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Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel

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  #1  
Alt 08.10.2019, 18:45
scully34mulder scully34mulder ist offline
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Standard Batterien und Ladegerät erneuern, Empfehlung?

Hallo zusammen,

Ich möchte im kommenden Winter für meine Bayliner 2655 (1994) die alten Batterien durch zwei neue ersetzen. Beide werden derzeit über das originale eingebaute Ladegerät geladen und sind standardmäßig verschaltet über den Batterieschalter. Eine Starter-/ und Versorgerbatterie. Die zwei neuen sollen AGM Batterien werden mit 100 bzw 120mAh. Ich vermute mal das das alte Ladegerät nicht geeignet ist, diesen Batterietyp zu laden. Also muss ich hier wohl auch passend tauschen.
Bin ich hiermit auf dem richtigen Weg? Könnt ihr mir Empfehlungen aussprechen über Batteriehersteller, Typ und passenden Ladegeräten?

Vielen Dank schon mal und noch eine schöne Rest-Saison
Gruß Uli
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  #2  
Alt 08.10.2019, 19:27
Benutzerbild von Mastiff-660
Mastiff-660 Mastiff-660 ist offline
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Moin Uli,

Warum AGM ? Nimm doch normale Bleibatterien (geschlossen) und spar Dir das Geld, ausser Du hast einen Grund....
Und es sind 120 Ah nicht mAh das waere bissi wenig aber jeder weiss was Du meinst ...
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Gruessle,
Paetschi
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  #3  
Alt 08.10.2019, 21:38
Saeldric Saeldric ist offline
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Welche Kapazität haben die aktuellen Batterien? Welche Leistung hat das aktuelle Ladegerät? Wäre schon interessant zu wissen um die Situation zu beurteilen.
__________________
Gruß Mirko
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  #4  
Alt 08.10.2019, 22:05
von Jürgen von Jürgen ist gerade online
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Ich habe in meinem Boot 2 X 100 AH AGM als Verbraucher und 1 X 100 AH als normale wartungsfreie Blei Säure
Als Ladegerät hab ich ein Victron blue smart 12/20 Bluetooth. Das ist bei der Batteriebank von 200 AH allerdings untere Grenze. Besser wären eigentlich 30 A Ladestrom.
Ich benutze meine Boot aber auch nur max 3 Wochen im Jahr am Stück. An sonsten steht es in der Halle und das Ladegerät hängt immer am Strom und pflegt die Batterien.

Der Verkäufer von dem Ladegerät, der sich nur mit dem Thema Strom und Elektronik befasst meint aber bei dem Nutzungsverhalten wäre das mit den 20 A okay.
__________________
Toleranz lernt man aus der Intoleranz der Anderen!
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  #5  
Alt 09.10.2019, 10:48
scully34mulder scully34mulder ist offline
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Das originale eingebaute Ladegerät ist bezeichnet mit 110/220V 8Amp. Meine aktuell verbauten Akkus haben 100 und 110Ah. Habe ich das richtig verstanden, das eine kostengünstige Lösung mit neuen Bleiakkus zusammen mit dem vorhandenen Ladegerät durchaus zu empfehlen wäre? Welcher Hersteller? Die Situation bei mir ist das mein Boot während der Saison (April bis Oktober), neben kleineren Ausflügen, eigentlich permanent an der 220V Hafen-Stromversorgung angeschlossen ist.
Gruß Uli
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  #6  
Alt 09.10.2019, 11:00
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Navigator18 Navigator18 ist offline
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Zitat:
Zitat von scully34mulder Beitrag anzeigen
Das originale eingebaute Ladegerät ist bezeichnet mit 110/220V 8Amp. Meine aktuell verbauten Akkus haben 100 und 110Ah. Habe ich das richtig verstanden, das eine kostengünstige Lösung mit neuen Bleiakkus zusammen mit dem vorhandenen Ladegerät durchaus zu empfehlen wäre? Welcher Hersteller? Die Situation bei mir ist das mein Boot während der Saison (April bis Oktober), neben kleineren Ausflügen, eigentlich permanent an der 220V Hafen-Stromversorgung angeschlossen ist.
Gruß Uli
Hi Uli,

wenn dein Boot permanent versorgt wird, sehe ich persönlich keinen Grund auf zyklenfeste AGM-Batterien umzusteigen und auch noch das Ladegerät zu wechseln. Da reichen, wie sicher bei den meisten hier, die normalen Blei-Säure-Batterien völlig aus.
Ich komme mit den VARTA Silver ganz gut zurecht, hatte aber auch schon EXIDE. Batterien von TALAMEX haben z.B. ein bedienerfreundliches "Auge", das dir den Zustand der Batterie anzeigt.
Nur würde ich noch zwei gleich starke Batterien beim Neukauf empfehlen.

Gruß Thomas.
__________________
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber völlig sinnlos.....
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  #7  
Alt 09.10.2019, 12:50
Uli0308 Uli0308 ist offline
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Never change a running System.

Neue Batterien und fertig.

Man kann auch alles verschlimmbessern....
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  #8  
Alt 09.10.2019, 14:02
tritonnavi tritonnavi ist offline
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Zitat:
Zitat von scully34mulder Beitrag anzeigen
Das originale eingebaute Ladegerät ist bezeichnet mit 110/220V 8Amp. Meine aktuell verbauten Akkus haben 100 und 110Ah. Habe ich das richtig verstanden, das eine kostengünstige Lösung mit neuen Bleiakkus zusammen mit dem vorhandenen Ladegerät durchaus zu empfehlen wäre? Welcher Hersteller? Die Situation bei mir ist das mein Boot während der Saison (April bis Oktober), neben kleineren Ausflügen, eigentlich permanent an der 220V Hafen-Stromversorgung angeschlossen ist.
Gruß Uli
mit den Angaben zum Ladegerät kann man ungefähr gar nichts anfangen...i.d.R. wird es aber auch für AGM-Batterien schon passen.....

Wenn das Boot nahezu ständig an 230V-angeschlossen ist und ansonsten per Lichtmaschine geladen wird:
Ist es überhaupt nötig, dass du eine Zweitbatterie hast, bzw. ist es überhaupt nötig, dass die sogar noch mehr Kapazität haben soll, als die alte Batterie?

Wie oft und mit welchen Verbrauchern entlädst du die Batterie real, wenn du z.B. ankerst oder an fremden Stegen ohne 230V-Anschluss festmachst?
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  #9  
Alt 09.10.2019, 14:24
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RobG_NL RobG_NL ist offline
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Zitat:
Zitat von scully34mulder Beitrag anzeigen
Könnt ihr mir Empfehlungen aussprechen über Batteriehersteller, Typ und passenden Ladegeräten?
1: Start: Optima RedTop, 75 Ah
2: Licht: "Wie grosser, wie besser, type nicht relevant"
3: Lader: 3/4 Stufe lader mit getrennte Ausgange fur Start und Licht, Cap (Imax, A) etwa 10-15% von Ah(2)
4: Schalter vergessen und erzatzen mit Diode Trenner oder TrennRelais
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Rob

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  #10  
Alt 09.10.2019, 14:35
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Wenn ich das richtig verstehe hat das jetzige Ladegerät nur eine Ladeleistung von 8A. Das ist nicht viel. Als Orientierung für die Ladeleistung wird immer von 10 bis 30% der Batteriekapazität gesprochen.
Die werden natürlich auch mit 8A geladen, dauert dann halt nur länger.
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Gruß Mirko
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  #11  
Alt 09.10.2019, 16:01
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Eine AGM-Batterie benötigt eine erhöhte Ladespannung, sonst wird sie nie voll und wird nicht lange halten
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Handbreit Jens
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  #12  
Alt 09.10.2019, 18:57
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Spüli Spüli ist offline
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Moin!

Wenn das Boot wirklich nur 3 Wochen im Jahr schwimmt, würde ich ebenfalls zu einfachen Blei-Säure-Batterien raten. Dann kann auch das Ladegerät so bleiben.

Falls das Boot irgendwann mal regelmäßiger genutzt werden soll, würde ich zu LiIon-Akkus raten. Diese halten wesentlich mehr Zyklen aus und können viel tiefer entladen werden. Dazu können sie viel schneller geladen werden, so daß auch bei kurzen Fahrstrecken zwischen zwei Buchten große Strommengen eingelagert werden können.
Hier man ein beispielhafter Hersteller: https://www.super-b.com/
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Gruß Ingo
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  #13  
Alt 09.10.2019, 20:54
scully34mulder scully34mulder ist offline
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Hallo Spüli, wo steht das das Boot nur 3 Wochen schwimmt? Das Boot ist von April bis Oktober im Wasser hatte ich geschrieben. [I]...Die Situation bei mir ist das mein Boot während der Saison (April bis Oktober), neben kleineren Ausflügen, eigentlich permanent an der 220V Hafen-Stromversorgung angeschlossen ist....heißt am Steg im Wasser. Heißt viel Zeit zum Laden auch wenn es nur 8A sind. Aber weil ich mehr an 220V angeschlossen bin als unterwegs zu sein, bilde ich mir ein, das der Trend eurer Empfehlungen zu einer neuen wartungsfreien Blei-Säure Batterie hingeht. Stimmt das soweit?
Gruß Uli
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  #14  
Alt 10.10.2019, 05:25
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Stoffy 2100sc Stoffy 2100sc ist gerade online
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Guten Morgen Uli
Funktioniert deine eingebaute Lösung einwandfrei, oder möchtest du nur wechseln um zu modernisieren❓

Die heutigen Ladegeräte sind technisch sicher etwas weiter als noch vor 10 Jahren aber im Endeffekt laden Sie nur die Batterie genau wie vor 10 Jahren👍

Empfehlen kann ich das Victron Einbauladegerät mit Bluetooth Handy app wir haben das mit 13A und auch wir hängen ständig am Netz im Hafen oder zu Hause in der Garage das ganze Jahr, an Bord ist eine 75Ah wartungsfreie Batterie aus dem KFZ Bereich 🍺
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Servus aus Wien Christoph und Kevin
„nimm dir Zeit und nicht das Leben“
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  #15  
Alt 10.10.2019, 07:35
tritonnavi tritonnavi ist offline
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Zitat:
Zitat von Tamino Beitrag anzeigen
Eine AGM-Batterie benötigt eine erhöhte Ladespannung, sonst wird sie nie voll und wird nicht lange halten
immer noch falsch...wenn das so wäre, würde es z.B. im AGM-Handbuch von Exide so beschrieben sein.
Ist es aber nicht, denn dort steht ausdrücklich, dass auch mit Erhaltungsladung über 48 Stunden voll geladen werden kann, um einen Kapazitätstest der Batterie machen zu können.

Von daher bekommt man mit gängigen IUoU-Ladern, welche nur die normalerweise übliche unterste Ladespannung von 14,4V (bei ca 20Grad), unabhängig von der Absorptionszeit, voll geladen, wenn dieses Gerät anschließend auf eine übliche Erhaltungsspannung von ca 13,7V umschaltet.

Da die entsprechend benötigte Zeit beim Boot des TE vorhanden ist, sollte das kein Problem sein.

Genau diese lange Zeit an 230V mit normaler Erhaltungsladung kann sogar zum Problem werden und dafür wäre z.B. das von @Stoffy 2100sc vorgestellte Victron-Gerät, neben der größeren Leistungsfähigkeit, gut geeignet, denn das schaltet nach rund 2 Tagen von Erhaltungsspannung auf Lagerspannung (inkl. wöchentlichem "Auffrischen").

Geändert von tritonnavi (10.10.2019 um 07:41 Uhr)
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  #16  
Alt 10.10.2019, 09:17
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Tamino Tamino ist offline
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Zitat:
Zitat von tritonnavi Beitrag anzeigen

Von daher bekommt man mit gängigen IUoU-Ladern, welche nur die normalerweise übliche unterste Ladespannung von 14,4V (bei ca 20Grad), unabhängig von der Absorptionszeit, voll geladen, wenn dieses Gerät anschließend auf eine übliche Erhaltungsspannung von ca 13,7V umschaltet.
Das ist richtig. Aber wo steht, dass er einen IUoU-Lader hat ? Meine Aussage ist also grundsätzlich richtig.
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  #17  
Alt 10.10.2019, 09:31
tritonnavi tritonnavi ist offline
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Zitat:
Zitat von Tamino Beitrag anzeigen
Das ist richtig. Aber wo steht, dass er einen IUoU-Lader hat ? Meine Aussage ist also grundsätzlich richtig.
da es auch schon mit Erhaltungsladung klappen würde, die Batterie voll zu laden, zumindest wenn entsprechend Zeit vorhanden ist, ist es nicht mal nötig, dass es sich um ein IUoU-Lader handelt.

Da alle Ladegeräte mindestens mit 13,7V laden (oder kennst du welche, die nicht über ca 13,7V kommen?), kann man die Batterie auch mit allen Ladegeräten voll laden, die 13,7V an den Batteriepolen zustande bringen.

Im Wohnwagen habe ich eine kleine (12Ah) AGM-Batterie die schlichtweg an einem Festspannungslader mit 13,7V angeschlossen ist.
Schnellladung ist bei meinen Bedürfnissen nicht nötig, von daher ist das für mich ausreichend.

Die Batterie wird durch eine längere Ladung am Festspannungslader genau so "voll", wie z.B. mit einem CTEK MXS 5. Das habe ich per echtem Kapazitätstest festgestellt und beim CTEK MXS 5 ist es so, dass diese Batterie nach Vollerkennung des Ladegerätes (=Umschaltung auf Erhaltungsladung) noch nicht voll geladen ist.
100% voll wird die erst, nachdem das CTEK ein paar Stunden mit Erhaltungsladung geladen hat.

Geändert von tritonnavi (10.10.2019 um 09:37 Uhr)
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  #18  
Alt 10.10.2019, 10:16
Bumer-Boot-V8 Bumer-Boot-V8 ist offline
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Zitat:
Zitat von tritonnavi Beitrag anzeigen
100% voll wird die erst, nachdem das CTEK ein paar Stunden mit Erhaltungsladung geladen hat.
ja mit dem alten CTEK, was denkst du warum CTEK nachgebessert hat und die neue Serie der Lader auf den Mark gebracht hat mit der richtigen AGM Funktion

Warum bauen auch mittlerweile alle Automobilhersteller andere Lima Regler in Verbindung mit der IBS Technik ein und Codier-abhängiger Batterietechnik bis 14,8v!?
-sicherlich nicht nur aus dem Grund hoher/kurzer Ladeströme bei Stop and Go Fahrzeugen.

AGM ist ein sehr umstrittenes Thema und es gibt weltweit keine Einigung

Sehr wichtig ist nur dass bei der gewählten Ladenschlussspannung die VRLA/GRT nicht anfängt auszugasen

aber ansonsten ja, wenn man tageweise Zeit hat, macht man auch mit 13,8 Erhaltung nichts an einer AGM verkehrt, nur dann ist aber auch die teurere AGM nicht nötig.

Geändert von Bumer-Boot-V8 (10.10.2019 um 11:14 Uhr)
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  #19  
Alt 10.10.2019, 10:34
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Tamino Tamino ist offline
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Vielleicht sollten wir mal Woody fragen. Der ist Fachmann
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Handbreit Jens
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  #20  
Alt 10.10.2019, 12:03
tritonnavi tritonnavi ist offline
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Zitat:
Zitat von Bumer-Boot-V8 Beitrag anzeigen
ja mit dem alten CTEK, was denkst du warum CTEK nachgebessert hat und die neue Serie der Lader auf den Mark gebracht hat mit der richtigen AGM Funktion

Warum bauen auch mittlerweile alle Automobilhersteller andere Lima Regler in Verbindung mit der IBS Technik ein und Codier-abhängiger Batterietechnik bis 14,8v!?
-sicherlich nicht nur aus dem Grund hoher/kurzer Ladeströme bei Stop and Go Fahrzeugen.

AGM ist ein sehr umstrittenes Thema und es gibt weltweit keine Einigung

Sehr wichtig ist nur dass bei der gewählten Ladenschlussspannung die VRLA/GRT nicht anfängt auszugasen

aber ansonsten ja, wenn man tageweise Zeit hat, macht man auch mit 13,8 Erhaltung nichts an einer AGM verkehrt, nur dann ist aber auch die teurere AGM nicht nötig.
Welche "richtige" AGM-Funktion wurde nachgebessert?
Ist ein CTEK MXS 5 ohne "richtige" AGM-Funktion?

Beim Vollladen mit IUoU-Ladern (das CTEK ist so eines) kommt es auch mit "richtiger" AGM-Funktion immer zusätzlich auf die Absorptionszeit bzw, auf das Kriterium an, welches die Absorptionsphase beendet.

Beim CTEK MXS 5 geschieht das im 5A-Modus ca bei Unterschreiten von 0,6A und zwar unabhängig von der Batteriegröße, sofern die Sicherheitszeit nicht überschritten wurde.

Gerade für etwas kleinere Batterien ist das, wenn aufs "richtige" Vollladen Wert gelegt wird, zu viel. Die sind im Moment der Vollerkennung (= Ende der Absorptionsphase, = ca Anfang der Erhaltungsphase) dann eben nicht voll und "voll" werden die erst nach ein paar Stunden mit Erhaltungsladung.

Automobilhersteller müssen dafür sorgen, dass ihr mittlerweile ohnehin durch Zusatzfunktionen stark gebeutelter E-Energiespeicher in möglichst kurzer Zeit wieder voll geladen wird, bzw. der Soll-Ladezustand erreicht wird.
Das funktioniert nur, wenn man mit der Spannung an die vom Batteriehersteller genannte Obergrenze geht und genau deswegen wird mit, je nach Temperatur, bis zu ca 15V geladen.
Wenn man Starterbatterien aktueller Autos nur mit 13,7v laden würde, hätte man, mindestens bei üblichen Kurzstreckeneinsatz, ein massives Problem bei der Ladebilanz. Das ändert aber trotzdem nichts an der allgemeinen Aussage, die immerhin von einem AGM-Batterie-Hersteller kommt, dass man alle Bleibatterien mit 13,7V bei 20 Grad voll geladen bekommt.

IBS wird häufig nur bei Fz mit Start&stop (inkl. Rekuperation) gebraucht, um genau über den Ladezustand/Batteriezustand informiert zu sein, woraufhin das Batteriemanagement des Fz dann u.a. die LiMa-Spannung in einem weiten Bereich von ca 15V bis zum Abschalten ändern kann.

Geändert von tritonnavi (10.10.2019 um 12:19 Uhr)
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