kann aber sein, dass es im Schiffsbau normal ist.

Auf jeden Fall würde ich Dich, schon alleine aus drei Gründen, ermutigen, diesen Weg zu gehen (egal welches Modell):

a) Deine Englischkenntnisse (sowie sicher auch meine) werden nach dem Projekt um Welten besser sein - man will/soll/muss ja (hoffentlich) verstehen, was da geschrieben wird und es interessiert einen.

b) Du bekommst auch ein Gefühl für die amerikanischen (imperialen?) Einheiten.

c) Wahrscheinlich wirst Du nie wieder in Deinem Leben so lange "Pläne" studieren müssen und in Zukunft froh über alle Vorgaben sein. :-D
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  #33  
Alt 19.05.2009, 01:18
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Eine Frage hätte ich noch an das Forum (bitte teilt mir mit, falls ich dafür einen eigenen Träääät eröffnen soll):

Gerne würde ich die o.g. Pläne auf CAD übertragen (ist nicht so leicht, weiß auch noch nicht wie), ein 3D-CAD-Modell erstellen und hier mögliche Änderung/Verbesserungen diskutieren. Ist das erlaubt oder verstoße ich damit gegen Copyrights?

Herzliche Grüße an alle!!!

Geändert von ClemensDerAhnungslose (19.05.2009 um 01:39 Uhr) Grund: Grüße vergessen
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  #34  
Alt 19.05.2009, 07:53
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Hi,

Danke Clemens für deine Erfahrungen !

Zur Zeit bin ich mir aber nicht so sicher ob das eigentlich die Richtige Wahl ist, Bei uns gibt es eigentlich immer Wellen von den Schiffen die vorbei fahren, und da wäre so ein kleines boot eher unpraktisch.

Und an ein größeres Trau ich mich nicht ran!

Hm naja, noch etwas überlegen...

Grüßle David
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  #35  
Alt 20.05.2009, 05:04
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Howdy Jiter,

mittlerweile habe ich die Pläne digitalisieren lassen (hat fast so viel gekostet wie die Originale), meine Frau hat entdeckt, dass es sich um einen Einsitzer handelt (sehr peinlich!), und ich übertrage alles auf CAD.

Die Wellen sind nichts, verglichen mit dem Anfang der Realisierung! Du wärst der "König des Rheins", falls Du es schaffst, da durchzublicken. Michael hat ja schon von ein paar, möglicherweise hart zu knackenden, Nüssen geschrieben. Ich habe hier eine ganze Kokospalme am Schreibtisch - und im gesamten restlichen Arbeitszimmer - liegen.

Auf jeden Fall ist es eine Herausforderung!

Herzliche Grüße,

Clemens
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  #36  
Alt 21.05.2009, 13:10
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Gut das du dich mit deinen Erfahrungen gemeldet hast, dann lass ich es lieber. Mit Holz kann ich so oder so nicht umgehen...

Dann werde ich wolh weiter suchen nach einem kleinen Boot.

Danke!

Grüßle David
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  #37  
Alt 28.05.2009, 04:22
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Hallo Jiter,

keinesfalls wollte ich Dich demotivieren - wirklich nicht!!!

In der Zwischenzeit habe ich begonnen, die Pläne zu verändern und anzupassen, sodass auch ich hoffentlich etwas "basteln" kann. Erst hatte ich ein schlechtes Gewissen, bin aber über diese Seite http://www.glen-l.com/picboards/picarchv.html#tinytitan (suche nach "Tiny Titan") zur Erkenntnis gekommen, dass es fast jeder verändert. :o)

Besonders beeindruckend finde ich diese Version: http://www.glen-l.com/picboards/picb.../pic1004a.html

Wenn Du willst, schicke ich Dir gerne die Original-Pläne und Anleitungen (für Dich kostenfrei) -- würde mich freuen, wenn es jemanden gäbe, mit dem ich mich austauschen könnte.

Herzliche Grüße,

Clemens
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