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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #21  
Alt 09.04.2017, 10:09
zunke zunke ist offline
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Das ist wohl wahr. Aber egal, lieber ein Wort zuviel als eins zu wenig.

Gerhard
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  #22  
Alt 09.04.2017, 12:39
kreuzberger kreuzberger ist offline
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Standard Gespannt...

Sämtliche Nähungen sind verspannt ( mein Rücken inzwischen auch...). Ich bin ja so froh,daß unsere Vorfahren irgendwann die Fertigkeit des Drahtziehens erfunden und mechanisiert haben. Wenn ich mir vorstelle, Pflanzenwurzeln in heißem Wasser gefügig zu machen, mit einer Steinklinge zu halbieren und damit dann zu nähen...
Auf Gerhards Hinweis hin habe ich mir noch einige wichtige Details in den Videos angeschaut und mittels Hilfsbohrungen auch umgesetzt. Die spitzen Enden der Bodenplanken werden so mit einer Hilfszurrung in Form gehalten; und an Bug und Heck habe ich die 4-Loch-Methode angewandt, also zwei waagerechte und eine senkrechte Verbindungen mit einer Klappe geschlagen. Sozusagen.
Kürzlich habe ich eine Schmiegelehre geschenkt bekommen, mit der nicht nur Winkel, sondern komplexe Formen abgenommen und übertragen werden können. Damit werde ich eine Biegeform für zusätzliche Bug- und Stevenleisten herstellen. Die Leisten muß ich vermutlich in heißem Wasser oder mit Dampf biegbar machen?
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Geändert von kreuzberger (09.04.2017 um 12:55 Uhr)
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  #23  
Alt 09.04.2017, 15:54
zunke zunke ist offline
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Kritik!
Deine Vernähung an der Spitze ist falsch. Der Draht muss waagerecht durch die Löcher gehen und dann außenrum um die Bugkante. Das darf auf keinen Fall zu fest gezurrt werden. gerade mal so, das vorn die Fuge dicht ist. Die unterste Vernähung ist richtig. Grund:
Wenn die jetzige Variante nur etwas zu stramm ist, bekommst Du einen konkaven Bogen rein auf dem letzten Ende. Das führt unweigerlich zu einem späteren Durchschliff
der ersten Sperrholzlage. Da ist wirklich nicht viel dazu. Und ich glaube fast zu erkennen, das die Planken zw. Bohrung und Außenkante keinen Öffnungswinkel mehr haben.
Wenn an der Spitze die Planken nicht zueinander fluchten, kann man über den Fugen eine Leimklammer setzen.
Gerhard

Geändert von zunke (10.04.2017 um 08:47 Uhr)
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  #24  
Alt 10.04.2017, 06:52
kreuzberger kreuzberger ist offline
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Danke, wird geändert. Ziehe ich die Planken dann nur horizontal zusammen oder auch zusätzlich vertikal ( zwei Drähte durch 1 Loch )?

Nachtrag: ich habe jetzt NUR die horizontalen Verbindungen angebracht und - oh Wunder - es gibt eine wunderbare formschlüssige Passsung und Verbindung. Also nicht immer nur mit Kraft und Gewalt...

Nochmal konkret die Frage bzgl. des Biegens der zusätzlichen Stevenleisten: Mahagoni?, heißes Wasser oder Dampf?
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  #25  
Alt 10.04.2017, 07:23
zunke zunke ist offline
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Also ich habe sogar noch Zahnstocher dazwischen gelegt und die eine Weile nach dem Klebereintrag wieder entfernt, damit die Kanten wirklich vollflächig mit Kleber benetzt werden. Da ist soviel Spannung drauf, das die Linien kaum auseinander gehen werden. Wichtig ist halt nur, das die Senkrechte fluchtet.
Das erreicht man mit Leimklammern über der Fuge, direkt am Ende. Man könnte natürlich auch rechts und links ein Stäbchen durch die benachbarten Drahtschlaufen schieben.

Gerhard

Geändert von zunke (10.04.2017 um 08:47 Uhr)
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  #26  
Alt 10.04.2017, 09:05
zunke zunke ist offline
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Das mit der Leiste habe ich folgendermaßen gelöst. Statt einer dicken Leiste habe ich 3x 2,5 mm übereinander gelegt und zum fixieren die vorhandenen Drähte genutzt. Eine Dickere könnte man sicher dämpfen und bis zur Trocknung ohne Kleber an Ort und Stelle rumlegen. Bei Wasser dürfte kaum zu kontrollieren sein, wann das Holz wieder richtig trocken ist. So das denn überhaupt nötig ist.
Wenn die Leiste schon fast Endbreite hat und die außen liegenden Kanten auch schon abgerundet sind, hat das Leistchen ja nicht mehr viel nach. Zu spitz darf das ohnehin nicht werden, da die Glasmatte sich dann nicht so gut anlegt und
auch später die Stoßunempfindlichkeit leidet.
Gerhard
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  #27  
Alt 11.04.2017, 06:23
kreuzberger kreuzberger ist offline
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Zitat:
Zitat von zunke Beitrag anzeigen
Das mit der Leiste habe ich folgendermaßen gelöst. Statt einer dicken Leiste habe ich 3x 2,5 mm übereinander gelegt und zum fixieren die vorhandenen Drähte genutzt. Eine Dickere könnte man sicher dämpfen und bis zur Trocknung ohne Kleber an Ort und Stelle rumlegen. Bei Wasser dürfte kaum zu kontrollieren sein, wann das Holz wieder richtig trocken ist. So das denn überhaupt nötig ist.
Wenn die Leiste schon fast Endbreite hat und die außen liegenden Kanten auch schon abgerundet sind, hat das Leistchen ja nicht mehr viel nach. Zu spitz darf das ohnehin nicht werden, da die Glasmatte sich dann nicht so gut anlegt und
auch später die Stoßunempfindlichkeit leidet.
Gerhard
Ich habe im Bug- und Heckbereich fluchend gezurrt, bis alles korrekt fluchtete ( hier mal ein Lob auf diese unsere wunderschöne deutsche Sprache...!!! ). Habe gestern mit Kleben angefangen, dabei haben die Plastflaschen und "die neue Waage" gute Dienste geleistet. Ich habe das Verhältnis 100 zu 55 kopfrechnend auf 20 zu 11 g skaliert, das ist eine Menge, mit der ich am Anfang mengenmäßig und zeitlich gut zurechtkomme.
Das Material für die Stevenleiste ist 12 mal 5 mm,zum ungedämpften Biegen erscheint es mir ein wenig zu sperrig ( ich fürchte einen Leistenbruch...).

Nachtrag: alle Nähte sind verklebt, ich lasse sie über Nacht durchhärten. Das Einbringen der Bug- und Heckwulst im Inneren des Kanus mit einem Sahnespritzbeutel im Dunkeln über Kopf stellt nicht nur eine gewisse Herausforderung dar... Im Video sieht das alles ganz einfach aus... Eine Wulst habe ich angebracht, die andere hebe ich mir für morgen auf. Zum Schleifen ist es sicher hinlänglich stabil verklebt, wenn der Rumpf dann außen fertig beschichtet ist und umgedreht wird, werde ich diese Wülste in Verbindung mit der Kielnaht noch überarbeiten.

Geändert von kreuzberger (11.04.2017 um 16:38 Uhr) Grund: wichtige Erkenntnisse nachgetragen
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  #28  
Alt 12.04.2017, 06:14
kreuzberger kreuzberger ist offline
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Standard Über die Messung der Viskosität von Mayonnaise

Oder Majonäse? ...neese gar? Offensichtlich gibt es divergierende Vorstellungen über deren Beschaffenheit. Ich habe wohl den Kleber zu dünnflüssig angesetzt und hatte dann die Probleme bei der einen Stevennaht. Ich werde gleich einen neuen Ansatz zurechtmachen, etwa mit der Viskosität südmecklenburgischer Leberwurst, der sich dann hoffentlich definierter aus der Spritztüte drücken läßt.
Nachtrag: die Vermutung mit der Beschaffenheit der südmecklenburgischen Leberwurst war richtig. Dieses Gemisch ließ sich problemlos aus dem Spritzbeutel drücken, wobei mir allerdings - mein persönliches Schicksal - meine großen Pfoten irgendwie im Wege waren. Anyway: die Naht ist angebracht und darf jetzt durchhärten.

Geändert von kreuzberger (12.04.2017 um 07:38 Uhr)
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  #29  
Alt 12.04.2017, 06:53
zunke zunke ist offline
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Das muss schon ziemlich dickflüssig sein. Es ist läner spritzfähig als man glauben mag. Tipp: Pass etwas auf beim umdrehen. Da die Innenlage noch fehlt und man nicht genau weiß, ob der Kleber wirklich überall durchgedrungen ist, sind die Nähte innen nicht 100% bruchfest. Das sind sie erst, wenn die Innenlage drauf ist. Ohne den Süllrand ist der Körper noch sehr labil gegen verdrehen.
Bei mir hatte es einen Knack gegeben und ich habe lange gebraucht, die Stelle zu finden.
Gerhard
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  #30  
Alt 12.04.2017, 08:50
kreuzberger kreuzberger ist offline
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Zitat:
Zitat von zunke Beitrag anzeigen
... Tipp: Pass etwas auf beim umdrehen. Da die Innenlage noch fehlt und man nicht genau weiß, ob der Kleber wirklich überall durchgedrungen ist, sind die Nähte innen nicht 100% bruchfest. Das sind sie erst, wenn die Innenlage drauf ist.
Heißer Tipp, dann werde ich zum Umdrehen mehrere Kumpel einladen... Da ich den Kleber allgemein recht dünn angesetzt hatte, scheint er gut in die Fugen reingerutscht zu sein ( an einigen Stellen kann ich von innen Spuren erkennen ).
Zum Schleifen werde ich den Rumpf wie schon beim Kleben seitlich verschieben ( der Platz ist wirklich recht knapp, und ich bin froh, wenn die igeligen Kupferdrähte endlich entfernt sind ... ). Da ich die beiden Arbeitstische aus Platzgründen doch nicht ausreichend verschieben kann, werde ich die Helling dann oben draufstellen. Arbeitshöhe und seitlicher Platz sind für mich ok.
Mit den Kleberresten habe ich schon einige Macken in den Arbeitstischen repariert: draufschmieren, aushärten lassen, überschleifen. Mein Schwingschleifer hat glücklicherweise einen Staubsaugeranschluß.
Für gröbere Späne hatte ich vor einiger Zeit einen Zyklonstaubabscheider gebaut, da die Beutel für die gelben Sauger einfach zu teuer sind. Der ganz feine Säge- und Schleifstaub wird zwar nicht wirklich getrennt, füllt aber die Beutel auch nicht so sehr.
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  #31  
Alt 12.04.2017, 09:25
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Heimfried Heimfried ist offline
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Zitat:
Zitat von kreuzberger Beitrag anzeigen
[...]
Für gröbere Späne hatte ich vor einiger Zeit einen Zyklonstaubabscheider gebaut, da die Beutel für die gelben Sauger einfach zu teuer sind. [...]
Ich brauche inzwischen praktisch keine Beutel mehr:

https://www.boote-forum.de/showthrea...ug#post4257558
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  #32  
Alt 12.04.2017, 11:39
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Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
Ich brauche inzwischen praktisch keine Beutel mehr:

https://www.boote-forum.de/showthrea...ug#post4257558
meiner ist selbstgebaut...
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  #33  
Alt 12.04.2017, 13:26
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Heimfried Heimfried ist offline
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Zitat:
Zitat von kreuzberger Beitrag anzeigen
meiner ist selbstgebaut...
Das habe ich oben auch so verstanden, aber das ist natürlich für sich genommen kein Grund für einen schlechteren Abscheidegrad.

Ich habe mal vor über 40 Jahren so ein Ding zu bauen versucht. Da ich damals allerdings fast kein Werkzeug hatte und auch das Material nichts kosten durfte (Posterrollen und Bürokleber), war das gänzlich ohne Erfolg (Abscheidegrad praktisch Null).

Der Selbstbau eines tauglichen Zyklon-Abscheiders hat in den vergangenen Jahren schon und hätte mich auch vor wenigen Monaten noch gereizt. Aber dann habe ich mich widerwillig zu einem Kauf entschieden, damit ich nicht noch ein Projekt beginne, das mich vom
Start des Bootsbaus abhält.
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  #34  
Alt 12.04.2017, 16:33
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Zitat:
Zitat von Heimfried Beitrag anzeigen
...Der Selbstbau eines tauglichen Zyklon-Abscheiders hat in den vergangenen Jahren schon und hätte mich auch vor wenigen Monaten noch gereizt.
Mir ging es ähnlich, ich habe drei Varianten gebaut, die erste funktionierte, gefiel mir aber nicht ( inzwischen erfolgreich verschenkt ), die zweite, wunderschön, funktioniert nicht ( ich kenne mittlerweile den Grund ); die dritte funktioniert. Aber, wie erwähnt, Feinstaub landet im Staubsaugen. Egal.
Die Idee, ein Kanu zu bauen, schleppe ich seit Jahren mit mir herum; problematisch waren Unterbringung und Transport. Nach Aufeinandertreffen einiger überaus glücklicher Zufälle habe ich dann kurzentschlossen zugegriffen. Vorhin habe ich fast alle Kupferdrähte entfernt und angefangen zu schleifen. DAS wird aber wohl noch etwas dauern. Ich hoffe, nach Ostern zumindest den Außenbelag geklebt zu haben ( wozu gibt es denn diese Feiertage...).
Grüße,
(auch) Günter
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  #35  
Alt 12.04.2017, 20:08
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Zitat:
Zitat von kreuzberger Beitrag anzeigen
[...] Aber, wie erwähnt, Feinstaub landet im Staubsaugen. [...]
Nun, ich muss einräumen, dass ich in Bezug auf Feinstaub noch keine belastbare Prüfung gemacht habe. Mein Zyklon hängt überwiegend hinter der Kreissäge. Und außer, dass sehr viel – auch sehr feines – Material abgeschieden wurde und der Staubsaugerbeutel nach zwei, drei Wochen innen noch weiß und sauber aussah, habe ich weiter nichts untersucht oder geprüft.

Die wahre Belastungsprobe wird kommen, wenn ich schleife, schleife, schleife. Also fast nur Feinstaub erzeuge – mal sehen.
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  #36  
Alt 14.04.2017, 15:47
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Standard Schleifen

Nach dem ersten Schliff habe ich die restlichen offenen Fugen und die Löcher verschlossen. Dazu hatte ich ( dank dieser wunderbaren kleinen Digitalwaage für unter € 10 ) kleine Teilmengen angesetzt und diesmal offensichtlich genug Füllstoff beigefügt, so daß diese Masse sich gut, glatt und deckend verarbeiten ließ.
Als Spachtel mißbrauche ich Streifen von Neusilber, von dem ich einen großen Rest besitze ( für Nicht- Metallurgen: das ist eine Kupfer- Nickel- Zink- Legierung, die silbrig aussieht...).
Ich habe den Rumpf auch schon mal vorsichtig angelüpft: er ist NICHT an den Mallen festgeklebt...!!!
Wenn der Runpf dann glattgeschliffen ist wie der sprichwörtliche, den ich aus suchmaschinentechnischen Erwägungen hier nicht explizit erwähne, gibt es das nächste Foto.
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  #37  
Alt 17.04.2017, 11:14
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Standard auf Biegen und Brechen...

Anbei ein Foto meines ersten gelungenen thermischen Biegeversuchs. Die Form habe ich etwa nach den Stevenabmessungen aus Restholz gesägt. Nach einigen Versuchen hatte ich die richtige Leistenstärke ermittelt, die sich mit Bedampfen und unter behutsamem Zwang der Kabelbinder ohne zu brechen der Rundung anpaßte ( dieses soll kein Loblied auf Gewaltanwendung sein!!! ).
Ich finde immer wieder kleine Stellen am Rumpf, die nachgeschliffen oder aufgefüllt werden wollen. Insofern zieht sich der Glasmattenbezug noch etwas hin.

Ergänzung: ich habe als Schablone NICHT diese Schmiegelehre von einigen Beiträgen weiter oben verwendet, sondern den Radius der Steven abgeschätzt und mitteks zweier Löcher in einer Leiste ( Hilfszirkel ) ein Kreissegment aufgezeichnet, ausgesägt und gelocht.
Die Leisten habe ich auf 10 mm Breite und etwa 8 mm Stärke zugeschnitten ( dickere widersetzten sich und reagierten mit Bruch...). Die Mitte der Leiste habe ich mit einem Kabelbinder an der mittleren Bohrung fixiert, die Leiste mit Heißdampf erwärmt und behutsam ( mal rechts, mal links ) gebogen und mit Kabelbindern wiederum fixiert; es klappte dann ohne Materialbeschädigung. Etwas biegen, Kabelbinder nachziehen, usw.
Nach dem Abkühlen hatte ich einen schönen Viertelkreis, der aber noch nicht zur Stevenform paßte. Ich habe dann bedarfsweise mit dem Heißluftfön nacherwärmt und behutsam gebogen, bis die Leiste ausreichend der Stevenkrümmung folgte. Dann mit Epoxidmasse angeklebt und mit den dort vorsorglich noch nicht entfernten Kupferdrähten dichtgeholt. Heute früh habe ich entkupfert und geschliffen.
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  #38  
Alt 21.04.2017, 14:21
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Standard Hüllenlos...?

Ich habe solange geschliffen, bis ich an jeder Stelle des Rumpfes deutlich von außen ins Bootsinnere sehen konnte ( hier füge ich ausnahmsweise mal einen smiley ein...).
Die Stevenleisten habe ich sorgfältig abgerundet.
Meine beiden Arbeitstische habe ich längs verbunden, die Arbeitsfläche ist jetzt 1 m breit und 3 m lang. Obendrauf als Schutz eine Plane. Das Boot ragt an den Enden etwas drüber hinaus, den Boden werde ich auch noch mit Planen schützen.

Dieser Kompromiß mußte eingegangen werden, weil der Platz am jenseitigen Raumende immer noch mit Arbeit vollgestellt ist, so daß ich die Tische nicht - wie weiter oben angekündigt und auch beabsichtigt - dorthin verbringen konnte. Dank der Rollen unter den Tischen kann ich sie aber beliebig hin- und herschieben, habe also beidseitig genug Platz zum Arbeiten

Und dann "drauf das Tuch" ( ich kam mir fast so vor wie seinerzeit bei der Verhüllung des Reichstagsgebäudes ).
Streichen... streichen... streichen ( eigentlich hatte ich eine akustische Reaktion des Rumpfes erwartet, ein Schnurren... oder gar mehr...).

Beeindruckt hat mich, wie sich das Gewebe von der Mitte her nach vorn und hinten streichend der Bootsform angepaßt hat ( dieses Glasfibermaterial ist eben nicht zu vergleichen mit einem dämlichen, gestärkten, stramm rechtwinklig liegenden Tischtuch ).
Ein gutes Stündchen habe ich für den Anfang damit verbracht. Im Material sind kleine Unebenheiten, die ich über Nacht sich aushängen lasse. Dann schneide ich auch erst das überstehende ( -hängende ) Gewebe bis auf etwa 5 cm ab.

Für morgen habe ich mir die erste Schicht vorgenommen, deren Aufbringen einige Stunden dauern soll. Ich lasse diese Schicht aushärten, schleife Sonntag leicht über und bringe die restlichen Schichten an .

Für Warnungen, Hinweise, Tipps, Verbesserungsvorschläge bin ich nach wie vor offen und dankbar.

Zum Panoramafoto: natürlich sind die Tischkanten gerade. Man müßte dieses Foto drucken, ausschneiden und im Halbkreis aufstellen (das habe ich tatsächlich mal mit einer Landschaftsfotografie gemacht...).
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Alt 21.04.2017, 14:27
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Irgendwann lerne auch ich, Bilder korrekt, vollständig und wie gewünscht zu speichern...
Anbei der Rest:
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Alt 21.04.2017, 15:11
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Rufzeichen oder MMSI: 2. Liga war schööön
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Zum Panoramafoto: natürlich sind die Tischkanten gerade. Man müßte dieses Foto drucken, ausschneiden und im Halbkreis aufstellen (das habe ich tatsächlich mal mit einer Landschaftsfotografie gemacht...).
Moin,

der Knick in der Tischkante wäre mir ja noch egel, aber der im Boot .

Lieben Gruß

Mio
__________________
Twenty years from now you will be more disappointed by the things that you didn’t do than by the ones you did do… Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover. - Mark Twain

Bau der Alder 18 mit Farymann 16 DS
Unicat 2.9 "Tatihou 3"
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