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  #21  
Alt 28.10.2015, 11:00
Verbraucheranwalt Verbraucheranwalt ist gerade online
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Ich denke man schafft es mit fast jedem Boot über den Atlantik. Sind ja auch schon welche rüber gerudert. Alle jedoch eher auf der Passatroute. Mit der Delphia sollte das grundsätzlich auch zu schaffen sein. Das Boot ist ja groß genug um im Zweifel noch irgendwo 20 x 20 L Kanister mit Diesel unterzubringen. Nahrung und Wasser ist auch kein Problem.

Aber die Nordroute dürfte noch mal was ganz anderes sein. Da würde ich erst mal nachforschen welche Bedingungen da sind. Ansonsten gebe ich JulianBuss recht, gerade gegen die Rollbewegungen muss man meiner Meinung nach was haben. Denke sonst gibt man nach 1-2 Tagen auf.

Besser weil sicherer dürfte in der Tat ein gebrachter Trawler sein.

Persönlich würde ich auch immer einen Segler bevorzugen. Kannst ja mal hier rein schauen T

www.törn.de

Könntest mal selber schauen inwieweit man diese Reise in einem Jahr hin bekommt.

Wobei ich davon ausgehen würde, dass ein Motorboot eher noch wetter abhängiger ist als ein Segler. Soll heißen wenn man mit nem Segler bei 6 Windstärken Spass hat, kann das auf nem Mobo schon der Grenzbereich sein. Also ist Mobo vielleicht gar nicht soviel schneller....


Gruß
Chris
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  #22  
Alt 28.10.2015, 11:11
Benutzerbild von KaiB
KaiB KaiB ist offline
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Zitat:
Zitat von alexhb Beitrag anzeigen
Man spricht bei "normalen" Segelbooten von einem Hilfsmotor. Zwar kann der Motor unter guten Bedingungen die Rumpfgeschwindigkeit fast erreichen, aber dann läuft er auf voller Last und ist dafür nicht ausgelegt.

Man spricht bei einem üblichen Motorleistung von 3-5PS je Tonne Bootsgewicht von einem Hilfsmotor, was übliche Motorgrößen von um die 12-20 PS sind. Motorsegler haben in der Regel die doppelte bis deutlich mehr Motorleistung.

Grund für die niedrigere Leistung ist das geringe Gewicht und Verbrauch des Motors was wiederrum die Tankgröße reduziert. Ich habe mit 20PS und 40l Tank bei 3.5t Bootsgewicht schon eine recht große Motoranlage - lächerlich im Vergleich zu einem Motorsegler der Größe. Der Motor wurde in den 90zigern nachgerüstet, der originale Motor hatte 10PS.

Beste Grüße
Alex
Das kann man nur im Einzelfall begucken und vergleichen.
Definitiv ist es nicht so das Mosegler grundsätzlich mehr PS/t aufweisen.

Alleine der Begriff Motorsegler ist ja schon gar nicht fest definiert.
Diese Begriffsprothese 50-50/ halb Segler halb Mobo ist ja auch nur im Einzelfall mal mehr oder weniger zutreffend.
Die Übergänge Segler, Decksalonboote, Langkieler, Kurzkieler, Rigg, Lateralplan an sich usw. usw. alles spielt mit herein.

Ich fahre einen "klassischen" Mosegler. 34 Fuss bei, ausgerüstet um die max. 12 t., durchgehender Langkiel und dreiflügeliger Festpropeller.
Das Ganze mit knapp unter 60 PS. Marschfahrt -je nach Wetter- bei ca. halber Drehzahl, RG noch gut unter max. Drehzahl.

Das heißt im speziellen (!) Fall-Vergleich hätte ich sogar noch ca. 0,7 PS weniger als Dein Boot pro Tonne.

Der Witz ist ja nicht nur die Maschine, sondern das möglichst optimale anpassen von Motor, Getriebe und Propeller.

Wenn Segler, was sie oftmals gerne tun, sich winzige Faltpropeller, Saildrives, Schwenk- und oder Drehflügler etc. anbauen um den Bremseffekt unter Segler zu minimieren, können sie auf der anderen Seite die eigentlichen Möglichkeiten ihrer Antriebsanblage gar nicht optimal nutzen.

Räumt man dem Motor einen Stellenwert wie dem segeln ein kann man auch mit kleinen Motoren gute Werte erzielen.
Ganz ohne Kompromisse geht es halt nicht.
So wird man z.B. wieder bei Festpropellern landen was eben wieder unter Segel störender wird.

Der wichtigere Unterschied zwischen modernen kurzkieligen und flachspantigen Yachten und eher behäbig ausgelegten "echten" Moseglern findet sich eher beim Rigg und der Seegängigkeit.

So dürfte die Zahl der leichtwindtauglichen Mosegler recht überschaubar sein.
Bei viel Wind nähern sich Segler und Mosegler wieder an, der eine muss längst reffen, der andere fängt dann erst an richtig zu laufen.


Als Alternative zu einem Langfahrtmobo fände ich einen Mosegler allerdings auch gelungen.
Man findet doch bei vielen noch wartungsarme und auch auf See teils reparierbare Wellenanlagen.
Und wie bereits o. erwähnt kann (aber muss) die gesamte Anlage auch effektiv ausgelegt sein.
Das heißt auch gutes Verhältnis von Leistung und Verbrauch.

Dabei hilft auch der bei Moseglern oft zu findende Lateralplan mit schmalen Heckabläufen.


Und Kanister kann man auch reichlich mitnehmen, wozu den Tank vergrößern
__________________
Gruß
Kai
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  #23  
Alt 28.10.2015, 11:28
Benutzerbild von Oliver74
Oliver74 Oliver74 ist offline
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Hallo

Zitat:
Zitat von Verbraucheranwalt Beitrag anzeigen
Ich denke man schafft es mit fast jedem Boot über den Atlantik. Sind ja auch schon welche rüber gerudert. Alle jedoch eher auf der Passatroute.
Ist natürlich eine Frage, ob das eine sichere, komfortable Reise werden soll, oder ein rekordverdächtiger Stunt/Überlebenskampf

Es sind schon Leute auf der Nordroute mit einem offenen 21 Fuss Boot gefahren, in beiden Richtungen:

http://www.worldrecordacademy.com/tr...rd_112422.html

Mit eisernem Willen geht viel, eine Familientaugliche Reise sieht aber anders aus.

Statt der Delphia -die ich Binnen und Küstennah auch toll finde- würde ich für Hochsee eher bei Trawlern oder Dieselducks (http://www.dieselducks.com/) suchen

Viele Grüße,

Oliver
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  #24  
Alt 28.10.2015, 11:35
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wolf b. wolf b. ist offline
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Ein großer Vorteil eines Motorsegelers ist auch die Stützwirkung der Segel.
Das vermindert das Rollen ungemein.
__________________
Gruß Wolf
www.bhs-holzschutz.de (Das ist ein Freund und nicht ich!!!)
www.donauurlaub.de
https://www.youtube.com/watch?v=j0z9ipQEbi4
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  #25  
Alt 28.10.2015, 12:07
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Zitat:
Zitat von co181 Beitrag anzeigen
...
Was haltet ihr davon?
...
Insgesamt ein tolles Vorhaben; hätte ich auch Lust zu. Vor allem auch die Nordroute ist interessant. Ich würde allerdings nicht auf die Idee kommen, den Törn mit einer Motoryacht zu machen - was andere aber nicht von ihrem Vorhaben abhalten soll.

Du planst mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund sieben Knoten; das klingt für mich nach einer Überfahrt ohne Gegenwind und ohne Seegang. Hast Du mal einen Blick in die PilotCharts geworfen? In den Sommermonaten solltest Du von Gegenwind nicht unter vier/fünf Beaufort ausgehen. Da wird das wohl nichts mit den sieben Knoten, es sei denn, Du hast wirklich Riesenglück mit dem Wetter. Planbar ist das nicht.

Ich vermisse in Deiner Ausrüstungsliste Rettungsmittel wie Epirb und Rettungsinsel. Auf eine Entsalzungsanlage würde ich hingegen verzichten, da ich ihr Versagen einkalkulieren und daher sowieso entsprechend Trinkwasser bunkern würde. Als Notsystem ist so eine Anlage allerdings auch nicht verkehrt.

Solarpanel und Genator und Antriebsmaschine als Stromerzeuger? Auf das Solarpanel würde ich (wahrscheinlich) verzichten.

Zum Thema CE-Kategorie: Bevor Du ein Schiff kaufst soltest Du nicht versäumen Kontakt zu Deiner Versicherung aufzunehmen und Dich kundig machen, ob sie Dein Wunschboot für den Törn versichern.

Gruß Michael
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  #26  
Alt 28.10.2015, 13:03
Benutzerbild von Skilsö
Skilsö Skilsö ist offline
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Zitat:
Zitat von alexhb Beitrag anzeigen
...., nur darauf hinweisen das diese beiden Boote mit zusätzlichen Segeln ausgestattet sind. Es sind also Motorsegler und Kielboote, keine reinen Motorboote. ....
Die Custom built Smelne Vlet OK Ocean Range "Gypsy Life" von Harald und Silva hat folgende Daten:
- Die Länge über alles : 12,00m
- Breite : 4,00m
- Tiefgang : 1,80m.
- Gewicht voll beladen: ca. 20t.
- Personen Zulassung : 16
- Zuladung : 5t
- Dieseltank : 1.700L
- Reichweite: : ca 2.000sm
- Frischwasser : 500L
- Segelflächen:
- Fock 6m²-
- Genua 18m²
- Genacker 26 m²
- Groß 8m²
- Besan 5m²

Mit Genacker, Groß und Besan hat sie eine Segelfläche von 39m², da kann evtl schon meinen dass es ein Motorsegler ist, ich würde es aber eher als Motorboot mit Stützbesegelung bezeichnen.
__________________
Gruß Jürgen
"Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen"
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  #27  
Alt 28.10.2015, 13:41
mak199219 mak199219 ist offline
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Warum nicht eine Motoryacht eines Herstellers kaufen dessen Modelle genau für solche Vorhaben gebaut sind?

Idealerweise vielleicht sowas?
https://www.grandbanks.com/yachts/he...3eu/splash.cfm

sollte man gebraucht doch mit dem Budget recht gut hinkommen ( 70er, 80er Jahre sogar noch mit genug Rest für die persönliche Wunschaustattung)
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  #28  
Alt 28.10.2015, 14:02
raccoon raccoon ist offline
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Wir haben diese Strecke ja schon zurückgelegt, Norwegen - Island - Ostgrönland - Südgrönland - Labrador ...

... allerdings mit einer Stahlreinke. Scot Flanders hat diese Strecke mit einer Nordhavn sehr bequem (nur ohne Ostgrönland) zurück gelegt. Also ja es geht mit einem Motorboot. Warum auch nicht.

Aber - bitte nimm dir kein Beispiel an dem Schiff von Harald (Paul). Schau dir einmal das Video von ihm an, dann weißt du was ich meine. Die Leidensfähigkeit von Silvia und Harald sind bemerkenswert, ich möchte mir dies nicht antun. Das Schiff ist halt, obwohl es wirklich sehr, sehr schön und gepflegt ist, doch eher ein Flußboot.

Träume sind eine tolle Sache. Aber bitte denke daran, dass diese Gegend sehr gefährlich ist. Daher sollte man dort nicht seine ersten Versuche starten, sondern das Schiff und seine Seemannschaft schon gut beherrschen (und selbst dann passieren einem immer wieder Fehler!)

Wir haben 16 Tonnen und einen 80 PS Motor und brauchen im besten Fall auch 1 l pro sm. In Wirklichkeit ist es dann immer mehr. Bei einem Segler und 2000 l Treibstofftank ist es uns abgesehen von der Treibstoffrechnung wurscht - aber das sind Gegenden wo du oft nicht einfach nachtanken kannst und selbst die PKw-Tankstelle weit weit weg ist (wenn es überhaupt eine gibt)

Schau einmal bei Claudia und Jürgen auf www.fortgeblasen.at vorbei. Hier werden Anforderungen für Schiffe in diesem Breitengrad besprochen. Viel gilt sicher auch für ein Motorboot.
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  #29  
Alt 28.10.2015, 14:05
raccoon raccoon ist offline
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Und ja Skilsö, du hast recht, die Gypsy Life hat nur eine Stützbesegelung, da sie sonst noch mehr rollt. Der Mast ist übrigens aus Holz, da nimmt Harald entweder einen Baumstamm oder einen alten Telegraphenmasten oder ähnliches...
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  #30  
Alt 28.10.2015, 14:28
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blondini blondini ist offline
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Hi!

Noch eines: Habe mal vor einer Weile ein Buch gelesen von einer Frau, die den Atlantik hin und zurückgerudert hat. Sie hat geschrieben, dass die niedrigste Welle auf der Nordroute immer noch höher war als die höchste Welle auf der Südroute. Der Nordatlantik ist nichts für Weicheier.
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viele Grüße
Blondini

(Blondini, der berühmte Seiltänzer, stürzte während einer Vorstellung in Manchester und fiel in den Löwenkäfig, der bereits in der Manege stand. Die erschreckten Tiere sprangen auseinander und blieben grollend am Gitter. Blondini wurde vom Dompteur aus dem Käfig gezogen und trat schon am Abend wieder auf.)
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  #31  
Alt 28.10.2015, 14:45
Verbraucheranwalt Verbraucheranwalt ist gerade online
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Wenn du meinst, dass ein Jahr nicht ausreichend ist, könntest du ja auch über andere Optionen nachdenken.

1. Zeit verlängern, vielleicht kannst du Urlaub ansparen.
2. Nur die einfache Route fahren. Entweder Boot in den USA verkaufen oder Boot dort kaufen, z.B. Florida und dann von dort aus zurück fahren. Must aber auf CE achten aber das kann man auch nachzertifizieren.
3. Vielleicht findet sich ja jemand der das Boot zurück fährt. Denke wenn derjenige "nur" das Benzin zu zahlen hätten wären einige bereit dazu.

Und wie geschrieben, Nordroute noch mal überdenken.



Gruß
Chris
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  #32  
Alt 28.10.2015, 15:19
raccoon raccoon ist offline
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Chris hat vollkommen recht, die Route kann man gut unterbrechen, wir haben in Norheimsund in Norwegen überwintert (Boot im Wasser, wir in Wien arbeiten), in Isafjördur in Westisland , Boot wieder im Wasser, wir in Wien arbeiten, derzeit ist das Boot die 2. Saison in Nova Scotia (nun aus dem Wasser, ratet mal was wir in Wien machen ...)

Die Locals kümmern sich oft freiwillig ums Boot, wir haben uns mit Spenden an Vereine, die ihnen Nahe liegen gedankt, die Liegeplätze sind oft recht günstig.

Aber - an der Ostsee war es auch oft recht schön, an Norwegens Küste haben wir viel gelernt und im Hohen Norden Eiserfahrung gesammelt. Das Kartenmaterial ist oft eher naja ...

Schau einmal auf unserem Blog vorbei www.symagellan.wordpress.com oder bei Scott:
http://www.nordhavn.com/egret/, Scott hat als einer der ersten alle Kaps mit einem Motorboot umrundet und unheimlich viel Erfahrung ...

lg

Claudia
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  #33  
Alt 28.10.2015, 16:42
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JulianBuss JulianBuss ist offline
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Zitat:
Zitat von Skilsö Beitrag anzeigen
Die Custom built Smelne Vlet OK Ocean Range "Gypsy Life" von Harald und Silva hat folgende Daten:
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- Breite : 4,00m
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- Genua 18m²
- Genacker 26 m²
- Groß 8m²
- Besan 5m²

Mit Genacker, Groß und Besan hat sie eine Segelfläche von 39m², da kann evtl schon meinen dass es ein Motorsegler ist, ich würde es aber eher als Motorboot mit Stützbesegelung bezeichnen.
diese Stützsegel hat er aber erst nachträglich und selbst hinzugefügt... vereinfacht gesagt hat er ein paar Stämme gefällt und sich daraus ein Rigg gebaut. Ernsthaft segeln kann er damit nicht.

Und das hat er auch vor allem gemacht, weil er die Rollerei nicht mehr ausgehalten hat - was ja mein Reden ist: Stabilisatoren gegen das Rollen sind wichtig.

Harald hat sich für Segel entschieden, hätte aber auch Flopperstopper nehmen können. Segel haben natürlich den Vorteil, dass sie keine Geschwindigkeit kosten, sondern mit Glück noch einen Knoten oder so bringen, also keine schlechte Lösung!

Beim normalen Motorsegler muss man aber auch schon Kompromisse machen, was den Platz und die Maschinenanlage angeht. Auf welchem Motorsegler findet man einen begehbaren Maschinenraum, wo man vernünftig drin arbeiten kann? Aber richtig segeln kann er auch nicht, also für mich ist das irgendwie nur Kompromiss und nichts richtig.
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  #34  
Alt 28.10.2015, 16:46
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JulianBuss JulianBuss ist offline
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Zitat:
Zitat von raccoon Beitrag anzeigen
Aber - bitte nimm dir kein Beispiel an dem Schiff von Harald (Paul). Schau dir einmal das Video von ihm an, dann weißt du was ich meine. Die Leidensfähigkeit von Silvia und Harald sind bemerkenswert, ich möchte mir dies nicht antun. Das Schiff ist halt, obwohl es wirklich sehr, sehr schön und gepflegt ist, doch eher ein Flußboot.
exakt so ist es. Harald ist eher ein Beispiel dafür, was man erstaunlicherweise alles mit so einem Boot anstellen kann - aber angenehme Seefahrt ist es für die meisten Leute eher nicht.

Und das soll es doch aber eigentlich sein - eine mehrtägige Tour über offene See soll ja auch Vergnügen sein, und nicht nur Qual.
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  #35  
Alt 28.10.2015, 16:46
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Hier übrigens mal eine Auswahl von Motorseglern:

http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-a...481611-211-497

http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-a...78024-211-9510

Bei deinem Budget von 150 K hast du da ja freie Auswahl. Und Motorsegler sind eigentlich noch am preisstabilsten. Weiss zwar nicht wie es in den USA aussieht aber ich denke den bekommst du da auch verkauft.

Gruß
Chris
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  #36  
Alt 28.10.2015, 23:45
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Moin Carolus,
falls Du unsere Geschichte noch nicht gelesen hast, hier ist sie:
https://www.boote-forum.de/attachmen...5&d=1418683271
Zur Nordroute solltest Du mal das Buch von Karlheinz Breidenbach lesen (ISBN 3-613-50178-3) Titel 'Kurs New York'. Gibt es wohl nur antiquarisch.
Ansonsten haste ja schon ein paar Tips bekommen. Ach so, vergiss die Delphia schnell, ein Brecher von achtern und dann??
Viel Glück!
Grüße
Hanse

Geändert von jannie (28.10.2015 um 23:56 Uhr)
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  #37  
Alt 29.10.2015, 09:55
stefan307 stefan307 ist offline
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Ich traue mich ja kaum hierzu was zu schreiben aber die Pflichtlektüre ist doch eigentlich: Voyaging Under Power von Robert Beebe
http://www.amazon.de/Voyaging-Under-.../dp/0071767339
Gibts leider nicht auf deutsch, wenn das ma jemand übersetzen würde, würde sich vieleicht auch in Deutschland (Europa?) die Erkenntniss durchsetzen das es mindestens so seetüchtige Motorboote wie Segelboote gibt (auch wenn sie am hiesigen Markt wenig vertreten sind)

MFG S

PS Breidenbachs sind ende der achziger mit 6,irgendwas Knoten durchschnitt Sowohl hin aus auch zurück über den Atlantik gefahren! Auf dem Rückweg von Neufundland zu den Azoren einer Route die Segelboote wohl wegen der vorherschenden Winde nicht möglich ist?
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  #38  
Alt 29.10.2015, 12:29
Verbraucheranwalt Verbraucheranwalt ist gerade online
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Bezweifelt ja keiner. In meinen Augen ist es aber so, dass eine Atlantiküberquerung taugliche Motoryacht ein vielfaches einer Segelyacht kostet. Lies mal törn.de

Der hats mit ner kleinen gebrauchten Bavaria (30 Fuss oder so) gemacht. Denke das Boot hat ihn so zwischen 20-30 K gekostet. Find mal ne Motoryacht mit der das genau so sicher und komfortabel geht.

Gruß
Chris
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  #39  
Alt 29.10.2015, 12:41
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Es gibt nur wenige Serienmotoryachten der Klasse bis 12 m, die für Fahrten außerhalb der geschützten Bereiche geeignet sind (CE-A), und auch die verfügen nur über begrenzte Reichweite.
Es läßt sich bestimmt viel verbessern und nachrüsten, was aber nicht gerade preiswert sein wird. Lasse ich mir so ein Boot neu bauen, sind die Modifikationen noch überschaubar, bei einem gebrauchten Boot weniger, und es wird viele (faule) Kompromisse geben müssen.
Die Ostsee im Sommer läßt sich nun nicht unbedingt mit dem Nordatlantik vergleichen. Je nach Wetterlage ist der Wunschkurs nicht mehr einzuhalten und es geht an die Reserven im Tank. Da zu knapp kalkulieren ist suboptimal.
Klarer Vorteil für Segler: Die Reichweite wird nur durch die Wasser- und Lebensmittelvorräte im Boot bestimmt
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Gruß
Ewald
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  #40  
Alt 29.10.2015, 13:53
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Fronmobil Fronmobil ist offline
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Es fahren ja täglich Motorboote über den Atlantik.
Die nennen sich Containerschiffe.
Der Unterschied ist halt die Länge und die Tankkapazität.

Aber warum nicht gleich um die ganze Welt? Der Rekord liegt irgendwo bei 65 Tagen für eine Umrundung mit dem Motorboot?
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