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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #1  
Alt 28.01.2020, 09:49
Ziontrain Ziontrain ist offline
Cadet
 
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Standard Dritter Mann für Wasserski towables tube

Laut Verordnung über das Wasserskilaufen auf den
Binnenschiffahrtsstraßen (Wasserskiverordnung)WasSkiV 1990 §2 sind alle Betätigungen, bei denen Personen, von einem Fahrzeug gezogen, mit oder ohne Wasserski oder auf sonstigen Gegenständen über das Wasser gleiten, sowie das Drachenfliegen und Fallschirmfliegen hinter einem ziehenden Wasserfahrzeug, von einer dritten Person zu überwachen. So weit so gut.

Allerdings fehlt hier die Definition der diffusen Bezeichnung „Gegenstände“ Da macht es sich der Gesetzgeber in Erwartung aller erdenklichen Eventualitäten natürlich leicht.

Es ist natürlich offensichtlich das wenn das Zugfahrzeug

1. das Tempo verringert
2. der „Wasserskiläufer“ seine Balance verliert,
3. in seine Kräfte verlassen,
4. keine dauerhafte Verbindung zum Zugfahrzeug besteht (nur Muskelkraft)
5. sowie Wasserski keinen Auftrieb haben um ihn über Wasser zu halten

in diesen Fällen der Wasserskiläufer logischerweise ins Wasser fällt.

Eigentlich ja kein Beinbruch, denn grundsätzlich kann man von jedem Wassersportgerät ins Wasser fallen. Wie zB. Von einem Jetski oder SUP, diese Personen müssen auch ohne „Beobachter“ klar kommen wenn sie sogar mitten im Rhein ins Wasser fallen. Diese trifft auch auf Schwimmer zu, wenn sie insbesondere in einer Strömung Probleme bekommen.

Schlussendlich soll aber eine dritte Person auf dem Zugfahrzeug anwesend sein um im Fall eines solchen Falles Meldung an den Rudergänger geben zu können. Kann man mit leben, auch wenn man bei genauerem Nachdenken auf vorbenannte Widersprüchlichkeiten stoßen könnte.

Mittlerweile gibt es aber viele verschiedene „towables“ also in der Regel „inflatables“ also aufblasbare „Schwimmkörper“ um sie hinter eine Boot ziehe zu können. Zum Beispiel die Banane oder der klassische Ring „Tube“.
Alle diese üblichen „Schwimmgeräte“ schließen zumindest das Szenario 1,3,4 und 5 relativ wahrscheinlich aus, da sie weder im Fall einer Zugkraftunterbrechnung sinken, keine Armkräfte erforderlich sind die Verbindung zum Zugfahrzeug sicher zu stellen, noch die Eigenart haben ohne Vortrieb den Auftrieb zu verlieren. Trotz komplett anderer Eigenarten werden diese „Gegenstände“ einem Wasserski gleich gesetzt. Und nur deshalb weil sie gezogen werden?
Weiterhin gibt es „Schwimmgleiter“ für ein bis mehrere Personen welche bei vernünftiger Anwendung auch die Möglichkeit des Kentern also Punkt 2 so gut wie ausschließen.
Darf dann ein Badeboot von Neckermann ohne dritte Person hinter eine Zugfahrzeug gezogen werden? Ein Schlauchpaddelboot? Oder ein aufblasbares Floss oder nennt man das dann Abschleppen und nicht mehr hinterher ziehen?
Abschleppen darf ich doch so ziemlich alles was schwimmt, oder?
Wo ist denn da die Grenze?
Im Kern geht es doch um Sicherheit aber dann dürften auch wie erwähnt keine SUP auf einer Binnenschiffahrtsstraße fahren, denn die Gefahr des unbeobachteten ins Wasser fallen ist doch mindestens genau so groß, wenn nicht größer. Sie werden zwar nicht gezogen, aber bei ordnungsgemäßen Gebrauch einen gezogenen Schwimmkörper ergibt sich auch kein erhöhtes Sicherheitsrisiko gegenüber einem SUP oder Jetski.
Was denkt Ihr darüber? Sollte man da mal gesetzlich was ändern?
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  #2  
Alt 28.01.2020, 10:00
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volker1165 volker1165 ist offline
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Warum, es ist doch gut so, wie es ist.
Du weisst ja nicht, warum die Person hinten runterfällt und wie, vielleicht Kontakt mit was schwimmenden, verletzt dabei, etc. Und mitunter, bei so einem großen Schwimmkörper merkst du das noch nicht mal sofort.
Der Vergleich mit dem SUP hinkt gewaltigt
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  #3  
Alt 28.01.2020, 10:21
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Moin,
der Beobachter ist in jedem Fall und bei jedem gezogenen Gegenstand wichtig. Mir sind schon des Öfteren Leute wegen zu geringem Abstand und Unvermögen direkt vor dem Bug ins Wasser gestürzt. Bis dato konnte ich immer noch rechtzeitig reagieren, so dass nichts passierte. Wenn der Vorrausfahrende aber gar nichts von der Situation mitbekommt, wie soll er dann aus seinem Fehlverhalten lernen, und vor allen Dingen - wer macht den Dreck weg, wenn es mal nicht gut ausgeht?
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Gruß Alfred

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  #4  
Alt 28.01.2020, 10:36
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Zudem ist man oft nicht alleine auf den freigegebenen Wasserski-Strecken. Sollte eine gezogene Person fallen (aus welchem Grund auch immer), ist es doch nur logisch, dass dies dem Rudergänger so schnell wie möglich mitgeteilt wird.
Oft fahren dort noch andere Zugboote. Mit Schwimmweste ist man beim Schwimmen arg bewegungseingeschränkt. Das ist keine gutes Gefühl, wenn dann andere Zugboote und/oder normaler Schiffsverkehr unterwegs ist.
Ich finde die Regelung daher vollkommen i.O. egal was gezogen wird.
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Gruß, Sebastian
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  #5  
Alt 28.01.2020, 10:43
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huebi huebi ist offline
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Zitat:
Zitat von Anker 01 Beitrag anzeigen
Moin,
der Beobachter ist in jedem Fall und bei jedem gezogenen Gegenstand wichtig. Mir sind schon des Öfteren Leute wegen zu geringem Abstand und Unvermögen direkt vor dem Bug ins Wasser gestürzt. Bis dato konnte ich immer noch rechtzeitig reagieren, so dass nichts passierte. Wenn der Vorrausfahrende aber gar nichts von der Situation mitbekommt, wie soll er dann aus seinem Fehlverhalten lernen, und vor allen Dingen - wer macht den Dreck weg, wenn es mal nicht gut ausgeht?
Wenn Du mir als Wasserskiläufer mit Deinem Boot so nahe kämest, daß ich im Falle eines Sturzes Dir direkt vor den Bug fallen würde, hättest Du nachher etwas Schlimmeres als nur einen Satz heißer Ohren zu befürchten!
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  #6  
Alt 28.01.2020, 10:50
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Da der mich, der ich mit meinem Verdränger auf geradem Kurs fahre, überholende Skiläufer ja "mich" schneidet und nicht umgekehrt verstehe ich gerade Deine Aussage nicht so ganz - kann aber auch am Alter liegen.
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  #7  
Alt 28.01.2020, 11:08
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Zitat:
Zitat von Anker 01 Beitrag anzeigen
Da der mich, der ich mit meinem Verdränger auf geradem Kurs fahre, überholende Skiläufer ja "mich" schneidet und nicht umgekehrt verstehe ich gerade Deine Aussage nicht so ganz - kann aber auch am Alter liegen.
Sorry, ich hatte eine Situation vor Augen, die ich selbst erleben durfte:

Ein anderes Sportboot fuhr relativ dicht hinter mir her, um von meinen "Wasserski-Künsten" Filmaufnahmen zu machen.
Das hätte im Falle eines Sturzes böse ausgehen können.

Ansonsten ist es ja auch verboten bei Annäherung an ein anderes Wasserfahrzeug Slalom zu laufen, wie auch andere Wasserfahrzeuge im bezeichneten Wasserskigebiet nichts zu suchen haben.

Auch ich bin im fortgeschrittenen Alter, wo man schon mal etwas durcheinander bringt.......
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  #8  
Alt 28.01.2020, 11:20
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War selber bis zu meiner Rückenoperation einer der "WILDEN" - trotzdem sollte man sich in solchen Situationen nicht überschätzen. Gestürzt wird immer und so 'ne Schraube kennt kein Erbarmen!
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  #9  
Alt 28.01.2020, 11:29
Verbraucheranwalt Verbraucheranwalt ist offline
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Wichtig ist in meinen Augen eher dass sich der Steuermann zu 100 % auf sein steuern konzentrieren kann und nicht selbst abgelenkt wird weil er hin und wieder einen Blick nach hinten riskiert.

Statt des 3. Mannes wäre allerdings eine - noch nicht erfundene - technische Lösung möglich. Der gezogene könnte einen Totmannschalter gedrückt halten oder per Reißleine wie beim Notaus mit der Zugstange verbunden sein. Sobald der Schalter ausgelöst wird müsste im Sichtfeld des Steuermanns ein optischer Alarm losgehen damit dieser stoppen kann.



Gruß
Chris
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  #10  
Alt 28.01.2020, 11:35
Ziontrain Ziontrain ist offline
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Grundsätzlich hab ihr ja Recht, Beobachter ist gut. Aber hier geht es doch um die Gefahr auf dem Wasser. Die ist doch in erster Linie ertrinken, behaupte ich mal so. Gekenterte SUps und Jetski werden aber doch im Zweifel auch ohne vorgeschriebenen Beobachter genau so von den Berufsschiffer untergebuttert zerhackt gekielgeholt.... oder nicht?
Ergebnis unter dem Strich meist tot durch ertrinken. Darauf wollte ich das Augenmerk richten. Und ich sehe auf dem Rhein haufenweise SUPler ins Wasser platschen auch in der Fahrrinne. Warum soll der weniger Gefahr ausgesetzt sein als einer der von der Tube fällt? Klar man kann sich nun die wildesten Szenarien ausdenken.Beim SUP ist ja unter Umständen nicht mal ein Boot in der Nähe der sich nach im umschaut weil er mutterseelen allein unterwegs ist. Letztendlich ist es doch egal von was ich falle und ertrinke. Angesprochene Fahrfehler ergeben sich wohl eher letztendlich dadurch weil ich ehrlich gesagt vielleicht zu wild oder nicht vorausschauend fahre? Klar wird es dann gefährlich. Ich wollte auch auf den großen Unterschied zwischen Wasserski und Zug Matratze hinweisen. Mit einer solchen Matratze könnte ich ja auch im Verdrängermodus ziehen(geht mit Ski ja schlecht)also cruisen und würde dann zumindest dem Gesetzestext nach, nicht einmal gleiten. Ich glaube ich wäre sicherer auf einem großen im Verdrängermodus gezogenen Wassersofa ohne Beobachter als auf einem SUP im Rhein allein. Aber vielleicht kacke ich hier ja zu viel Korinthen
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  #11  
Alt 28.01.2020, 11:44
Ziontrain Ziontrain ist offline
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Zitat:
Zitat von Verbraucheranwalt Beitrag anzeigen
Wichtig ist in meinen Augen eher dass sich der Steuermann zu 100 % auf sein steuern konzentrieren kann und nicht selbst abgelenkt wird weil er hin und wieder einen Blick nach hinten riskiert.

Statt des 3. Mannes wäre allerdings eine - noch nicht erfundene - technische Lösung möglich. Der gezogene könnte einen Totmannschalter gedrückt halten oder per Reißleine wie beim Notaus mit der Zugstange verbunden sein. Sobald der Schalter ausgelöst wird müsste im Sichtfeld des Steuermanns ein optischer Alarm losgehen damit dieser stoppen kann.



Gruß
Chris
Gute Idee
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  #12  
Alt 28.01.2020, 12:10
Ziontrain Ziontrain ist offline
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Zitat:
Zitat von volker1165 Beitrag anzeigen
Warum, es ist doch gut so, wie es ist.
Du weisst ja nicht, warum die Person hinten runterfällt und wie, vielleicht Kontakt mit was schwimmenden, verletzt dabei, etc. Und mitunter, bei so einem großen Schwimmkörper merkst du das noch nicht mal sofort.
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Was Du meinst und was alle passieren kann wenn man etwas hinterher zieht Fremdkörper/Grundberührung ect. ist mir klar. Trotzdem ob Herzinfarkt auf der Tube oder Krampf auf dem SUP ist der Tot durch ertrinken nahe. Ich schau jeden Tag auf den Rhein und da gehen viele ungewollt baden und die müssen ohne Beobachter klar kommen und sich selbst aus dem Schlamassel retten. Ohne Frage ist ein Beobachter gut. Die Erklärung kann aber nicht sein weil das verantwortungsvolle ziehen einer Tube so viel gefährlicher ist als jeglicher anderer Wassersport. Der Gesetzestext lehnt sich im Kern an die Eigenarten eines Wasserski und das finde ich eben von der Gefahrensituation nicht differenziert betrachtet.
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  #13  
Alt 28.01.2020, 13:45
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Emotion Emotion ist offline
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Sorry Namenloser!

Kein SUP fährt Tube oder Wasserskigeschwindigkeit, der Schiffsführer des Zugboots muss sich auf den Verkehr konzentrieren und der dritt Mann muss die Kommunikation zum gezogenen aufrechterhalten (schneller, langsamer, Stop).

Wenn man deinen Text liest merkt man das du keine Ahnung hast!
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Hendrik
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  #14  
Alt 28.01.2020, 16:05
Ziontrain Ziontrain ist offline
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Zitat:
Zitat von Emotion Beitrag anzeigen
Sorry Namenloser!

Kein SUP fährt Tube oder Wasserskigeschwindigkeit, der Schiffsführer des Zugboots muss sich auf den Verkehr konzentrieren und der dritt Mann muss die Kommunikation zum gezogenen aufrechterhalten (schneller, langsamer, Stop).

Wenn man deinen Text liest merkt man das du keine Ahnung hast!
Sorry dessen Name Emotion ist. Nur ein Hund freut sich wenn einem etwas vorgeworfen wird. Du wirfst mir Ahnungslosigkeit vor? Also ich bin mir darüber bewusst weil ich es selber noch nicht geschafft habe mit meinem SUP viel schneller als Schrittgeschwindigkeit zu paddeln. Zugegeben ich bin nicht gut trainiert .Wer behauptet denn so etwas, das man das kann? Wer unter ungünstigen Bedingungen ins Wasser fällt wovon und wodurch und warum auch immer, ist mehr oder weniger einer Gefahr ausgesetzt, die des ertrinken des überfahren zu werden ect.. Ich habe immer den Rhein vor Augen. Was hat das mit dem Tempo zu tun? Das ist meine Aussage. Nebenbei stell mal einen Normalo auf ein SUP und auf ein verantwortungsvoll gezogenes Zugsofa mal sehen wer zuerst im Wasser liegt. Das nur mal zur theoretischen Gefahr des in das Wasser fallen und dann übergemöllert werden.Ich habe nicht den Sinn eines dritten Mann hinterfragt, eher das man das gesetzlich gleich auf alle Zuganhängsel regelt die unterschiedliche Fahrkarakterristiken haben.
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Geändert von Ziontrain (28.01.2020 um 16:10 Uhr)
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  #15  
Alt 28.01.2020, 16:21
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Emotion Emotion ist offline
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Zitat von Ziontrain Beitrag anzeigen
Sorry dessen Name Emotion ist. Nur ein Hund freut sich wenn einem etwas vorgeworfen wird. Du wirfst mir Ahnungslosigkeit vor? Also ich bin mir darüber bewusst weil ich es selber noch nicht geschafft habe mit meinem SUP viel schneller als Schrittgeschwindigkeit zu paddeln. Zugegeben ich bin nicht gut trainiert .Wer behauptet denn so etwas, das man das kann? Wer unter ungünstigen Bedingungen ins Wasser fällt wovon und wodurch und warum auch immer, ist mehr oder weniger einer Gefahr ausgesetzt, die des ertrinken des überfahren zu werden ect.. Ich habe immer den Rhein vor Augen. Was hat das mit dem Tempo zu tun? Das ist meine Aussage. Nebenbei stell mal einen Normalo auf ein SUP und auf ein verantwortungsvoll gezogenes Zugsofa mal sehen wer zuerst im Wasser liegt. Das nur mal zur theoretischen Gefahr des in das Wasser fallen und dann übergemöllert werden.Ich habe nicht den Sinn eines dritten Mann hinterfragt, eher das man das gesetzlich gleich auf alle Zuganhängsel regelt die unterschiedliche Fahrkarakterristiken haben.
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Ein Wassersportgerät zieht man in der Regel mit 20-60 kmh und wenn du da auf dem Tube liegst und dir wird durch eine Welle ein Treibholz in die Fresse gewirbelt oder du triffst einen Vogel kann es dich sehr leicht ausnocken! Hinzu kommt das das Wassersportgerät bei Kurvenfahrt deutlich beschleunigt und nicht selten umkippt bzw. die Mitfahrer abwirft!

Es geht beim dritten Mann nicht ums "übergemöllert" werden, sondern darum das der Fahrer zum gezogenen Kontakt hat ohne sich umdrehen zu müssen und das ist immer sinnvoll, egal was gezogen wird.
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Hendrik
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  #16  
Alt 28.01.2020, 16:21
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Beim SUP bist du für dich selbst verantwortlich und nur für dich selbst.
Beim ziehen, von was auch immer, bist du für dich und die gezogene Person verantwortlich, und das noch mit einem deutlich schnelleren Fahrzeug. Beiden Verantwortungen ganz du nicht vernünftig gerecht werden.
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  #17  
Alt 28.01.2020, 16:49
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Hi,
jedes im Schlepp befindliche Spassfahrzeug gehört unter Beobachtung, denn wo hört langsam auf und wo fängt schnell an? Auf dem Rhein z.B. gibt es nicht ohne Grund extra dafür ausgewiesene Bereiche. Ein SUP (meiner Meinung nach eine unnütze kurzfristige Modeerscheinung) gehört wegen der eingeschränkten Manöverierbarkeit ohnehin nur in Ufernähe auf einen Ententeich. Inmitten zwischen Berufern hat der gesamte spassige Firlefanz nichts zu suchen - dann ist das mit der Sicherheit, zumal es ja auch noch Rettungswesten gibt, kein Problem.
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Gruß Alfred

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  #18  
Alt 28.01.2020, 17:32
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Zitat:
Zitat von Emotion Beitrag anzeigen
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Ein Wassersportgerät zieht man in der Regel mit 20-60 kmh und wenn du da auf dem Tube liegst und dir wird durch eine Welle ein Treibholz in die Fresse gewirbelt oder du triffst einen Vogel kann es dich sehr leicht ausnocken! Hinzu kommt das das Wassersportgerät bei Kurvenfahrt deutlich beschleunigt und nicht selten umkippt bzw. die Mitfahrer abwirft!

Es geht beim dritten Mann nicht ums "übergemöllert" werden, sondern darum das der Fahrer zum gezogenen Kontakt hat ohne sich umdrehen zu müssen und das ist immer sinnvoll, egal was gezogen wird.
Ohne Frage gehen beim ziehen zB. von einer Tube spezielle Gefahren aus welche ich nicht klein reden möchte. Der dritte Mann schützt den ins Wasser gefallenen auch nicht zwangsläufig vor dem "Übermöllern" oder Brett vor den Kop (aua)stimmt Ich wollte auch nicht die eine Gefahr der anderen gegenüber stellen. Wie: Letztes Jahr hab ich auf dem Rhein ein kleines Schlauchboot auf Höhe von Linz gesehen, hat bei locker 30 einen Satz in die Luft gemacht als es über den Schwall eines flussauf fahrenden Frachter fuhr einer von den beiden machte einen 1 Meter Satz durch die Luft ins Wasser.. Gut das zwei drin gesessen haben.
Mir persönlich wäre es recht wenn man so "Luftgedönsel" moderat und ausschließlich im Verdrängermodus auch ohne Ausguck ziehen dürfte, wie gesagt würde ja dem Verbot nach, also der Formulierung "gleitend gezogen" nicht entsprechen, ihr also dem Sinn nach nicht widersprechen. Wenn ihr versteht was ich meine. Mit meinem Gleiter kann ich ja auch Verdrängerfahrt machen. Das würde ja letztendlich dem entsprechen wenn ich ein Schlauchboot abschleppen würde. Wie ich andeutet ist mir da die Grenze sehr schwammig formuliert weil vielleicht Vorschrift aus 1990 wo es wohl mehr Wasserski gab als "towables" welche doch zugegebener Maßen eine andere Fahrdynamik haben.
Grüsse Armin
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  #19  
Alt 28.01.2020, 17:42
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Hi,
jedes im Schlepp befindliche Spassfahrzeug gehört unter Beobachtung, denn wo hört langsam auf und wo fängt schnell an? Auf dem Rhein z.B. gibt es nicht ohne Grund extra dafür ausgewiesene Bereiche. Ein SUP (meiner Meinung nach eine unnütze kurzfristige Modeerscheinung) gehört wegen der eingeschränkten Manöverierbarkeit ohnehin nur in Ufernähe auf einen Ententeich. Inmitten zwischen Berufern hat der gesamte spassige Firlefanz nichts zu suchen - dann ist das mit der Sicherheit, zumal es ja auch noch Rettungswesten gibt, kein Problem.
So sehe ich das auch. Ich benutze das SUP im Hafen auf der Sieg, Mosel oder Im Uferbereich des Rhein. Bin erschrocken darüber wie mutig manchen mitten im Fahrwasser des Rhein fahren.
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  #20  
Alt 28.01.2020, 17:55
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Die Anzahl derer die Towabels in Verdrängerfahrt mit Personen drauf ziehen ist so gering das es nicht erwähnenswert ist.
Des Weiteren ist auch beim Abschleppen ein Ausguck sinnvoll wenn keine Funkverbindung herrscht.
Wie willst du sonst mitbekommen wenn beim Anhang was nicht stimmt?
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