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Langzeitfahrten Alles für die grosse Fahrt.

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  #1  
Alt 28.10.2015, 00:18
co181 co181 ist offline
Cadet
 
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Standard Motoryacht für Atlantiküberquerung

Guten Abend,

ich bin zur Zeit auf der Suche nach einem neuen Motorboot. Da ich jetzt jahrelang einen Gleiter hatte (Maxum 3200 SCR) und in Zukunft ein Boot für lange Strecken suche möchte ich einen Verdränger. Es sollte auch eine große Reichweite haben damit ich mein Lebenstraum irgendwann mal damit machen kann und über den Atlantik fahren kann. Die Größe sollte circa 13 Meter sein und ein möglichst sparsamen Dieselmotor haben. Das Budget ist circa
150 000€. ich bräuchte circa 1500km Reichweite. Zumindest für die Nordroute über Island-Neufundland. Meine Frage jetz würdet ihr dafür nur Stahlboote nehmen oder auch Gfk Yachten? Eisgefahr?
Was für zusätzliche Ausrüstung haltet ihr für unversichtbar?
Muss es unbedint ein CE *A Boot sein oder reicht auch ein CE*B?
Ich muss sagen das ich etwas in dieses Boot verliebt bin:

http://www.werderaneryachthandel.de/...achten/yacht/4

Die Delphia 1350 ist ein günstiges Boot das aber dennoch bei allen Test und Bewertung bisher sehr gut abgeschnitten hat. Nach Rückfrage mit dem Hersteller wurde mir gesagt das die Tankkapatzität noch gesteigert werden kann. Laut Broschüre auf 660 Liter. Sicher kann man da noch mehr machen.
Aber selbst die 660 Liter reichen bei einem Verbrauch von circa 0,5l Diesel auf 1km für 1320Km. Was ja schon sehr gut ist. Ich würde das Boot mit einem 85 Ps Motor nehmen. Varianten gibt es von 50-230Ps.

Was mir wichtig ist bei einem Boot ist folgendes:

Geschlossenes Führerhaus für Fahrten bei Schlechtwetter
Stabiles Fahrverhalten bei Seegang
Mindestens CE*B.

An Ausrüstung hätte ich gerne

Entsalzungsanlage für Wasser
Generator 3-4 kw
Solarpanel
Kurzwellen Funk
Ukw Funk
Radar evtl?


Was haltet ihr davon?

An Scheinen habe ich den SBF SEE + Binnen, SRC, UBI, LRC, bald auch SKS. Bisherige Erfahrung circa 5000 SM. Mittelmeer und Binnen unter Motor und Segel.

gruss carolus


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  #2  
Alt 28.10.2015, 01:17
Benutzerbild von Mr-Flopppy
Mr-Flopppy Mr-Flopppy ist offline
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Moin Carolus,

mich verwundert deine Frage etwas. Warum eine Motoryacht?
Wenn du schon Segelerfahrungen hast, aber nicht unbedingt auf Segel als Hauptantrieb setzen willst, dann würde sich ja für dein Vorhaben ein Motorsegler geradezu anbieten.

Ich denke da an Nauticat, Reinke usw. die dürften gebraucht auch in dein Budget passen. Eine Motoryacht langfahrttauglich zu machen, das ist schon eine ganz andere Nummer.

Darum meine Frage : Warum Motor ?

Gruß Hubert
__________________
Niemand ist unnütz! Man kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen!

Route und Standort der "SY RAN"
- ein Service vom Kladower - Gerhard
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  #3  
Alt 28.10.2015, 01:33
Sayang Sayang ist offline
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Aufgrund Deiner Aussagen rate ich Dir dringend von dem Vohaben, besonders auch diesem Boot fuer das Vorhaben, ab.

(Was hat denn der Hersteller dazu gesagt - oder hat er nur gelacht?)
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  #4  
Alt 28.10.2015, 06:29
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joschka joschka ist offline
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Zitat:
Zitat von Sayang Beitrag anzeigen
Aufgrund Deiner Aussagen rate ich Dir dringend von dem Vohaben, besonders auch diesem Boot fuer das Vorhaben, ab.

(Was hat denn der Hersteller dazu gesagt - oder hat er nur gelacht?)
nur interessehalber und der Vollstaendgkeit wegen ..... warum?
__________________
Grüsse aus dem Süden!

Joschka
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  #5  
Alt 28.10.2015, 06:57
alexhb alexhb ist offline
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Zitat:
Zitat von joschka Beitrag anzeigen
nur interessehalber und der Vollstaendgkeit wegen ..... warum?
Motorboot mit nur einem Antrieb, Größe, Stabilität in Hoher See und dann reden wir ggf. noch von Eisgefahr, Temperaturen, etc.

Wie Hubert meinte, eine Motoryacht Langfahrttauglich zu machen und das passende Boot dafür zu finden ist ne ganz andere Nummer. Segler richtet sich wieder auf wenn große Wellen überschlagen, Kats sind kippstabiler, Motorboote bleiben mit dem Kiel oben liegen.

Außerdem reicht es nicht die Tankkapazität für gerade mal 1500km zu berechnen, durch Gegenwind, Strömung, Sturm, laufende Verbraucher (Entsalzung) wird der Spritbedarf deutlich höher liegen. Ich würde gefühlt etwa das doppelte bis dreifache als Sicherheit rechnen. Das heisst die Tankkapazität müsste mehr als Verdoppelt werden, wie liegt das Boot dann im Wasser?

Dann das Problem mit einem Antriebssystem. Fällt der Motor aus kannst du von einem kippen und sinken ausgehen. Das Boot legt sich quer zur Welle und das war es dann. Segler greifen hier auf zwei Systeme zu. Wenn der Mast fällt gibt es noch einen Motor, fällt der Motor aus hat der Segler eigentlich kein Problem.

Außerdem hat das gezeigte Boot riesige Fenster, Gefahr des Wassereinbruches bei Seeschlag.

Beste Grüße
Alex

Geändert von alexhb (28.10.2015 um 07:05 Uhr)
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  #6  
Alt 28.10.2015, 07:29
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JulianBuss JulianBuss ist offline
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Moin,

heute Abend mehr, aber vorab: natürlich ist so eine Tour mit einem Motorboot möglich, das ist gar kein Problem. Es gibt viele Leute, die das schon gemacht haben, u.a. Hanse aus diesem Forum mit seiner Lena.

Die allermeisten Motorboote für so eine Tour sind Stahlboote. Ausnahmen sind Nord Havn oder Kardey Krogen oder sowas, aber die spielen auch preislich in einer völlig anderen Liga.

Das von Dir ausgesuchte Boot ist für so eine Tour tatsächlich völlig ungeeignet. Die Tankkapazität ist erheblich zu gering, die Maschinenanlage wird nicht auf Dauerbetrieb ausgelegt sein, die Rumpfform ist suboptimal etc. pp. Das Boot ist für Küstenfahrt gemacht, mehr nicht.

Natürlich gilt: der Skipper machts, das Boot ist nur das Werkzeug. Trotzdem muss das Werkzeug gewissen Mindestkriterien erfüllen.

Ein paar Stichworte in loser Reihenfolge:

- tiefer Schwerpunkt
- Langer Kiel, geschützter Propeller
- sichere Fenster, die auch Wellenschlag aushalten
- professionelle, betriebssichere Maschinenanlage mit solchen Dingen wie Tagestank und Doppelfilter
- eine Maschine, die für Dauerbetrieb ausgelegt ist
- ein großer Maschinenraum, wo man sich bewegen und auch bei Seegang drin arbeiten kann
- Autopilot, der für Dauerbetrieb ausgelegt ist (z.B. kein Radpilot)
- Maßnahme gegen Rollen (Flopperstopper oder aktive Flossen) - gerade das ist super wichtig, sonst kann eine Fahrt über das große Wasser schnell extrem ermüdend und damit gefährlich werden
- groß dimensioniertes Ankergeschirr mit zweit- und dritt-Anker

... es lassen sich noch diverse weitere Punkte finden, aber soweit erstmal als Start.

Ein Schiff mit einer Maschine ist im Übrigen selbstverständlich geeignet. Die Maschine muss halt nur betriebssicher sein. Und die Möglichkeit ist absolut da, dass unterwegs was passiert. Dann muss man in der Lage sein, unterwegs ggf. im Seegang Teile zu tauschen - also muss man selbst entsprechende Fertigkeiten haben UND der Maschinenraum muss so eine Operation UNTERWEGS erlauben.

Ich denke schon, dass man für das Budget etwas bekommen kann. Ich selbst habe erst Anfang dieses Jahres ein Schiff gekauft, dass für so eine Tour grundsätzlich geeignet ist, siehe hier: http://booteblog.net/2015/01/26/unser-neues-boot/

Eine weitere Anregung ist die Kaniva, siehe http://www.kaniva.de/index.html

Harald Paul ist etwas ungewöhnlich, aber ist auch mit einem Stahlboot mit einer Maschine unterwegs und hat die Nordroute schon öfter gemacht: http://www.haraldpaul.com/

Aber: ein Langfahrttaugliches Motorboot, das ernsthaftes Potential für einen Atlantik-Überquerung hat, in dem Budget zu bekommen, erfordert eine lange und ausführliche Suche und geht NUR im Gebrauchtmarkt.

Viel Spaß beim weiteren nachdenken und lesen
__________________
MV Julius: http://booteblog.net/julius

Fotos, Videos, Reiseberichte und technische Artikel: booteblog.net | Facebook: https://www.facebook.com/julian.buss.7 | Internet auf dem Boot: http://booteblog.net/internet | Gegen Seekrankheit:http://booteblog.net/seekrankheit
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Alt 28.10.2015, 07:33
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Skilsö Skilsö ist offline
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Bei manchen Trööts bin ich mir nicht sicher ob die ernsthaft gemeint sind oder ob wir nur .....

Aber nichtsdestotrotz Silvia und Harald Paul bereisen mit der "Gypsy Life", einer hochseetauglichen Motoryacht den Atlantic, schau mal auf der HP nach, da werden alle Deine Fragen beantwortet: http://www.haraldpaul.com/gypsy.html
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Gruß Jürgen
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  #8  
Alt 28.10.2015, 08:56
co181 co181 ist offline
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Danke für die vielen Antworten und Anregungen! Ich habe mich deshalb für eine Motoryacht entschieden da ich zeitlich leider nur 1 Jahr Zeit habe und mit einem Segelboot man das nur sehr stressig schaffen könnte. Ausserdem bin ich halt eine alte Motorbootsau Also muss ich nach einem anderen Boot ausschau halten. Die Werft von Pauls Boot hat auch einige gebrauchte in meinem Budget. Muss ich mal schauen.
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  #9  
Alt 28.10.2015, 09:07
co181 co181 ist offline
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trotzdem finde ich es erstaunlich, dass es immer Leute gibt die sagen das sowas mit einer Motoryacht nicht möglich ist. Es gibt ja genug Beispiele die das gemacht haben ( Pauls, Kaniva aber auch schon viel früher) Klar hat ein Segelboot klare Vorteile durch das Durchkentern. Aber ich denke durch gute Vorbereitung wie Wetterkunde und sehr genaue Plannung kann man so ein Risiko minimieren. Auf der Nordroute ist die größte Strecke ohne Land circa 1200 Km. Dafür braucht eine Motoryacht 4 Tage. Eine ziemlich überschaubare Zeit.
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  #10  
Alt 28.10.2015, 09:07
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Fronmobil Fronmobil ist offline
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Zitat:
da ich zeitlich leider nur 1 Jahr Zeit habe und mit einem Segelboot man das nur sehr stressig schaffen könnte.
So lange hat noch nicht mal Columbus gebraucht!
__________________
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  #11  
Alt 28.10.2015, 09:16
123 123 ist offline
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Zitat:
Zitat von co181 Beitrag anzeigen
sehr genaue Plannung ... 1200 Km
Sehr "genau" im Sinne von knapp würde ich so einen Törn nicht planen, sondern eher mit möglichst großen Reserven. Außerdem solltest Du Dir schon mal das Denken in Meilen angewöhnen.
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  #12  
Alt 28.10.2015, 09:24
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Zitat:
Zitat von Fronmobil Beitrag anzeigen
So lange hat noch nicht mal Columbus gebraucht!
Mein Vereinskollege war in der Karibik mit einem Motorsegler.

Auf der Rückfahrt haben Sie für die Strecke Saint Martin nach Amsterdam zu dritt an Bord 42 Tage benötigt.
__________________
Gruß Volker
***************************************
und immer `ne Handbreit Sprit im Tank
http://www.msv-germersheim.de

Bin hier zu finden Inoffizielle Boote-Forum Map
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  #13  
Alt 28.10.2015, 09:24
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Hi Carolus,

für das, was Du vorhast, bietet sich aus meiner Sicht ein Boot wie folgendes an:
http://lengersyachts.com/en_GB/trawler-this-way-up.html

Bitte nicht dieses kaufen, dann hab ich nichts mehr zum träumen, aber in dieser Art gibt es einige am Markt für dieses Geld.

Damit fährst Du locker die Nordroute und kannst vorher noch ordentlich Geld in redundante Dieselversorgung durch zwei Tanks und sonstige Ausrüstung investieren.

Viel Erfolg bei der Planung Deines Vorhabens, bitte lass uns (wenn es dazu kommt) auch daran teilhaben!

Gruß
Nick
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Freude ist nur ein Mangel an Information.
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  #14  
Alt 28.10.2015, 09:24
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blondini blondini ist gerade online
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Hi!

Nur mal so als Idee: Was spricht gegen einen Motorsegler? Im Verdrängungsbereich soll die ganze Geschichte ohnehin ablaufen. Motorsegler sind seetüchtig und haben einen geschützten Steuerstand. Mit den 150000 € kommt man da locker hin, wenn man was gebrauchtes nimmt.
__________________
viele Grüße
Blondini

(Blondini, der berühmte Seiltänzer, stürzte während einer Vorstellung in Manchester und fiel in den Löwenkäfig, der bereits in der Manege stand. Die erschreckten Tiere sprangen auseinander und blieben grollend am Gitter. Blondini wurde vom Dompteur aus dem Käfig gezogen und trat schon am Abend wieder auf.)
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  #15  
Alt 28.10.2015, 09:27
alexhb alexhb ist offline
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Zitat:
Zitat von co181 Beitrag anzeigen
trotzdem finde ich es erstaunlich, dass es immer Leute gibt die sagen das sowas mit einer Motoryacht nicht möglich ist.
Du hast bezgl. das verlinkten Motorboots gefragt und damit ist die Aussage völlig korrekt. Viel mehr erstaunt mich das du nur Sprit für knapp 1500km einplanst und dafür aber Solarzellen mitnimmst.

Zitat:
Zitat von co181 Beitrag anzeigen
Auf der Nordroute ist die größte Strecke ohne Land circa 1200 Km. Dafür braucht eine Motoryacht 4 Tage. Eine ziemlich überschaubare Zeit.
Sofern du die Geschwindigkeit im Wellengang durchgehend halt kannst ja. Wie gut sind die Wetterdaten in der Region? Hier in der Ostsee traue ich dem Berichten maximal 24h.

Geändert von alexhb (28.10.2015 um 09:36 Uhr)
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  #16  
Alt 28.10.2015, 09:35
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ist nicht jeder moderner Segler auch ein Motorsegler der unter Motor seine Rumpfgeschwindigkeit erreicht ? ?

und schneller als Rumpfgeschwindigkeit kann man mit dem Mobo auch nicht fahren wenn man genug Reichweite haben will.

Natürlich geht es auch mit dem Mobo, ( hätte ich bis zum Bericht von der " Lena" auch nicht geglaubt" aber der Segler hat deutliche Vorteile..
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Gruß Olli
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  #17  
Alt 28.10.2015, 10:17
alexhb alexhb ist offline
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Zitat:
Zitat von hilgoli Beitrag anzeigen
ist nicht jeder moderner Segler auch ein Motorsegler der unter Motor seine Rumpfgeschwindigkeit erreicht ? ?

Man spricht bei "normalen" Segelbooten von einem Hilfsmotor. Zwar kann der Motor unter guten Bedingungen die Rumpfgeschwindigkeit fast erreichen, aber dann läuft er auf voller Last und ist dafür nicht ausgelegt.

Man spricht bei einem üblichen Motorleistung von 3-5PS je Tonne Bootsgewicht von einem Hilfsmotor, was übliche Motorgrößen von um die 12-20 PS sind. Motorsegler haben in der Regel die doppelte bis deutlich mehr Motorleistung.

Grund für die niedrigere Leistung ist das geringe Gewicht und Verbrauch des Motors was wiederrum die Tankgröße reduziert. Ich habe mit 20PS und 40l Tank bei 3.5t Bootsgewicht schon eine recht große Motoranlage - lächerlich im Vergleich zu einem Motorsegler der Größe. Der Motor wurde in den 90zigern nachgerüstet, der originale Motor hatte 10PS.

Beste Grüße
Alex
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  #18  
Alt 28.10.2015, 10:22
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Flybridge Flybridge ist offline
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Zitat:
Zitat von QuickNick Beitrag anzeigen
Hi Carolus,

für das, was Du vorhast, bietet sich aus meiner Sicht ein Boot wie folgendes an:
http://lengersyachts.com/en_GB/trawler-this-way-up.html
Tolles Boot. Und sogar aus Alu. Wie schnell mag das sein?
__________________
Sportliche Grüße vom Rhein km 705
Micha

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  #19  
Alt 28.10.2015, 10:27
alexhb alexhb ist offline
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Zitat:
Zitat von JulianBuss Beitrag anzeigen
M
Eine weitere Anregung ist die Kaniva, siehe http://www.kaniva.de/index.html

Harald Paul ist etwas ungewöhnlich, aber ist auch mit einem Stahlboot mit einer Maschine unterwegs und hat die Nordroute schon öfter gemacht: http://www.haraldpaul.com/
Ich möchte dir bzgl. der Machbarkeit mit dem richtigen Boot überhaupt nicht widersprechen, nur darauf hinweisen das diese beiden Boote mit zusätzlichen Segeln ausgestattet sind. Es sind also Motorsegler und Kielboote, keine reinen Motorboote.

Beste Grüße
Alex
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  #20  
Alt 28.10.2015, 10:34
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Zitat:
Zitat von Flybridge Beitrag anzeigen
Tolles Boot. Und sogar aus Alu. Wie schnell mag das sein?
Ich habe leider dazu keine Angaben gefunden, grundsätzlich sollte man 8 kn Rumpfgeschwindigkeit mit niedriger Drehzahl hinbekommen. Deutlich drüber wohl kaum, dazu ist es doch zu wenig Leistung
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