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Motoren und Antriebstechnik Technikfragen speziell für Motoren und Antriebstechnik.

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  #1  
Alt 21.02.2019, 16:35
blaeser blaeser ist offline
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Standard Mercury 402 startet nicht

Hallo Leute, ich habe mir ein Bastelobjekt zugelegt, besagten Thunderbold. Am Anfang war ich guter Dinge: super Zündfunke, Anlasser leiert (aber schwerfällig, Handstart auch) Chokerelais zieht. Leider springt er nicht an, auch Starthilfespray hilft nicht. Wenn ich Sprit in den Kolben gebe will er fast. Ich werde den Vergaser reinigen, aber hat jemand eine Idee. es sollte doch wenigstens mal eine Fehlzündung drin sein und welchen wert sollte die Kompression haben. Danke für Eure Hilfe
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  #2  
Alt 21.02.2019, 16:57
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mal testen ob wirklich Benzin ankommt am Vergaser, Vergaser reinigen ist immer eine gute Idee Zündfunke kommt ja so wie du schreibst, Batterie würde ich auch mal laden vor dem nächsten Startversuch
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  #3  
Alt 21.02.2019, 17:02
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Der Kompressionswert sollte pro Zylinder mind. 6 bar betragen, unterhalb dieses wertes, springt der Motor schwer an und ihm fehlt die Leistung.
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harry
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  #4  
Alt 21.02.2019, 17:44
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im Töpfchen vom Vergaser war ein Haufen Dreck, aber leider geht es in Richtung Kompression, denn er hat nur schlappe 2,9. Geht dann sicherlich in Richtung Ersatzteilspender für meinen anderen. Warum lässt er sich so schlecht durchziehen bei diesen schlechten Wert.
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  #5  
Alt 21.02.2019, 17:57
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kalt gemessen und Vollgas gegeben ?
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  #6  
Alt 21.02.2019, 18:20
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Frank mannheim Frank mannheim ist offline
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Mach mal ein bißchen motoröl in die zylinder so 1ml zieh ihn dann zwei mal durch und versuche dann mit startpilot zu starten.

Evtl kannst du auch mal die laufbahnen mit einem endoskop anschauen evt sin Reifen u sehen.
Dann ist die schlechte Kompression klar.
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Gruß
Frank
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  #7  
Alt 21.02.2019, 18:23
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Zitat:
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Evtl kannst du auch mal die laufbahnen mit einem endoskop anschauen evt sin Reifen u sehen.
Dann ist die schlechte Kompression klar.
Mit etwas Glück sogar ein Michelin-Männchen
Sorry, aber bei der Vorlage
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Grüsse
Matthias

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  #8  
Alt 21.02.2019, 18:35
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kalt gemessen ja und alle gaseinstellungen, mehr als 3 bar kommen nicht.
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  #9  
Alt 21.02.2019, 18:41
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Danke für Eure Anregungen, ich schau mal morgen mit Endoskop rein. Bericht folgt
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  #10  
Alt 22.02.2019, 11:49
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Schlachtefest,
hat heute mal 3,2 bar geschafft. leider ist die Auflösung meines Endoskop relativ schlecht und man sieht sehr wenig. In einer Position konnte man den Ein oder Auslass erkennen und um das Loch hat sich sogar der Kolben im Zylinderblock gespiegelt ohne Kratzer. Hab mal geschaut ob überhaupt hinten Sprit oder Startpilot ankommt. Zündkerze raus und es verpufft etwas Sprit. Ich denke doch Schlachtefest oder kann man sich noch den Versuch starten und den Motor aufzumachen. Ich denke ein paar Kolbenringe reichen kaum
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  #11  
Alt 22.02.2019, 16:31
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manchmal recht es wenn man neue Kolbenringe drauf macht,
zumindestens wenn du keine größeren Riefen in den Zylindern hast
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  #12  
Alt 23.02.2019, 16:39
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Standard Schlachtefest

ich muss Euch noch mal stören, wie schon gesagt ich kämpfe mich zu den Kolben vor. Im Bastelrausch wollte ich auch mal den Zustand des Impellers prüfen. Wo befindet sich denn die Trennung der Schaltstange. Danke

Geändert von blaeser (23.02.2019 um 16:47 Uhr) Grund: Schreibfehler
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  #13  
Alt 24.02.2019, 08:28
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Die Schaltstange sollte nur gesteckt sein...
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Alt 24.02.2019, 10:05
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ich habe alle Muttern und Schrauben gelöst, die zwei an der Seite und die eine an der Anode, sowie die beiden Muttern unter der Anode. Im Clymer Buch sprechen die noch von einer Sicherungsmutter am Montagebolzen an der Vorderseite des Getriebegehäuses . Im Bild kann man nicht viel erkennen. Getriebeeinstellung habe ich auf neutral und ich bekomme nur wenige Millimeter runter, muss der Propeller runter und das Getriebeöl raus und warum? Danke für Eure Hilfe

Geändert von blaeser (24.02.2019 um 17:21 Uhr)
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  #15  
Alt 24.02.2019, 20:02
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Prop und Getriebeöl müssen nicht angefasst werden, um das UWT abzunehmen...
Bei diesen Generationen von Mercury rostet gerne die Antriebswelle in der Kurbelwelle fest, hatte ich auch schon bei meinem Classic Fifty...

Würde sich fast so anhören, probiere es mal mit bissl aufkeilen, manchmal braucht man bissl Nachdruck (aber vorsichtig, das is alles ALU...)
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  #16  
Alt 26.02.2019, 11:20
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Das Unterwasserteil hing wirklich extrem fest, zum Glück sind keine Beschädigungen beim Aufkeilen entstanden. Was für ein Abzieher nehmt Ihr, wenn Ihr das Schwungrad abziehen wollt ?
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  #17  
Alt 26.02.2019, 11:26
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Möglichst den originalen, der sehr nah am Befestigungsmittelpunkt zieht, auf keinen Fall einen Mehrarmigen Abzieher, der am äußeren Umfang zieht.
Auf den passenden Abzieher dann nach dem die Mittelschraube fest angezogen wurde, dann einem kräftigen Hammerschlag auf den Schraubenkopf geben, dann sollte sich das Schwungrad vom Konus sitz und der Passfeder lösen.
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M.f.G.
harry
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  #18  
Alt 04.08.2019, 15:16
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Ich habe meinen Mercury in Kroatien dieses Jahr zum Laufen bekommen. So ein merkwürdigen Fehler habe ich nicht erwartet. Er hat im letzten ganz schlecht geleiert und ich habe es immer der Batterie in die Schuhe geschoben, obwohl die Batteriespannung gut war. Dieses Jahr konnte ich den Fehler finden, dass Massekabel unter dem Gummischlauch kurz neben dem Stecker zwischen Motor und Schaltbox war komplett durchgeätzt. Aber nur an einer Stelle, sonst sahen alle Kabel gut aus. Den 402 den ich zum Basteln geholt habe ist zerlegt, vielleicht lasse ich ihn nochmal ausbohren. Danke nochmals für Eure Tips
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