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Kein Boot Hier kann man allgemeinen Small Talk halten. Es muß ja nicht immer um Boote gehen.

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  #1141  
Alt 29.01.2018, 16:43
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alaska alaska ist offline
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Ein Plädoyer für den Diesel.


Zitat:
Von Helmut Becker

Der Diesel ist tot. Lang lebe der Diesel! Von Umweltschützern, Politikern und einem immer größeren Teil der Öffentlichkeit verteufelt, sorgt gerade der moderne Diesel für saubere Luft in den Innenstädten. Das sind die Gründe.

"Getretner Quark wird breit, nicht stark." Das wusste schon Johann Wolfgang von Goethe. Und diese Erkenntnis gilt heute hinsichtlich der seit Monaten politischen und medialen Verdammung des Dieselantriebs als Umweltsünder und Gesundheitsgefährder Nummer eins im Verkehrssektor. Zigtausend Umwelttote werden Dieselabgasen jährlich in Deutschland zugeschrieben. Eine wissenschaftliche Glaubensangelegenheit, denn allein die Feinstaubbelastung aus dem Silvesterfeuerwerk über Deutschland entspricht nach Aussagen des Umweltbundesamtes 17 Prozent des gesamten Straßenverkehrs. Allerdings findet Silvester nur einmal im Jahr statt, Verkehr auf der Straße jeden Tag - und jeder möchte dabei sein und macht mit Freuden mit: bei der Gesundheitsgefährdung.

Aber wenn der Quark zu Unrecht einmal breitgetreten ist, fällt es schwer, ihn mit Vernunft-Argumenten wieder in Form zu bringen. Zum einen, weil man die Betrugs-Abgasmanipulationen an der Software dem Dieselmotor selbst anrechnet. Zum anderen, weil die ideologisch "Umweltbewegten und chronischen Mahner", wie Nikolaus Doll von der "Welt" sie bezeichnet, eigentlich die autofreie Stadt und der innerstädtischen individuellen Mobilität den Garaus machen wollen. Sie sehen nunmehr eine reale Chance und im Diesel einen Sündenbock.

Beispiel: München
Allerdings sind sie blind für die Tatsache, dass es nicht das einzelne (Diesel-)Auto ist, das die Umweltprobleme bereitet, sondern die schiere Menge an Autos schlechthin, die sich täglich auf engstem innerstädtischem Raum bewegt. Beispiel München: Hatte die Stadt 1957 erstmals eine Million Einwohner, wuchs deren Anzahl über die nachfolgenden 60 Jahre um rund 50 Prozent auf 1,52 Millionen. Gleichzeitig nahm allein der Pkw-Bestand im Zeitraum von 1960 bis Anfang 2017 um das Fünffache von 138.000 auf 701.131 Einheiten zu - und davon allein 90.000 seit 2014.

Anschuldigungen gegen das Automobil mit Verbrennungsmotor im Allgemeinen und gegen den Diesel im Besonderen werden nunmehr von einschlägigen Umweltverbänden und so mancher Medien immer und immer wieder aufgegriffen: Die EU droht mit Klagen gegen die Bundesregierung wegen laxer Durchsetzung bestehender Abgas-Umweltvorschriften; deutsche Verwaltungsgerichte drohen mit einschlägigen Diesel-Fahrverboten.

Ja, das Auto ...

Und schon hat sich im Bewusstsein der Bürger, zumindest jener, die als Fußgänger, mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV unterwegs sind, die Überzeugung festgesetzt: Ja, das Auto mit Verbrennungsmotor gehört verboten - allen voran der das Dieselauto. In England wird auf Autos mit alten Verbrennungsmotoren, die nicht der Euro-4-Abgasnorm genügen, seit Oktober 2017 eine "Gift-Gebühr" von 10 Pfund pro Tag erhoben, zusätzlich zu der ohnehin bestehenden City-Maut von 11,50 Pfund.

Und wenn dann auch noch VW-Chef Matthias Müller höchstselbst quasi als "Diesel-Judas" (so FDP-Generalsekretärin Nicola Beer) öffentlich der Politik vorschlägt, die "Subvention" von Dieselkraftstoff schrittweise abzuschaffen und das Geld in die Förderung umweltschonender Antriebstechniken, sprich Elektroautos zu investieren, dann kommt das einem Todesurteil für den Selbstzünder schon ziemlich nahe. Zur Erinnerung: Der VW-Konzern, dessen Marken-Absatz bis vor einem Jahr noch zu 52 Prozent aus Dieselfahrzeugen bestand, hat mit seinen perfiden Diesel-Abgastricks die ganze Diskussion erst ausgelöst. Ja, dann läuft Deutschland Gefahr, etwas Bewährtes mit einzigartiger Weltmarktstellung - die Dieseltechnologie - abzuschalten. Und das zudem, ohne etwas auch nur annähernd Gleichwertiges dafür anzuschalten.

Es fehlt an allem
Das alltags- und massentaugliche Elektroauto, von dem viele Menschen träumen, ist noch nicht erfunden. Auch nicht von Tesla: Die Batterien sind unzureichend, das Rohstoffangebot an Seltenen Erden zu ihrer Herstellung limitiert und politisch extrem unsicher und die Herstellung der Batterien eine ökologische Katastrophe.

In Deutschland wird zudem ein erheblicher Teil der elektrischen Energie mit fossilen Brennstoffen erzeugt. Auch die Strom- und Leitungskapazität ist überall, aber eben vor allem in Städten und Wohnanlagen für einen plötzlichen Bedarfsanstieg von E-Tankstellen völlig unzureichend. Kurz: Es fehlt an allem. Nur wagt das die Politik der Öffentlichkeit nicht zu sagen.

So paradox es klingt ...

In der Zwischenzeit zeigt das Diesel-Bashing Wirkung: In Deutschland ging der Dieselabsatz bis Jahresende 2017 auf nur noch ein Drittel der Neuverkäufe zurück. Im Jahresdurchschnitt sank der Marktanteil auf unter 38,8 Prozent. Zwei Jahre zuvor waren es noch etwa 50 Prozent. Das Paradoxe: Mit einem sinkenden Anteil an Dieselautos erreicht man das genaue Gegenteil von dem, was man eigentlich will: möglichst rasch saubere Luft in den Innenstädten.

Höchste Zeit, den Versuch zu wagen, den guten alten Selbstzünder als Prunkstück deutscher Ingenieurkunst wieder auf den Sockel zu stellen, von dem ihn Politik und Öffentlichkeit gestoßen haben - mit der unsinnigen Erwartung: Wenn man kurzfristig alle Diesel ausrangiert, würde die Luft schlagartig besser.

Um nicht missverstanden zu werden: An der Elektrizität als Antriebsmedium für Automotoren führt auf Dauer kein Weg vorbei. Nur ist die Art und Weise dabei völlig offen, wie Elektrizität erzeugt und vor allem, in welcher Form sie motorisch "verarbeitet" wird. Kurz: Es ist nicht die Absicht des Autors, den Elektroantrieb zu diskreditieren. Die Absicht besteht vielmehr darin, den Dieselmotor als das effizienteste und sauberste Antriebsaggregat für Autos zu rehabilitieren! Was also bewegt die Menschen mit einem Auto künftig am sinnvollsten und umweltfreundlichsten?

Das spricht für den Diesel:

Der Dieselmotor der neuesten Generation, wie ihn alle deutsche Premiumhersteller im Angebot haben, ist sowohl hinsichtlich Feinstaubbelastung wie CO2- und Stickoxid-Emissionen das effizienteste Verbrenner-Antriebsaggregat, das die Weltautomobilindustrie zu bieten hat. Der moderne Diesel ist in der Abgasbilanz sowohl jedem Benziner als auch jedem Elektroauto auf Batteriebasis überlegen - unter Einbeziehung der gesamten Umweltschadstoffbilanz.

Die Belastungen der Stadtbewohner durch den hochkonzentrierten innerstädtischen Autoverkehr durch etwa Staus lassen sich grundsätzlich nicht über die Verringerung von Abgasemissionen lösen. Selbst wenn alle Verbrennerautos- gleich ob Diesel oder Benziner - über Nacht durch E-Autos ersetzt würden, bliebe die Verkehrsbelastung durch die Menge an Fahrzeugen gleich. Abhilfe kann da nur eine rigorose innerstädtische Zugangsbeschränkung für alle Individualfahrzeuge à la London schaffen.

Der umweltpolitische Nachteil, den der Diesel heute in der innerstädtischen Stickoxid-Diskussion gegenüber dem E-Auto aufweist, hat zwei mögliche Ursachen: Sofern der Strom für das E-Auto aus fossiler Erzeugung stammt, finden die Abgasemissionen regional nicht in der Stadt, sondern woanders statt. Zum anderen belastet der Altbestand an Dieselautos. Den nahezu abgasfreien Dieselmotor gibt es seit 2016/17. Momentan gibt es daher (noch) zu wenige davon auf der Straße. Die heutigen Emissionsbelastungen sind Altlasten aus dem Altbestand an Dieselfahrzeugen der Euro-5- und noch früherer Normen. Wir sprechen in Deutschland etwa von 15 Millionen Altdieseln. Nachrüstungen sind dabei nur bedingt zielführend. Die Wirtschaftlichkeit von technisch sinnvollen Nachrüstungen verhält sich umgekehrt proportional zum Alter des Dieselautos - ist daher also keine echte Lösung, Gelöst werden kann das Problem nur durch E-Fuel, also synergetisch hergestellten Dieseltreibstoff - zunächst als Beimischung, später als vollwertiges Substitut. Die Rezeptur dafür gibt es. Es fehlt die Initialzündung durch die Politik. Aber auch die Autobauer selbst sind gefordert.
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  #1142  
Alt 29.01.2018, 18:01
Erposs Erposs ist offline
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Zitat:
"den nahezu abgasfreien Dieselmotor"
der Text Ist doch eine Lachnummer.
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Gruß, Jörg!
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  #1143  
Alt 29.01.2018, 18:20
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rollow112 rollow112 ist offline
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Zitat:
Zitat von TageDieb Beitrag anzeigen
Wußte gar nicht, dass Motorenentwicklung so eine "One-man-show" ist...

Gruß,
Mario
Wer spricht hier eigentlich von "Motorenentwicklung"??
__________________
Beste Grüße von
Martin

"Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung."
(Kaiser Wilhelm II - 1859-1941)
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  #1144  
Alt 29.01.2018, 19:44
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Spüli Spüli ist offline
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Der Herr Becker ist bezahlter Lobbyist und war früher Chefvolkswirt bei BMW. Daher braucht man diesen Texten keine weitere Beachtung zu schenken.
__________________
Gruß Ingo
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  #1145  
Alt 13.02.2018, 12:04
Erposs Erposs ist offline
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http://www.mt.de/weltnews/wirtschaft...ahverkehr.html

Wetten, daß Fahrverbote für alle privaten Verbrenner kommen?
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Gruß, Jörg!
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  #1146  
Alt 13.02.2018, 13:09
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Zitat:
Zitat von Erposs Beitrag anzeigen
http://www.mt.de/weltnews/wirtschaft...ahverkehr.html

Wetten, daß Fahrverbote für alle privaten Verbrenner kommen?
Ich wette, dass wir in den nächsten 20 Jahren keinen kostenlosen Nahverkehr bekommen. Das Geld wäre zwar vorhanden, wird aber anderswo gebraucht.

Zudem wäre zwar der Umwelt geholfen es würden aber auch Milliarden an Steuern weg fallen.

Ich bleibe dabei unter irgend einem fadenscheinigen Argument wird man die Mineralölsteuer für Diesel erhöhen. Mehr traue ich unserer Regierung - wenn wir denn mal eine haben werden - in keinem Fall zu.

Gruß
Chris
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  #1147  
Alt 13.02.2018, 13:29
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uncle_cadillac uncle_cadillac ist offline
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Stadtflitzer mit kleinen Akkus und Wasserstoff als Antrieb für "normale" E-Autos. Habt ihr den Testbericht zum Wasserstoffauto in der letzten ADAC Zeitung gelesen? Tankt sich schnell wie ein Benziner, fährt wie ein E-Auto, hat über 400km Reichweite.
Und jetzt nicht wieder mit der unwirtschaftlichen Herstellung von H2 kommen. Täglich werden Windräder abgestellt weil der Strom nicht gebraucht wird. Damit könnte man prima Wasserstoff erzeugen.
__________________
Beste Grüße
Uwe
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Alt 13.02.2018, 13:47
coffeemuc coffeemuc ist offline
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Zitat:
Zitat von Erposs Beitrag anzeigen
http://www.mt.de/weltnews/wirtschaft...ahverkehr.html

Wetten, daß Fahrverbote für alle privaten Verbrenner kommen?
Vorsicht Ironie:

City Maut ist viel wahrscheinlicher:

Gut für die Umwelt, diskriminierungsfrei und sie bringt Geld in die Kasse.
Die Preise natürlich gestaffelt nach Schadstoffklassen um einen "Anreiz" zum Neukauf eines anderen Autos zu bieten.
__________________
Gruß
Richard
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  #1149  
Alt 13.02.2018, 14:10
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uncle_cadillac uncle_cadillac ist offline
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Und dagegen wäre ja gar nichts zu sagen.
Man muss die Menschen aus den Autos zwingen. Freiwillig tun sie es ja nicht wie man in jeder großen deutschen Stadt, trotz gutem Nahverkehrsangebot sieht

Zitat:
Zitat von coffeemuc Beitrag anzeigen
Vorsicht Ironie:

City Maut ist viel wahrscheinlicher:

Gut für die Umwelt, diskriminierungsfrei und sie bringt Geld in die Kasse.
Die Preise natürlich gestaffelt nach Schadstoffklassen um einen "Anreiz" zum Neukauf eines anderen Autos zu bieten.
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Beste Grüße
Uwe
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  #1150  
Alt 13.02.2018, 15:02
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Jörg 07 Jörg 07 ist offline
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Zitat:
Zitat von uncle_cadillac Beitrag anzeigen
Und dagegen wäre ja gar nichts zu sagen.
Man muss die Menschen aus den Autos zwingen. Freiwillig tun sie es ja nicht wie man in jeder großen deutschen Stadt, trotz gutem Nahverkehrsangebot sieht
"Trotz gutem Nahverkehrsangebot" ist dann aber auch relativ zu sehen.
Was nützt es, wenn das augenscheinlich gut ausgebaut und umfangreich ist,
ich aber meine Kinder mit dem Auto zur Schule fahren muss, weil sie mit dem
Bus nicht mitgenommen werden? Zu den Stoßzeiten morgens fahren dann
schon mal 3 Busse hintereinander (!!) einfach durch, ohne an der Haltestelle anzuhalten,
weil sie knackevoll sind Da kommt dann der Anruf von Sohn oder Tochter und ich
starte den Diesel ... Und mit (großem) Hund, Kinderwagen oder Rollstuhl, biste auch ganz
schnell richtig angeschixxxen in der Großstadt.
__________________
Gruß Jörg

Ohne Aufwind geht's immer bergab


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  #1151  
Alt 13.02.2018, 15:57
sea u in denmark sea u in denmark ist offline
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Zitat:
Zitat von uncle_cadillac Beitrag anzeigen
Man muss die Menschen aus den Autos zwingen. Freiwillig tun sie es ja nicht wie man in jeder großen deutschen Stadt, trotz gutem Nahverkehrsangebot sieht
Mich wird man sicher nicht zu Lebzeiten aus meinen Autos zwingen. Aus den Großstädten meinetwegen, denn die hab ich ohnehin nie gemocht.

Über das gute Nahverkehrsangebot werde ich nachdenken, sobald ich dort meine Mitfahrer sowie Abfahrtzeit und Haltepunkte frei wählen kann. Und es müsste selbstverständlich das wirklich problemlose Mitführen von z.B. Zementsäcken, Getränkekisten, Oma im Rollstuhl und auch mal 50 l Diesel fürs Boot gewährleisten.

sea u in denmark
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Alt 13.02.2018, 16:08
schimi schimi ist offline
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Zitat:
Zitat von uncle_cadillac Beitrag anzeigen
Und jetzt nicht wieder mit der unwirtschaftlichen Herstellung von H2 kommen. Täglich werden Windräder abgestellt weil der Strom nicht gebraucht wird. Damit könnte man prima Wasserstoff erzeugen.
Die Erdöllobby, wird es schon richten. Die lassen sich doch nicht ihr Geschäftsmodell kaputt machen.
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  #1153  
Alt 13.02.2018, 16:28
coffeemuc coffeemuc ist offline
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Zitat:
Zitat von uncle_cadillac Beitrag anzeigen
Freiwillig tun sie es ja nicht wie man in jeder großen deutschen Stadt, trotz gutem Nahverkehrsangebot sieht
Du kannst gern mal Münchens Nahverkehrsangebot im Berufsverkehr testen.
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Gruß
Richard
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  #1154  
Alt 13.02.2018, 16:58
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Ich überlege für den Job ein Diesel anzuschaffen, jedoch sind es diese Verbote welche kursieren die mich abhalten.

Kann man noch einen Diesel kaufen für die nächsten 5 jahre?
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Es grüßt Flo

"
We think too much and feel too little"
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  #1155  
Alt 13.02.2018, 18:45
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Tuckerboot-Lühe Tuckerboot-Lühe ist offline
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Zitat:
Zitat von Bartho Beitrag anzeigen
Ich überlege für den Job ein Diesel anzuschaffen, jedoch sind es diese Verbote welche kursieren die mich abhalten.

Kann man noch einen Diesel kaufen für die nächsten 5 jahre?

Ja, sicher.
Ob man damit in 5 Jahren noch in alle Innenstädte kommt, ist ne andere Frage...
__________________
Viele Grüße
Michael
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  #1156  
Alt 13.02.2018, 18:54
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Zitat:
Zitat von uncle_cadillac Beitrag anzeigen
Und dagegen wäre ja gar nichts zu sagen.
Man muss die Menschen aus den Autos zwingen. Freiwillig tun sie es ja nicht wie man in jeder großen deutschen Stadt, trotz gutem Nahverkehrsangebot sieht
Das mag in einigen wenigen Städten und der Theorie durchaus funktionieren.
Einer meiner Mitarbeiter zittert täglich ob er pünktlich zur Arbeit oder wieder nach Hause kommt weil der Nahverkehr soo zuverlässig ist.
Es fehlt inzwischen einfach an Zugführern, so dass jede kleine Erkältungswelle zu Ausfällen führt.
...von technischen Ausfällen rede ich erst gar nicht!
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  #1157  
Alt 13.02.2018, 19:15
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Zitat:
Zitat von uncle_cadillac Beitrag anzeigen
Und dagegen wäre ja gar nichts zu sagen.
Man muss die Menschen aus den Autos zwingen. Freiwillig tun sie es ja nicht wie man in jeder großen deutschen Stadt, trotz gutem Nahverkehrsangebot sieht
Sorry, auch wenn ich zur Zeit aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeite, bekomme ich immer noch die Mails der Nordbahn (Schleswig-Holstein / Hamburg), wenn es zu Zugausfällen und Verspätungen kommt - eine absolute Katastrophe!!!!!

Und wenn man sich jetzt noch vorstellt, dass 50% der jetzigen Pendler, die mit dem Auto zur Arbeit fahren, auf den Personennahverkehr umsteigen, dann muss einfach jeder erkennen, dass das (wie so oft) reiner Populismus ist!
__________________


Gruß

Berni
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  #1158  
Alt 13.02.2018, 22:59
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Zitat:
Zitat von Tuckerboot-Lühe Beitrag anzeigen
Ja, sicher.
Ob man damit in 5 Jahren noch in alle Innenstädte kommt, ist ne andere Frage...
wenn mich das steuerlich begünstigst nicht mehr 100% des Straßennetz sondern nur noch 80% oder gar weniger befahren zu dürfen spricht da nichts gegen.

Da dies, und wir wissen es beide, nicht vorkommt ist es ein unding sollte in gewissen Städten ein striktes verbot kommen.

Also durchaus noch fahrbar die nächsten 5 jahre, nur nicht mehr überall.
__________________
Es grüßt Flo

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  #1159  
Alt 14.02.2018, 07:31
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Zitat:
Zitat von Bartho Beitrag anzeigen
Ich überlege für den Job ein Diesel anzuschaffen, jedoch sind es diese Verbote welche kursieren die mich abhalten.

Kann man noch einen Diesel kaufen für die nächsten 5 jahre?
Also, ich hab das gerade getan, insofern: Ja, man kann
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Alt 14.02.2018, 08:09
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Hängt wohl primär davon ab ob man selbst in einer Großstadt wohnt oder nicht.
Als Kleinstadtbewohner interessiert mich die Thematik überhaupt nicht, im Fall des Falles komme ich auch ohne Diesel in die große Stadt. Müsste ich mir heute ein Auto kaufen käme was anderes als ein moderner Diesel gar nicht in Frage. Sieht der Stuttgarter sicherlich differenzierter...
__________________
Grüße aus Randberlin, Rocco
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