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  #1  
Alt 11.02.2019, 10:30
Benutzerbild von JohnMaynard
JohnMaynard JohnMaynard ist offline
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Standard Gelcoat-Abplatzung Unterwasserschiff - Reparatur?

Leider habe ich mit meinem diesjährigen Winterlager wenig Glück: ich wollte eigentlich über Winter Problemchen lösen, stattdessen kommen immer mehr Nebenbaustellen dazu, die mir Zeit und Nerv rauben

Letzte Woche nun noch das Highlight: bei einem Spontanbesuch in der 1,5h entfernten Halle bemerkte ich, dass die Kollegen vom Yachtservice beim Balgwechsel an meinen beiden Z‘s wohl irgendwie hart mit Heckspiegel kollidiert sind und einen heftigen Ausbruch verursacht haben.... s. Fotos. Ich hätte im Strahl brechen können...

Info‘s dazu an den "doofen Eigner" bisher natürlich „0“. Werkstattleiter direkt darauf aufmerksam gemacht, völlige Unkenntnis des Vorfalls. Bedauern? Fehlanzeige.
Eher: kein grosses Ding, hätten wir schon mit Gelcoat(!) zugespachtelt, wenn die Temperaturen höher gewesen wären... außerdem sei der "Gelcoat-Spezi" gerade krank...
Im Prinzip bin ich dankber, dass genau das noch nicht getan wurde und ich vor vollendete Tatsachen gestellt wurde, ohne zu wissen wie genau die Reparatur erfolgte...

Da ich hier im Unterwasserbereich auch langfristig vor unangenehmen Überraschungen gefeit sein will, werde ich darauf bestehen, die einzelnen Reparaturschritte vorab mit mir detailliert abzustimmen.

Schaden sieht wie folgt aus: an der unteren Kante des Heckspiegels ist quasi die gesamte Ecke herausgebrochen: Gelcoat+weißer Gelcoatspachtel?(3mm stark, was kann es sonst sein?)+Harz, schaue jetzt praktisch partiell bis auf die Fasermatte.
Hab mich dazu nun nochmals belesen und ICH würde wie folgt vorgehen wollen:

- AF im Umkreis des Lochs partiell beseitigen (am besten Abbeizen?), um überhaupt sauber auch Gelcoat-Niveau spachteln zu können.
- Säubern, Anschleifen, Entfetten, Ränder leicht anschäften(?)
- Primern mit Epoxy, z.b. 1x Gelshield200, als Haftverbesserer?
- Spachteln mit 2k-Epoxy-Spachtel, z.B. Watertite (Gelcoatspachtel kommt mir im Unterwasserbereich nicht in Frage)
- Verschleifen, Versiegeln speziell der nun angeschliffenen Bereiche des angrenzenden Gelcoats mit Gelschield 200,
- Neuaufbau AF
Hab ich was übersehen? Oder bin ich zu pingelig? Irgendwelche anderen Hinweise dazu von euch?

Bin echt gespannt, mit welchen Ideen deren „Gelcoat-Experte“ um die Ecke kommt...

Grüße,
//Jon
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Früher waren die Schiffe aus HOLZ - und die Seeleute aus EISEN. Heute dagegen...
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  #2  
Alt 11.02.2019, 12:41
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Orangenfarmer Orangenfarmer ist offline
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Standard

So eine ähnliche Macke habe ich auch. Nur das Meine schon mit Antifouling überpinselt wurde.
Habe das im Herbst etwas ausgefräst und werde im Frühjahr wohl erst Epoxi-Harz reintupfen, Gelcoatspachtel drauf, grundieren und wieder AF drüberschmieren.
Wegen der kleinen Stelle kaufe ich aber keine neuen viel zu großen Gebinde, sondern schaue wo ich mich in der Marina mit dranhängen kann. Sollte das Zeug wider Erwarten abfallen, wird es nächste Saison besser gemacht.


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  #3  
Alt 11.02.2019, 13:45
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JohnMaynard JohnMaynard ist offline
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Danke!
Um ehrlich zu sein, bevorzuge ich eine dauerhafte Lösung , selbst wenn diese aufwändiger wäre Ich meine, den Schaden hab ich nicht verursacht und ich hätt gern die nächsten Jahre Ruhe damit...
Zu tun gibt`s am Dampfer auch so genug...

Per PN hab ich auch von Jörg (Danke!) den Hinweis bekommen, Gelcoatspachtel zu verwenden... Ich meinte, Epoxy-Spachtel wär die dauerhaftere Variante, da deutlich bessere Klebkraft und zieht keinerlei Wasser? Gibt viele Aussagen im www, die sagen am UW-Schiff-Reparatur NUR Epoxy. Die Optik ist da unten eher zweitrangig, kommt eh wieder AF drüber... Aber wie gesagt, alles nur angelesen...

Also nochmal in die Runde gefragt: Gelcoat- oder EP-Spachtel??
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Geändert von JohnMaynard (11.02.2019 um 13:58 Uhr)
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  #4  
Alt 11.02.2019, 13:51
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Nimm Epoxy, ich würde zu Watertite greifen.
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Gruß Frank

Wenn sauer lustig macht, warum haben Wutbürger dann keinen Humor?
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  #5  
Alt 11.02.2019, 13:56
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Jau, wäre auch meine erste Wahl gewesen.
EP soll speziell auf "altem" PE-Harz bessere Klebkraft haben. Als Einwand hörte ich auch schon, dass es stärker schrumpfen soll?? International sagt dagegen, da schrumpft nix, Schichtdicken bis 20mm machbar. Gut, die Hersteller behaupten viel...
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  #6  
Alt 11.02.2019, 14:11
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Watertite hat eben so gut wie keinen Schrumpf und deshalb würde ich da auch nichts selber mischen, sondern fertig kaufen.
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  #7  
Alt 13.02.2019, 10:23
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Hallo Jon,

anschäften brauchst Du nur, wenn Du den Bereich mit Glasfaser und Harz wieder auffüllen willst. Da das Boot aus Polyesterharz ist, macht man das mit Polyesterharz und Glasmatte, -Gewebe. Danach Gelcoat drauf. Dann hättest Du den Original zustand. Danach Dein Antifouling.

Kannst aber auch Epoxidharz und Glasfaser nutzen, danach Epoxidspachtel, dann Dein Antifouling.

Man sollte nicht: mit Epoxidharz laminieren und mit Gelcoat (auf Polyesterbasis) das Finish erstellen. Hier gäbe es nur mechanische Haftung und keine chemische.

Viel Erfolg!

Gruß Carsten
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  #8  
Alt 13.02.2019, 16:56
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JohnMaynard JohnMaynard ist offline
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Danke für den Hinweis bzgl. Anschäften. Wenn man`s denn macht und noch anfängt mit Glasfasermatte+Epoxy aufzufüllen, muß man dann sicher auch signifikant anschäften, man liest ca. 1:10.

Wenn man keinen Wert legt auf die perfekte Optik, wäre nach meinem Empfinden zumindest für den Laien der Epoxydspachtel die handwerklich einfachste Variante. Und, da Klebkraft hoch, kaum wasserziehend und stabil, auch eine dauerhafte Geschichte... hoff ich zumindest. Und klar: Gelcoat auf Epoxy eher schwierig...

Wie schon gesagt, bin gespannt, mit welchen Ideen der "Gelcoat-Spezi" um die Ecke kommt... ich denke mir, die versuchen eher auch nur "aufwand-optimiert", *hüstel* zu arbeiten. Aber vielleicht täusch ich mich ja auch, glaub ja gelegentlich noch an das Gute im Menschen ... und die Handwerker-Ehre
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  #9  
Alt 28.02.2019, 15:50
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JohnMaynard JohnMaynard ist offline
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Ich hol hier eben nochmal das Thema aus gegebenem Anlass hoch ...

Ich hatte mir ja nun zu erforderlichen Rep.schritten eine Vorgehensweise recherchiert, um das mit dem Yachtservice abzusprechen. Darum vor ca. 2 Wochen u.a. folgenden Wortlaut an die Werkstattleitung:

"Ich bitte Sie in jedem Fall vor Beginn von Instandsetzungsarbeiten um Abstimmung zu Art und Umfang der einzelnen Arbeitsschritte. Bitte kontaktieren Sie mich dann dazu, wenn Ihr „Gelcoat-Spezi“ wieder genesen ist."

Ok., dachte ich mir frachst, mal nach 2 Wochen nach, ob der Fachmann wieder gesund ist...

Darauf kurze knappe Rückinfo "...die gelcoat stelle ist repariert ..."

Öhm, ich glaub ich bin im falschen Film War meine ausdrückliche Bitte um Abstimmung so mißzuverstehen?
Könnte kotzen, genau das wollte ich vermeiden: nicht zu wissen, was da tatsächlich passiert ist. Bin echt sprachlos ... und weiß gerade nicht wie ich reagieren soll.

Wie seht ihr das?
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  #10  
Alt 28.02.2019, 16:40
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Entweder selbst machen oder jemanden beauftragen, dann aber auch machen lassen!
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mit sportlichem Gruß
Hendrik
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  #11  
Alt 28.02.2019, 18:57
Ambrio Ambrio ist offline
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Da fällt mir spontan nur noch folgende Notlösung ein: Vom "Fachmann" durchgeführte Reparaturschritte vollständig schriftlich beschreiben und - falls akzeptabel - mit Stempel und Unterschrift bestätigen lassen. Damit geht der Herr zumindest ein gewisses Risiko ein, dass freche Lügen auch später noch auffliegen könnten. Lässt sich die Firma darauf nicht ein, stellen sich wohl juristische Fragen,

Viel Erfolg!

Helmutf
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  #12  
Alt 01.03.2019, 03:47
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Stoffy 2100sc Stoffy 2100sc ist offline
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Ich wäre froh wenn alles wieder erledigt ist und noch dazu von einem Profi, was soll er mit Dir abstimmen wenn du sowieso keine Ahnung von der Materie hast
klingt für mich nach jammern auf hohen Niveau
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Servas aus Wien Christoph und Kevin
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  #13  
Alt 01.03.2019, 06:30
horstj horstj ist offline
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ist das nicht eine daumengroße Stelle am Unterwasserschiff? Spachteln, AF drauf, fertig. Dauert keine 10 Minuten.

Das man sich über einen Fremdschaden ärgert kann ich natürlich verstehen. Für eine Marina oder Werft ist so eine Macke aber ein Minischädchen und braucht auch keinen Gelcoatspezialisten oder Lackierer sondern wird vom Azubi gemacht

Warum sieht die ganze Wand da so hubbelig / wellig aus? Ist das zu dickes AF oder schon mal großflächig gespachtelt worden?
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  #14  
Alt 01.03.2019, 09:01
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Das ist doch wirklich mini. AF aussenrum wegmachen. Gelcoat drauf. AF drauf und fertig. Da braucht es doch kein Epoxi und Glasfasermatten oä.
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  #15  
Alt 01.03.2019, 14:05
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Zitat:
Zitat von JohnMaynard Beitrag anzeigen
Ich hol hier eben nochmal das Thema aus gegebenem Anlass hoch ...

Wie seht ihr das?
Gelassen, da auch die Beschädigung geringfügig war. Da hat dein Boot sicherlich schon schlimmeres über sich ergehen lassen müssen.

Bei allen Weften ist jetzt Hochsaison, die Boote müssen fertig werden zum Saisonstart und da wird keine Zeit zum Reden bleiben. Das allerdings hätte dir die Werft schon mitteilen können.

Letztlich konnte man diese Stelle mit ein wenig Spachtel/Gelcoat reparieren, wie es letztlich gemacht wurde spiel keine Rolle. Beides wäre ok.

Grüsse, Don
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  #16  
Alt 07.03.2019, 09:40
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JohnMaynard JohnMaynard ist offline
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Ja, ich kann eure "Gelassenheit" sicher z.T. nachvollziehen. Aber: ich hab da schon einiges gesehen, WIE dort gearbeitet wird... Und der Ausbruch war stark verölt und ein bissel Sorgfalt müßte man da schon an den Tag legen. Keine Lust auf jetzt ne schnelle oberflächliche "Reparatur" ... und 2-3 Jahre später hab ICH dann das Problem an der Backe
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  #17  
Alt 07.03.2019, 12:21
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TychoGold TychoGold ist offline
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Hallo ans Forum,

was sollen da die Leute mit Zahnersatz sagen?

Gruß
Tycho
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  #18  
Alt 09.03.2019, 10:20
kuhlmann kuhlmann ist offline
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Hallo JohnMaynard,
wer behauptet ihm sei bei seiner Arbeit noch nie ein Missgeschick unterlaufen, der hat noch nie gearbeitet. Wem jedoch ein Missgeschick unterlaufen ist und dieses auch fachmännisch behebt, dem sollte man nicht übelst nachreden.
Selbst nagelneue Boote die aus der Werft kommen weisen kleine Gelcoatschäden auf, die vor der Auslieferung an den Endkunden fachmännisch repariert werden und darüber bekommt der Käufer auch keine Historie.
Gruß Georg
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  #19  
Alt 09.03.2019, 10:44
klausim klausim ist offline
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Zitat:
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Hallo JohnMaynard,
wer behauptet ihm sei bei seiner Arbeit noch nie ein Missgeschick unterlaufen, der hat noch nie gearbeitet. Wem jedoch ein Missgeschick unterlaufen ist und dieses auch fachmännisch behebt, dem sollte man nicht übelst nachreden.
Selbst nagelneue Boote die aus der Werft kommen weisen kleine Gelcoatschäden auf, die vor der Auslieferung an den Endkunden fachmännisch repariert werden und darüber bekommt der Käufer auch keine Historie.
Gruß Georg
JohnMaynard hat eigentlich hier nach Hilfe gesucht und auch noch ganz bescheiden gefragt, ob er zu pingelig ist

Was soll jetzt dein Beitrag?....oder hast Du das so toll repariert?

Zur Info,...reparierte Gelcoatschäden am Rumpf werden - insbesondere bei Neubooten - von ordentlichen Händlern sehr wohl protokolliert
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Gruß
Klaus
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  #20  
Alt 09.03.2019, 10:55
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Dasbe Dasbe ist offline
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Zitat:
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Ja, ich kann eure "Gelassenheit" sicher z.T. nachvollziehen. Aber: ich hab da schon einiges gesehen, WIE dort gearbeitet wird... Und der Ausbruch war stark verölt und ein bissel Sorgfalt müßte man da schon an den Tag legen. Keine Lust auf jetzt ne schnelle oberflächliche "Reparatur" ... und 2-3 Jahre später hab ICH dann das Problem an der Backe
Ich kann deine Bedenken nur verstehen.
Ich habe bisher von „Fachfirmen“ an meinem Boot nur und ausschließlich Pfusch erhalten und mach daher mittlerweile alles alleine. Schlechter kann es dann auch nicht werden.

Die Firmen haben mir gegenüber nur einen Vorteil: Sie wissen, wie es geht und haben das richtige Werkzeug.
Aber: Sie arbeiten (in meinen Fällen) nie so sorgfältig, wie es der Eigner selbst tun würde.

Abkassieren können die aber gut. Sowohl bei den Ersatzteilen und Verbrauchsmaterialien als auch beim Stundenlohn. Die selben Arbeiten macht ein KFZ-Mechaniker oder Lackierer komischerweise zum halben Preis.

Und für dumm verkaufen tun die einen eben auch gerne, weil man ja kein Fachmann ist.

Also, nichts mehr ohne vorher schriftlich machen lassen. Was gemacht werden soll und was es kostet.
Ich mach vor und nach der Einlagerung mittlerweile immer Fotos rundum von meinem Boot, um ein späteres Achselzucken zu vermeiden, falls eine Macke am Boot ist, usw.
Sollte man auch machen, bevor man es zur Reparatur frei gibt.

Vertrauen ist gut, aber am Ende ist es dein Geld und dein Rumpf, der ggf. eine Saison Wasser zieht, weil es gleich wieder abgeplatzt ist.

Gruß Richard
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Du kannst zwar davor weglaufen, nimmst dich aber immer selber mit.
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