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  #1  
Alt 21.07.2016, 21:01
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Standard ... mal eben nach Texas! USA Roadtrip

"Mal eben nach Texas." Den Satz hatten wir bestimmt öfters gesagt. Als dann auf dem Navi Ankunft in 2.416Km stand war uns klar - das wird ein ganz schöner Ritt...
Aber fangen wir von vorne an.

Ende Juni, ich bin bereits seit knapp 2 Wochen in den Staaten, ging es nach Chicago um meinen guten Freund am Flughafen zu treffen. Mission: Urlaub! Männerurlaub!
Wie man es ja vielleicht kennt sind meine Urlaube immer etwas ausgefallener. Die Idee dieses Urlaubs entstand z.B. bei 1-2 Gläsern Whiskey in Deutschland.

Definition von in den Urlaub fahren:
"...ein Aufenthalt an einem Ort, der fern von zu Hause ist und an dem man sich von der Arbeit erholt."

Erholung, genau das war das was wir wollten. Nun ja geklappt hat es nicht wirklich aber hey, es ist eine geile Story und dennoch ein geiler Urlaub (bzw. nein es war laut der Definition ja kein Urlaub, sondern lediglich verplemperte Zeit) geworden.

Startpunkt war also Chicago, nächstes Ziel? Michigan! Für die die USA kennen stellt sich jetzt bestimmt die Frage "Michigan? Ich dachte der Titel war ... mal eben nach Texas?" Ach der kleine Umweg von 1.000km ist dann ja auch egal. Ohne den geplanten Trip nach Michigan wäre die Zeit nämlich nur halb so genial geworden.

Als Mietwagen fuhren wir (zuerst) einen Chevy Cruze. Singer Vollzickzack mit 4 Zylindern und, für amerikanische Verhältnisse eher dem Hubraumvolumen von einem Zylinder, gigantischen 1,4 Litern. Farbe - knallrot. Sollte farblich nicht wirklich zu dem passen was geplant war, also mussten wir umdisponieren. Es musste ein silbernes Auto her. Vom Platz und den Leistungsangaben war der Cruze ebenfalls nicht das was wir uns vorgestellt oder gebucht hatten. Also ging es ab zum nächsten Provinzflughafen in Michigan wo es unseren Vermieter gab und das Auto wurde getauscht. Wir fuhren nun Mazda. Nun ja, nicht wirklich besser oder vom Stil her passender aber er war silber und hatte deutlich mehr Platz und etwas mehr Leistung.

Was quatscht der eigentlich die ganze Zeit von Leistung und der Farbe vom Auto? Es MUSS einfach farblich passen! Ja was denn nun?
Ich glaube das reicht erstmal um die Spannung aufzubauen oder?
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Geändert von Carlson (21.07.2016 um 21:09 Uhr)
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  #2  
Alt 21.07.2016, 22:32
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......na denn schönen Gruß an Donald!
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  #3  
Alt 21.07.2016, 22:36
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Eins hast Du schon mal erreicht, ich habe den Trööt abonniert!

Jetzt mußt Du auch liefern, ich freue mich!
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  #4  
Alt 24.07.2016, 18:44
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Silber... Silber wie gold? Oder silber wie ein Silberfisch? Beides falsch. In diesem Fall handelt es sich eher um ein silber wie Metalflake-70er-Jahre-Porno-Zuhälter-Glitzer-Bling-Bling-Glastron-Carlson-silber!
Genau, denn ein Reisebericht ohne Boot im Boote-Forum wäre halt nur ein Reisebericht ohne Boot!



Der Jim-Beam-Plan bestand also darin so viele Seen und Flüsse zwischen Michigan und Texas zu befahren – und zwar mit dem eigenen Boot! Warum Texas? Einige haben die Fotos im Glastroner-Thread oder im Restothread von CV16SS-Berlin vielleicht schon gesehen. Es ging zum National Dragboat Rennen nach San Angelo. Dem sogenannten San Angelo Showdown. Wir hatten beide bisher nur "normales" Dragracing auf dem Strip gesehen, also mussten wir uns einfach mal angucken wie Boote in 3,4 Sekunden auf 420 Kmh beschleunigen. Dazu aber später mehr.
Und zudem mussten wir der alten Carlson Dame nach all den Jahren im Norden natürlich mal wieder ihre Heimat und ihren Geburtsstaat zeigen.


Erstmal also ab auf den Highway und ein paar Meilen mit den uralten, völlig rissigen Reifen gen Süden abrasseln. Um es vorweg zu nehmen – sie haben gehalten! Wir haben sie dann im nächsten Staat aber lieber gegen zwei neue Puschen getauscht damit wir die Strecke ohne Zwischenfälle hinter uns bringen.


Als Glastronfans mussten wir natürlich an den Ort wo die Replikas aus den James Bond Filmen Leben und sterben lassen und Moonraker nachgebaut wurden. Die Boote selbst waren leider schon bei ihrem neuen Besitzer. Es gab aber dennoch einiges zu gucken. Für die, die die Fotos nicht kennen – um diese Replikas geht es:




















Die nächsten Projekte standen auch schon bereits auf dem Hof oder in der Halle. Und ja, diese Boote werden aufgebaut. Die anderen die ihr hier drüber seht sahen exakt so aus bevor sie zur Schönheitskur gegangen sind. Heute stehen sie bei einem wohlhabenden Saudi in vermutlich irgendeiner klimatisierten Tiefgarage in der Wüste und werden niemals bewegt.











Alles in diesem Urlaub musste silber oder grau sein. So natürlich auch die Kühlbox.





Und so fuhren wir dann also in Richtung Süden. Bei bestem Wetter, gut gelaunt und durchgehend mit BBQ satt gegessen. Die Getränke waren kalt, der Sprit billig – was will Man(n) mehr?




















Big, bigger, Amerika. Auf dem ersten See waren die Bootshäuser dann etwas größer als der normale Europäer gewohnt ist. Das kleine Hausboot braucht halt auch ein Dach über dem Kopf. Und mal ganz ehrlich, wer wollte nicht schon immer mal mit dem Boot bei Subway anlegen und sich ein Sandwich holen?

















Wir haben aber noch so einige Meilen vor uns bis wir unser Ziel Texas erreichen.
Also ab auf die Straße und weiter geht's... Bei 100 auf der Landstraße: "Oh da stand ne CVX20. Anhalten!" Also der kleinen 18er ihre große Schwester vorgestellt. Ziemlich runtergerockerter Kahn der mal ein "Familyboat" werden soll – so die Aussage des Besitzers. Jetboote mit wenig Platz bieten sich halt auch ideal als Familienboote an....

















In diesem Sinne, allen einen schönen Start in die Woche!
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  #5  
Alt 26.07.2016, 08:00
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Hit the road Jack! Auf unserer Strecke sind wir dann jedoch auf einmal zu Massenmördern geworden. Gott sei Dank hat die Polizei nichts mitbekommen und das Boot nichts von den ganzen abgetrennten Gliedmaßen abbekommen... Aufgrund der permanent warmen Temperaturen mussten wir ab und zu einfach eine Abkühlung im Wasser ertragen und haben das Boot in weitere Seen geworfen. Natürlich mussten wir zwischendurch auch mal bei dem einen oder anderen Schrottplatz anhalten und uns altes amerikanisches Eisen angucken.




















Und weiter ging es immer den endlosen und schnurgeraden Interstates folgend gen Süden. Die Schilder flogen nur so vorbei und ehe wir uns versahen waren wir in Texas.














Alles ist etwas anders in Texas.


1. Die Flaggen und Autos sind etwas größer...
2. Wenn man beim campen grillen möchte nimmt man seinen eigenen Grill mit...
3. Getankt wird direkt an der Säule...
4. Die Trucks sind etwas schöner als sie sowieso schon sind...
5. Auf Stopschilder wird geschossen bis es aussieht wie ein Sieb...
6. Gegrillt wird nur wie ein Texaner...























Punkt 6 haben wir uns zu Herzen genommen. Zwar haben wir nicht selbst gegrillt aber dafür war unser Essen mal wieder sehr vielfältig. Es gab z.B. Rips mit Bohnen und Kartoffelbrei, es gab Rips mit Bohnen und Mais, es gab Rips mit Bohnen und Pommes. Das Resultat war jedoch immer das Gleiche...














Damit wir auch noch ein bisschen Fleisch essen bei all den Bohnen gab es dann noch Steak, Hot Dogs, Pulled Pork, Truthahn und alles andere was mit F anfängt und mit leisch aufhört. Eben wie es sich gehört für einen echten Texaner.











Texas selbst ist riesig, nach Alaska ist Texas flächenmäßig und von der Bevölkerung her der zweitgrößte Staat der USA. Und das merkt man. Die Strecken ziehen sich ewig lange hin, man guckt Kilometer weit und sieht süd-westlich von Dallas dennoch sehr selten Menschen. Außer vielleicht mal ein paar Mexikaner, aber das ändert sich mit Donald ja bald...
Jeder in TX fährt einen Pickup, trägt Cowboystiefel und einen Hut. Passt halt sehr gut zu den Ölförderpumpen die an jeder zweiten Ecke das schwarze Gold aus dem Boden fördern. Den Cowboyhut hatten wir auch dabei, schließlich war ja (Handball ) EM und wir mussten Flagge zeigen.
Ich war bisher nur einmal in Texas als ich die Route 66 gefahren bin, jetzt wo ich noch mehr von Texas gesehen habe muss ich sagen, dass ich es dort landschaftlich ziemlich langweilig finde... Aber gegen Langeweile hilft ja bekanntermaßen Boot fahren.
Also das Boot in den Lake Nasworthy geworfen, die netten Häuschen am Ufer begutachtet und einfach mal direkt an die Dragbootstrecke gefahren. Dazu mehr im nächsten Bericht.












































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  #6  
Alt 27.07.2016, 08:20
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Der San Angelo Showdown. Was soll man da groß zu sagen? Ich denke wenn man alle Pferdchen zusammenzählt wird man in einem ziemlich guten 6 stelligen Bereich liegen. Alleine die Top Fuel Klasse fährt mit jeweils um die 10.000 PS... Am Freitag haben wir uns also die Ausläufer vom Wasser aus angeguckt, am Freitag Abend sind wir dann noch ein bisschen durch das Fahrerlager gegangen und haben uns den Show und Shine Bereich angeguckt wo viele kleinere Teams ihre Boot sauber abgestellt hatten. Ein buntes, glänzendes Farbenmeer. Das Fahrerlager besteht aus hunderten von Autos, Trucks und Golfcarts, der Amerikaner geht natürlich nicht durch die Gegend.


Hier mal eine kleine Inspiration vom Lager und ein paar Detailaufnahmen:



















































































Am nächsten Tag sollte es dann etwas interessanter werden. Denn heute waren die ersten Qualiläufe. Das Fahrerlager war sehr bunt gemischt, alt (zittrig alt), jung (Milchbubi), weiblich, männlich. Es war einfach alles dabei. In den größeren Klassen waren die Helme sehr interessant, die Boote selbst haben eine Kanzel in der der Fahrer sitzt. Sollte das Boot also im Falle eines Unfalls untergehen sitzt der Fahrer weiterhin in der Kanzel, dein Helm ist wasserdicht und wie beim Tauchen mit einem Atemgerät ausgestattet. Die Flasche soll für bis zu 30 Minuten reichen, die Rettungstaucher haben also (hoffentlich) genug Zeit einen zu finden.


Der Bestzeit dieses Wochenendes lag bei 3,43 Sekunden mit einem Topspeed von 421 Km/h.






































Am Abend hatten wir dann Glück die richtigen Leute kennenzulernen. Unteranderem eine Frau die für Lucas Oil, den Sponsor des ganzen Events, arbeitet. Den Abend genossen oder begossen wir dann mit vielen Leuten die wir kennenlernten und uns alles mögliche erzählten und tiefe Einblicke in die Materie gewährten. Am nächsten Tag hatten wir dann durch unsere Kontakte vom Vorabend das Privileg als Special-Guests erstmal eine andere Perspektive zu erlangen. Und so standen wir am nächsten Tag mit Sondergenemigung direkt auf dem schwimmenden Ponton der als Startinsel dient. Ca. 2 Meter entfernt von 10.000 PS. Einfach gigantisch. Der Moment wenn ein aufgeladener V8 voll durchschiebt ist in etwa so als würde einem einer stumpf mit einem Brett vor die Brust schlagen aus dieser Distanz. Man konnte das unverbrannte Nitro-Methan-Gemisch auf der Haut brennen spüren, alles roch noch tagelang danach und es sind mit Sicherheit einige Hirnzellen dabei draufgegangen. Der Starter macht das aber schon seit mehr als 15 Jahren und lebt immernoch, so schlimm kann es also nicht sein
































Das Event wurde dann kurz nach dem besten Lauf des Wochenendes jedoch für mehrere Stunden abgebrochen weil es so stark geregnet hat. Zusammenpacken läuft in den USA auch etwas anders... Warum das Boot auf dem Trailer hinterherziehen und schmutzig machen wenn man es einfach in den Trailer laden kann und es sauber nach Hause bringen kann. In diesem Sinne...


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  #7  
Alt 27.07.2016, 12:52
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sehr geil
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  #8  
Alt 28.07.2016, 16:19
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sehr schoener Bericht! Danke
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  #9  
Alt 28.07.2016, 17:36
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Das war ja nur das Zwischenziel
Geht noch weiter...
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  #10  
Alt 31.07.2016, 09:45
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Mit San Angelo hatten wir den südlichsten Punkt der diesjährigen USA Reise erreicht. Es ging also wieder nach Norden und zurück in Richtung Chicago. Auf unserem Weg hatten wir jedoch noch so einige Zwischenstopps eingeplant. Die Stopps sollten alle ziemlich bootslastig sein. So waren wir z.B. auf der Suche nach einigen alten Bootsteilen, was bietet sich also besser an als ein Schrottplatz? Der erste von uns eingeplante Schrottplatz war jedoch eher ein Lager von einem Bootsladen der die Boote nur komplett verkaufen wollte, der zweite existierte leider nicht mehr bzw. wurde gerade geräumt und die gigantische Sammlung an Teilen und Booten versteigert. Wir hatten also keine Möglichkeit uns zu beteiligen da die Auktion in einer anderen Stadt stattfand zu der wir wieder mehrere hundert Kilometer hätten zurück fahren müssen. Nun ja, Fotos haben wir dennoch gemacht...











































































Die Boote die anscheinend geschlachtet wurden oder von wenig Wert waren haben ein trauriges und schädliches Ende genommen. Wer weiss was da für immer verloren gegangen ist. Da darf man sowieso nicht drüber nachdenken was in all den Jahren wohl für Schätze der amerikanischen Automobil- oder Bootsgeschichte einfach so zerstört wurden weil keiner sich drum gekümmert hat.








Für die die noch nie in Amerika waren – der Inbegriff eines amerikanischen Geschäfts ist Bass Pro Shop. Waffen, Angeln, Boote, Kleidung hier gibt es alles was das Herz begehrt. Vom Angelhaken über eine Auswahl von ca. 500+ verschiedenen Waffen, hin zum Hochsitz, Quads oder kompletten Booten gibt es hier wirklich alles. Da ich bereits mehrere male da war habe ich so gut wie keine Fotos gemacht. Wen es interessiert, hier sind mal zwei Amateur Youtube Videos von einem Rundgang durch diese gewaltigen Läden.








https://www.youtube.com/watch?v=yaRR42v18zc
https://www.youtube.com/watch?v=HWr6QLdeUcM


Der nächste Stopp war mal wieder Wasser, das Boot hatte einfach das Bedürfnis mal wieder eine Runde zu schwimmen. Also mussten wir uns beugen und wie ihr sehen könnt war es wirklich anstrengend...




























Endlich fanden wir einen Schrottplatz der vielversprechend aussah. Über eine riesige Fläche standen hier unzählbare Booten. Das gesamte Ausmaß konnte man gar nicht schätzen weil einige Reihen bereits völlig überwuchert waren. Wer weiss wie viele Reihen dahinter noch stehen?















































Als wir mit dem Shoppen fertig waren erzählte uns der ältere Herr das es auf dem Platz nur so von Schlangen wimmelt, viele sind giftig, die eine Art frisst aber die andere deswegen unternehmen sie nichts dagegen... Wie gut das man uns sowas nach unserem Rundgang durchs hohe Gras mit kurzen Hosen sagt.


Nun kommen einige Fotos die für mich Amerika irgendwie sehr gut darstellen, endlose Weite, riesige Grundstücke und große Autos und natürlich die Route 66 welche wir ein kleines Stück gefahren sind (hier mein damaliger Bericht über die komplette Route 66: https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=90985 ):














































Wie auch bei unserem letzten USA Trip durch die Südstaaten ( https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=202858 ) hatten wir dieses mal wieder viele Ereignisse und besondere Tage eingeplant. Im Juli sollte dies natürlich der Independence Day sein. DER amerikanische Feiertag. Auch hier war wieder etwas besonderes geplant, wie ihr den nächsten Fotos entnehmen könnt sollte jedoch alles etwas anders kommen...











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  #11  
Alt 09.08.2016, 19:50
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Sooo es geht weiter. Ich war die letzten Tage mit Video schneiden und Boot fahren beschäftigt (man glaubt es kaum aber ich habe die Intimidator das erste mal dieses Jahr aus der Garage geholt...).


Also, den gesamten Urlaub hatten wir eigentlich gutes Wetter. Der Urlaub, wer erinnert sich, die Zeit zur Erholung... Diese Zeit sollte nun eigentlich wirklich am Lake of the Ozarks in Missouri eintreten. Wir hatten ein Apartment direkt am Wasser mit Bootsliegeplatz und Blick auf den See. So sah das ganze aus:





Oh Mist... Falsches Foto. Wie ungeschickt. So jetzt aber:





Verdammt, irgendwie treffe ich heute immer die falschen Tasten. Naja unser Ausblick und Boots-Carport war ähnlich.





Hier wollten wir also den 4. Juli verbringen. Direkt um die Ecke von der Partycove lag unsere kleine Wohnung. (Bilder aus der Partycove: https://www.google.de/search?q=lake+...3dBPwQ_AUIBigB)


Wir wollten abschalten und das Wetter genießen. Am Donnerstag und Freitag war auch alles noch gut. Das Wochenende war jedoch DAS Wochenende warum wir her gekommen sind und da war der Ausblick leider so:





Donnerstag und Freitag haben wir dennoch den See unsicher gemacht und viel gesehen. Unter anderem die beiden Häuser auf den ersten Fotos. Die Dekadenz war schon ziemlich brutal... Ich meine guckt euch das Foto nochmal genau an! Unter dem Carport links liegt locker ein 50 Fuss + Kahn... Der See selbst wird auch eher von großen Booten bevölkert. Mit unter 30 Fuss zählt man eher zur Minderheit. An der Slipbahn sind die Gebühren ebenfalls nach Fuss auszurichten, bis 30, bis 50 und 50+. Uns wurde oft gesagt dass unser Boot viel zu klein für diesen See sei und wir bloß aufpassen sollten, dass unser Kahn nicht versenkt wird. Der Wellengang war zugegebener Maßen schon ziemlich kräftig durch tausende Boote die wir in den kommenden Tagen sehen sollten.




















Als das Wetter pünktlich zum Wochenende dann umschlug mussten wir uns eine andere Beschäftigung suchen. Nunja, war auch nicht so schlecht aber wir wären die Boote lieber gefahren als sie uns im Showroom anzugucken.












































Wir sollten dann am Sonntag Abend aber noch auf unsere Kosten kommen. Ich sage nur Eliminator Cat mit zwei aufgeladenen 1050PS Mercruisern. Topspeed 150mph... Einfach nur brutal! Sind dann damit stilecht zur Bar vorgefahren und haben in den 4. Juli reingefeiert. Natürlich nicht zu irgendeiner Bar.. Sondern zu der Bar wo man sich halt trifft wenn man ein schönes Boot fährt... Der Abend sollte ein voller Erfolg werden - mit ziemlichen Kopfschmerzen am nächsten Tag.





























An unserem letzten Tag am See hatten wir dann nochmal richtig Glück mit dem Wetter und haben es sehr genossen nach dem ganzen Regen etwas Sonne zu tanken. Natürlich in der Partycove im Päckchen mit anderen die wir bereits vorher kennengelernt hatten. Ein gelungener Abschluss.








Hier noch eine schöne Karte die die Ausmaße von den Ozarks darstellt:





Leider neigte sich unsere Zeit dann dem Ende und wir mussten wieder zurück nach Illinois, das Boot einwintern (im Juli völlig bekloppt, aber bis 2017 werden wir es nicht nochmal rüber schaffen) und den Flug nach Deutschland antreten. Das Wetter auf der Rückfahrt sollte bis kurz vom Flug sich nochmals von seiner besten Seite zeigen.
Irgendwie hatten wir uns dann nach über 6.500Km und durch 10 Staaten jedoch tierisch verfahren und waren auf einmal kurz vor Mexico.


























Ich hoffe euch hat der Bericht gefallen. Den nächsten USA Bericht gibt es erst im nächsten Jahr. Vorher aber evtl. noch den einen oder anderen. Stay tuned.
Gruß Aaron
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  #12  
Alt 10.08.2016, 12:36
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Hi Aaron,

vielen Dank für den tollen Bericht und die super schönen Bilder. Kurzzeitig habe ich mich gefühlt, als ob ich dabei gewesen wäre Da bekommt man richtig Bock drauf!

Gruß André
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  #13  
Alt 14.08.2016, 08:33
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Ich kann mich André nur anschließen. Als hätte man es miterlebt. Wunderbare Bilder. Vielen Dank, Aaron!
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Gruß, Olli
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  #14  
Alt 14.08.2016, 11:47
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Einfach nur ein paar Mal den "Danke"-button drücken reicht hier nicht!

Auch wenn die Powerboote eigentlich nicht meine Welt sind, so wie von Aaron hier dargestellt, kommt die Faszination von Sprit- und Ölgeruch sowie dem infernalischen Auspuffgebrüll richtig authentisch rüber.

Ganz herzlichen Dank dafür!
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  #15  
Alt 15.08.2016, 21:51
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Leider kein schönes Update.

Die Spirit of Texas ist am vergangenen Wochenende leider bei ca. 260mph verunglückt. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, wurde der Fahrer ins künstliche Koma gelegt um die Schwellungen vom Hirn zu reduzieren.
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  #16  
Alt 16.08.2016, 08:44
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Hallo Aaron,

das ist wirklich kein schönes Update. Ich kann von dieser Stelle aus, nur die Daumen drücken und alles gute Wünsche.

VG André
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  #17  
Alt 16.08.2016, 11:43
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Super geiler Bericht!!!!

Wollte mal kurz nachfragen wo die Schrottpätze genau waren....
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  #18  
Alt 16.08.2016, 12:27
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Gute Frage, die die wir eingeplant hatten gab es ja nicht mehr. Den anderen haben wir eher durch Zufall gefunden.
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  #19  
Alt 25.08.2016, 19:43
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dann gibt´s jetzt noch was zu sehen aus dem Urlaub........

kleines Video vom Drag Boat Racing ..........

https://www.youtube.com/watch?v=jzhEhqhLsd8

viel Spaß.
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Gruß LARS
Erst eine CARLSON CV16ss, nun eine GLASTRON V-194 und CARLSON CVX-18
Alles kann man hier dazu nachlesen:
https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=164919
Filme über Glastron/Carlson und Treffen findet Ihr auf meinem YouTube Kanal:
https://www.youtube.com/channel/UCMK...vdjwj6dh4JvAFw
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