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  #1  
Alt 07.02.2019, 10:51
donaureise donaureise ist offline
Deckschrubber
 
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Boot: Linnsen 35 SE
Rufzeichen oder MMSI: RZ DJ5645 MMSI 311350390
1 Danke in 1 Beitrag
Standard Donau richtung Griechenland

hy ich bin der der neue

ich bin auf der suche nach bootsfahrern die eventuell 2020 auf der Donau ins schwarze meer fahren oder planen zu fahren. unser boot ist eine Linnsen 35 se mit 150 ps . über anregungen und einen gedankenaustausch würde ich mich freuen.

Grüße vom MLK
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  #2  
Alt 07.02.2019, 15:52
TomBow TomBow ist offline
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Boot: Glastron MX 175 Br/ verkauft
474 Danke in 223 Beiträgen
Standard

Hallo und herzlich willkommen im Forum. Suche im Forum nach "Wolf b" der hat ne Menge Erfahrung auf der Donau und einiges verlinkt.
__________________
Viele Grüße aus dem tiefen Westen

TomBow
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  #3  
Alt 07.02.2019, 16:30
Benutzerbild von Docrobby
Docrobby Docrobby ist offline
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Boot: Zodiac N-ZO 700 Cabin
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83 Danke in 26 Beiträgen
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Servus,
Steht bei mir 2021 dran, Rente

https://www.boote-forum.de/attachmen...1&d=1549553410
Lg
Robert
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  #4  
Alt 07.02.2019, 18:01
Benutzerbild von Gebhard
Gebhard Gebhard ist offline
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Boot: Coronet24
1.922 Danke in 601 Beiträgen
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Ja, davon träum ich schon lange. Hab auch schon vieles darüber angeschaut und gelesen .... natürlich auch Wolf B`s Reiseberichte. Vielleicht wird´s irgendwann noch wahr. Mein Boot ist jedoch ein Gleiter und wird daher mit ´ner Linssen schlecht zusammen fahren können.
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  #5  
Alt 07.02.2019, 19:42
Benutzerbild von edjm
edjm edjm ist offline
Lieutenant
 
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Beiträge: 121
Boot: Vlet, Stahlverdränger
130 Danke in 62 Beiträgen
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Ich habe hier einen link, der für Dich interessant sein könnte:

https://www.rumbalotte.net/

Eine Reihe von Teilstrecken dieser Rundreise habe ich auch gefahren. Ich kann nur kommentieren: eine wunderschöne Reise mit vielen Eindrücken.

Es wünscht Dir wundervolle Erfahrungen: edjm.

Geändert von edjm (07.02.2019 um 22:56 Uhr)
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  #6  
Alt 07.02.2019, 23:46
Benutzerbild von chrisma
chrisma chrisma ist offline
Vice Admiral
 
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Boot: Daycruiser 6m mit Diesel
623 Danke in 450 Beiträgen
Standard

Mit der Linsen 35 se die Donau zu schaffen wird kein Problem. Aber genug Euroscheine mitnehmen und rechtzeitig tanken. Ab Serbien gibt es wenig Anlegemöglichkeiten in Häfen und teilweise nur noch kleine Pontons.
__________________
Andreas
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  #7  
Alt 08.02.2019, 14:50
Benutzerbild von Mangusta
Mangusta Mangusta ist offline
Captain
 
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Boot: Sealine F34
293 Danke in 161 Beiträgen
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Hallo,


wir haben uns im Kölner Motorboot Club an drei Abenden eine sehr interessante und ausführliche Reisebeschreibung anhören dürfen.

Für unsere 34" Sealine blieben daraus folgende erhebliche Kontrapunkte:

- sehr starke Strömung der Donau auf ettlichen Teilstrecken - verbunden mit der Problematik des damit schwierigen Anlegens an einigen Pontons unmittelbar am Fluss

- je weiter flussabwärts man käme, desto schwieriger würde es für ein 34" Boot überhaupt eine einigermassen geschützte Anlegemöglichkeit für die Übernachtung zu finden.

- die Möglichkeit zu häufigeren, spontanen Zwischenstops sei überhaupt nicht gegeben

- das Gleiche gelte für die Möglichkeit Diesel - und wenn überhaupt dann nicht nur aus Kanistern tanken zu können - also letztlich zu geringe Tankkapazität unseres Bootes

- große Eintönigkeit der Uferlandschaft im Unterlauf

- Unberechenbarkeit des Wetters im schwarzen Meer und dem Bosporus mit heftigen Starkwindphasen und unangenehmster Dünung


Gruss

Rolf
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  #8  
Alt 09.02.2019, 10:56
Benutzerbild von Quest
Quest Quest ist offline
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Wir sind diesem Sommer mit einem Flusskreuzfahrtschiff die Strecke gefahren. Wir wollten uns mal direkt anschauen, wie es dort so aussieht.
Unser Fazit. Nie im Leben würden wir uns diese Reise antun.
Bis Belgrad geht es ja noch. Aber danach kommen 1000 Kilometer Gegend. Und nur Gegend......... Da kann es dann sein, das man Tagelang einfach fahren muss, ohne die Möglichkeit anzulegen.

Gerade mit einem Verdränger geht das ja noch viel länger. Unser Schiff fuhr ca 3 mal so schnell wie Eurer Verdänger. Wir sind aber von Belgrad aus 5 Tage voll durchgefahren. Das würde dann ca. 2-3 Wochen machen für Euer Boot. Anlegestellen sehr selten. Wir konnten auch selten Orte sehen, wo man Tanken könnte oder Wasser bekommen könnte.

Ich würde mir auch Gedanken über die Sicherheit machen. Die Leute dort sind sehr arm. Keine Ahnung wie die reagieren, wenn jemand mit einem solche Boot auftaucht. Wir hatten da unsere Bedenken.

Einer der grossen Problem ist auch die EU Aussengrenze Serbien. Die sind extrem heikel und wenn die wollen, lassen die Euch gar nicht durch. Oder es kostet viel Geld.

Wenn man das machen will, muss man sich schon sehr gut vorbereiten und auch auch vieles vorbereitet sein.

Falls ihr es wagt, viel Glück. Wir haben es gesehen und werden die Donau höchstens noch bis Budapest befahren.
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  #9  
Alt 09.02.2019, 14:18
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wolf b. wolf b. ist offline
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Zitat:
Zitat von Mangusta Beitrag anzeigen
- sehr starke Strömung der Donau auf ettlichen Teilstrecken - verbunden mit der Problematik des damit schwierigen Anlegens an einigen Pontons unmittelbar am Fluss
Sehr starke Strömung hat die Donau auf wenigen Teilstrecken stimmt.
Aber wenn ich da mit meinem 5 m Verdränger klar komme, frage ich mich wie die mit dem größeren Boot ihr Boot beherrschen. Alles Easy für mich.

Zitat:
Zitat von Mangusta Beitrag anzeigen
- je weiter flussabwärts man käme, desto schwieriger würde es für ein 34" Boot überhaupt eine einigermassen geschützte Anlegemöglichkeit für die Übernachtung zu finden.
Gute Ankermöglichkeiten gibt es genügend. Anlegemöglichkeiten mindesten etwa alle 100km.

Zitat:
Zitat von Mangusta Beitrag anzeigen
- die Möglichkeit zu häufigeren, spontanen Zwischenstops sei überhaupt nicht gegeben
Ohne ankern und mit Beiboot an Land stimmt das über einige Strecken.

Zitat:
Zitat von Mangusta Beitrag anzeigen
- das Gleiche gelte für die Möglichkeit Diesel - und wenn überhaupt dann nicht nur aus Kanistern tanken zu können - also letztlich zu geringe Tankkapazität unseres Bootes
In jeder Marina wird dir geholfen!

Zitat:
Zitat von Mangusta Beitrag anzeigen
- große Eintönigkeit der Uferlandschaft im Unterlauf
Das stimmt auf den ersten Blick.
Wenn man sich etwas für die Details interessiert relativiert sich das sehr.
Ein Fernglas und Interesse für die Natur sind da hilfreich.

Zitat:
Zitat von Mangusta Beitrag anzeigen
- Unberechenbarkeit des Wetters im schwarzen Meer und dem Bosporus mit heftigen Starkwindphasen und unangenehmster Dünung
Dünung hab ich am Schwarzen Meer gar keine erlebt.
Problem sind Wind gegen See.
Strömung geht gen Bosporus und der Wind kommt von gegenan.
Unberechenbar ist Quatsch. Es gibt 2 mal am Tag einen guten Wetterbericht über Funk.
Ententeich ist das Schwarze Meer allerdings nicht!
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Gruß Wolf
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Alt 09.02.2019, 14:30
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Zitat:
Zitat von Quest Beitrag anzeigen
Wir sind diesem Sommer mit einem Flusskreuzfahrtschiff die Strecke gefahren. Wir wollten uns mal direkt anschauen, wie es dort so aussieht.

Zitat:
Zitat von Quest Beitrag anzeigen
Bis Belgrad geht es ja noch. Aber danach kommen 1000 Kilometer Gegend. Und nur Gegend......... Da kann es dann sein, das man Tagelang einfach fahren muss, ohne die Möglichkeit anzulegen.
So ein Quatsch! Selbst mit dem langsamen Segler findest du jeden Tag eine schöne Möglichkeit anzulegen. Fast immer kannst du sogar zum Abendessen in ein Restaurant.

Zitat:
Zitat von Quest Beitrag anzeigen
Gerade mit einem Verdränger geht das ja noch viel länger. Unser Schiff fuhr ca 3 mal so schnell wie Eurer Verdänger. Wir sind aber von Belgrad aus 5 Tage voll durchgefahren. Das würde dann ca. 2-3 Wochen machen für Euer Boot. Anlegestellen sehr selten. Wir konnten auch selten Orte sehen, wo man Tanken könnte oder Wasser bekommen könnte.
Hihihi

Zitat:
Zitat von Quest Beitrag anzeigen
Ich würde mir auch Gedanken über die Sicherheit machen. Die Leute dort sind sehr arm. Keine Ahnung wie die reagieren, wenn jemand mit einem solche Boot auftaucht. Wir hatten da unsere Bedenken.
In Italien, Frankreich oder Spanien hätte ich deutlich mehr bedenken. Mir kam noch nie was abhanden und ich laß immer einfach alles offen und auch in der Plicht rum liegen. Sind einfach nur Vorurteile.

Zitat:
Zitat von Quest Beitrag anzeigen
Einer der grossen Problem ist auch die EU Aussengrenze Serbien. Die sind extrem heikel und wenn die wollen, lassen die Euch gar nicht durch. Oder es kostet viel Geld.
Volliger Unsinn!
Gar nicht durchlassen ging noch nie (außer zu Zeiten den Serbien Krieges, als wegen der zerbombten Brücke gesperrt war), dafür gibt es den Donauvertrag!
Durchfahrtsgebühren gibt es seit 1 oder 2 Jahren nicht mehr.

Zitat:
Zitat von Quest Beitrag anzeigen
Wenn man das machen will, muss man sich schon sehr gut vorbereiten und auch auch vieles vorbereitet sein.
Vorbereitung macht Sinn wie überall.
Ich würde "Die Donau" von Melanie Haselhorst und Kenneth Dittmann empfehlen. Gibt es ganz aktuell mit Stand 2019.
Nicht unbedingt notwendig aber empfehlenswert sind die Verbergh Karten.
Die gibt es regelmäßig auch gebraucht von welchen die schon runter sind.

Dann Moskitonetz und Sonnencreme nicht vergessen und schöne Reise.
Ein tolles Erlebnis mit fast schon eingebauter Sonnengarantie.
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Gruß Wolf
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Alt 09.02.2019, 14:41
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Zitat:
Zitat von donaureise Beitrag anzeigen
über anregungen und einen gedankenaustausch würde ich mich freuen.
Lieber Bootskollege,

Von Austausch spüre ich bisher von deiner Seite gar nichts!
Hier einfach mal was rein setzen und dann Tschüß ist ist nicht OK.
Sollte sich das ändern, bin ich auch gerne bereit für telefonische Auskünfte oder ein Treffen in meinem Hafen an der Donau. Aber so nicht!

Wenn du noch ein bischen wartest, kommen noch die Schauermärchen von Piraten auf der Donau .....
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Gruß Wolf
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Alt 09.02.2019, 14:47
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chrisma chrisma ist offline
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Zur Vorbereitung gehört auch der richtige Mobilfunkvertrag, denn Aktivitäten in Serbien können sehr teuer werden. Die Einreise ist erkennbar und kein Problem. Überraschend ist nachher nur die Benutzungsgebühr für den - privaten - Ponton. Vorher fragen und handeln ist besser. Und an den Schleusen in Rumänien stehen Mitarbeiter die gerne Zigaretten, Bier oder Geld haben möchten, dafür aber auch einen sicheren Schlafplatz versprechen. Der ist aber nur sicher wenn das Boot nach der Schleuse auf unterschiedlichen Wasserstand vorbereitet wird.
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Andreas
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  #13  
Alt 09.02.2019, 15:45
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wolf b. wolf b. ist offline
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Zitat:
Zitat von chrisma Beitrag anzeigen
Überraschend ist nachher nur die Benutzungsgebühr für den - privaten - Ponton. Vorher fragen und handeln ist besser.
War das in Donji Milanovac?
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  #14  
Alt 09.02.2019, 15:47
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Fifty-Fifty Fifty-Fifty ist offline
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Hallo Bootsfreund , wir habens gemacht , runter und wieder rauf !
Km 12,8 Mlk( Recke) ? Hast ne private Nachricht !!
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  #15  
Alt 09.02.2019, 17:09
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Gebhard Gebhard ist offline
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Zitat:
Zitat von Fifty-Fifty Beitrag anzeigen
Hallo Bootsfreund , wir habens gemacht , runter und wieder rauf !
Km 12,8 Mlk( Recke) ? Hast ne private Nachricht !!
Super, Fifty-Fifty ....( so heißt du aber nicht oder ? )
Komm, mach´s nicht so spannend, erzähl was darüber; es interessiert uns andere auch brennend. Gerade die, welche mit dieser Reise liebäugeln besonders.
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  #16  
Alt 09.02.2019, 18:30
Benutzerbild von chrisma
chrisma chrisma ist offline
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Zitat:
Zitat von wolf b. Beitrag anzeigen
War das in Donji Milanovac?
Nein, Ponton war wesentlich schlechter und gefährliche steile Treppe. Bei der Einreise von Ungarn. Vorher eine Dose Bier übergeben und nach Rückkehr wurde 10 Euro verlangt. Poblemlose Behandlung durch zwei Mitarbeiter der Behörde.
__________________
Andreas
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  #17  
Alt 09.02.2019, 18:49
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Gerd-RS Gerd-RS ist offline
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Also ganz wesentliche Antworten und Hinweise hat Wolf ja bereits gegeben. Dem, was er schreibt, kann ich nur zustimmen!
Wir sind 2016 - 2017 die Donau gefahren. Überwinterung in Russe, Bulgarien. Es war ein sensationeller Törn, auf dem wir nur gute Erfahrungen gemacht haben.

Einige Details, die die Aussagen von Wolf bestätigen:

1. Die Strömung war an keiner Stelle so stark, dass uns daraus ein Problem erwachsen wäre. Und 2016 war ein Hochwasser-Jahr - auch im Sommer.

2. Achtsamkeit ist allerdings in Sachen Treibholz gefordert! Da sind "Holzkrokodile" unterwegs, denen man besser ausweicht oder zur Not wenigstens kurzfristig mal auskuppelt.

3. Selbst für unser 14,5-Meter Schiff haben wir immer Anlegestellen gefunden oder auch mal in ruhigen Seitenarmen geankert. Die Karten von Verbergh haben uns die besten Ankergründe gezeigt. Sobald man das ausgetonnte Fahrwasser verlässt, ist allerdings dem Tiefenmesser allerhöchste Aufmerksamkeit zu schenken und ein Ausguck im Bug-Korb, der das "Wasser lesen" beherrscht, ist oft die beste Versicherung gegen Grundberührung. Schleichfahrt versteht sich in den Seitenarmen von selbst, damit man im Fall des Falles mit Vollgas zurück die Situation retten kann.

4. Wer das Anlegen an einen Ponton in einem Fluss gegen die Strömung nicht beherrscht, sollte allerdings nicht auf der Donau fahren oder das vorher nochmal üben.

5. Es gibt Tank-Möglichkeiten auch ohne Kanister schleppen zu müssen. Voraussetzung ist allerdings, dass man genügend Tank-Kapazität hat, um auch mal 300 km oder 400 km am Stück fahren zu können. Schnelle Gleiter mit Benzinmotoren und kleinem Tank sind da natürlich schlechter dran. Verdränger oder Halbgleiter mit Dieselmotoren, die die Donau nicht mit einer Rennstrecke verwechseln, schaffen es locker, von einer Wassertankstelle zur nächsten zu kommen.

6. Ja - welch Wunder - an manchem Ponton und in manch einem Hafen muss man heutzutage Liegegebühren bezahlen. Ich glaube, für die teuerste Übernachtung südöstlich Belgrad haben wir für unseren Dampfer 25 Euro bezahlt. Wien war die schlechteste und teuerste Marina.

7. Beim Umgang mit "Offiziellen" (Zoll, Grenzpolizei) ist manchmal etwas Geduld und Freundlichkeit behilflich. "Bakschisch" nach meinem Eindruck eher nicht. Und dass man sich an Regeln und Gesetze halten sollte, versteht sich von selbst.

8. In einem Punkt bin ich allerdings anderer Meinung als Wolf:
Das Standard-Werk "Die Donau" aus der Edition Maritim war und ist sicher nicht schlecht. Die besseren Informationen und vor allem, die bessere, zeichnerische Darstellung des Fahrwassers bietet aber zweifellos der "Verbergh". Ich würde den Törn ohne die Karten von Verbergh nicht machen!

9. Über die Schönheit einer Flusslandschaft, kann man geteilter Meinung sein. Wo der Eine die als "langweilig" empfindet, genießt der Andere die Stille der Natur.

10. Last but not least:

Wir sind überall auf freundliche, hilfsbereite Menschen gestoßen.
Ein Beispiel:
Vor dem berühmten "Eisernen Tor" mussten wir eine Nacht auf die Schleusung warten. Die serbische Grenzpolizei wies uns einen Liegeplatz an einem alten Kai an. Allerdings durften wir - da bereits ausklariert - nicht an Land gehen. Am Ufer, vor unserem Schiff eine große Wiese.

Plötzlich kommen zwei Autos. Familien mit Kindern. Ein Grill wird aufgebaut, eine Decke auf's Gras gelegt, ein paar Camping-Stühle und ein Tisch werden aufgeklappt. Natürlich bewundert man unser Schiff.
Später - der Grill ist schon angeheizt - kommt jemand zu uns fragt in gebrochenem Englisch nach dem Woher und Wohin. Es entwickelt sich ein nettes Gespräch und ich biete über die Regling ein Bier an.
Wenige Minuten später bekommen wir serbisches Bier, Würstchen und Steaks vom Grill und werden am Ende gebeten, doch an Land zu kommen. "Nein, sage ich, wir dürfen leider nicht!"
"Quatsch" sagt er, die Grenzpolizisten sind gute Freunde. Setzt Euch zu uns ans Lagerfeuer!" Es wurde ein wunderbarer Abend, den wir niemals vergessen werden.

Gruss


Gerd
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  #18  
Alt 09.02.2019, 18:56
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Zitat:
Zitat von chrisma Beitrag anzeigen
Nein, Ponton war wesentlich schlechter und gefährliche steile Treppe. Bei der Einreise von Ungarn. Vorher eine Dose Bier übergeben und nach Rückkehr wurde 10 Euro verlangt. Poblemlose Behandlung durch zwei Mitarbeiter der Behörde.
Dann hier in Bezdan??
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Von mir wollte niemand irgend was.
Bezdan gibt es als Einklarierungsort übrigens nicht mehr.
Das macht man jetzt in Novi Sad.
Dort lag ich auch stundenlang kostenfrei am Zollponton und bekam von den netten jungen WaschPo Leuten noch ein kühles Getränk ausgeben, damit ich von der Reise bis hier hin erzähle. Waren angenehme Stunden.
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Alt 09.02.2019, 19:07
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Zitat:
Zitat von Gerd-RS Beitrag anzeigen
8. In einem Punkt bin ich allerdings anderer Meinung als Wolf:
Das Standard-Werk "Die Donau" aus der Edition Maritim war und ist sicher nicht schlecht. Die besseren Informationen und vor allem, die bessere, zeichnerische Darstellung des Fahrwassers bietet aber zweifellos der "Verbergh". Ich würde den Törn ohne die Karten von Verbergh nicht machen!
Das liegt an unseren verschiedenen Bootsgrößen Gerd.
Wir beide haben beides und nutzen auch beides.

Mit meinem kleinem Boot würde ich eher auf den Verbergh als auf das Donaubuch verzichten wollen, müßte ich mich entscheiden.
Je größer das Boot, desto mehr ginge es in die andere Richtung.

Beides ist einfach optimal und alles was man je brauchen könnte.
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Alt 09.02.2019, 20:21
Benutzerbild von aunt t
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Moinsen
Was ihr so über den Fluss schreibt macht ja durchaus Appetit
Nur mal zum spinnen
Was sagt ihr, - Wolf und Gerd, zu 1,6 m Tiefgang?
Wie lang müsst ich so bei gemütlicher Sommerfahrt, mit Sightseeing ( Da zählt für mich durchaus sowas wie nen Biberdamm...ubd so zu), kurz wie heisst das noch so s hönn: "Zeit um anden Blumen am Wegesrand zu schnuppern" Planen.
Ab wann kann der Mast hoch?
Wie schon gesagt, ist erstmal so zum rumspinnen, aber vielleicht sollte man tatsächlich solange es noch geht(Türkei, Russland und Co)
__________________
Hans

Was der Bauer nicht kennt isst er nicht. - wenn der Städter wüsste, was er isst, würde er sofort Bauer werden
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