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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen.

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  #1  
Alt 26.03.2017, 18:09
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Mio69 Mio69 ist offline
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Standard Bau eines Boots mit Farymann 16 DS

Moin zusammen,

ich hatte es in dem Thread über die Pläne von Tad Roberts ja schon anklingen lassen, jetzt ist es aber konkret.

Ich habe einen Farymann 16 DS Innenbordmotor mit 10 PS gekauft, abgeholt und der Motor lief nicht nur bei der Vorführung, sondern auch noch nach dem Transport bei mir zuhause. Es gibt eben doch noch sehr nette und auch ehrliche Ebayer. Daher jetzt an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dank an Georg .

Hier der Motor mal im Video:

https://youtu.be/XW4wVJI5yhc

Wie ich schon geschrieben hatte, war der Motor nicht unbedingt geplant, denn diesen Sommer will ich erstmal meinen Unicat bauen und auch fahren.
Klar hatte ich auf solche alten 1-Zylinder Diesel schon mal ein Auge (und Ohr!) geworfen und auch schon vor geraumer Zeit eine Suche bei Ebay gestartet, aber nicht wirklich intensiv gesucht.
Und jetzt ergab es sich, dass ich den Motor für, wie ich finde, ganz kleinen Totto bekommen konnte, schon mit Wendegetriebe!

Damit ergibt sich nun für mich die ungewohnte Vorgehensweise, zu diesem Motor das richtige Boot zu bauen.

Die Anforderungen an das Boot sind:

Revier:
In erster Linie die Kanäle rund ums Ruhrgebiet und weiter nach Norden und Osten aber auch gerne mal woanders und wirklich küstennahe Gewässer bei schönem Wetter
Größe:
Trailerbar, weil ich nicht nur im Umkreis von Dortmund fahren will (s.o.), außerdem soll das Boot kein Wasserlieger werden. In meinem Kopf ist etwas mit 16 (min) bis 20 (max) Fuß.
Die maximale Größe von 20 Fuß ist jetzt unter anderem dadurch gegeben, dass ich nicht eine Bauruine bauen will, die ich , weil es mir zu viel wird, nicht fertig bekomme.
Bauart:
Verdränger (was sonst mit dem Motor), mit Schlupfkabine, gerne etwas "Retro". die Schlupfkabine sollte groß genug sein, dass man mit 2 Leuten auch mal bei Bedarf eine Nacht darin schlafen kann. Klaustrophobisch bin ich nicht.
Der Bau sollte nicht zu aufwendig sein, weder von der Rumpfform, noch vom Aufbau, weil ich will es auch zu ende bekommen.

Sehr gut gefallen täte mir die "Sweet 16", die scheint mir aber nach den Study Plans nicht gerade einfach gebaut, da gehe ich von 3 Jahren Bauzeit aus (was dann aber nochmal länger dauert, Erfahrungswert). Das ist mir zu lange.

Wie schon im oben erwähnten Thread über Tad Roberts Pläne gefällt mir auch die Alder 18, auch wenn ich weiß, das die bezüglich der Schlupfkabine schon sehr klein ist. Dafür ist sie recht stabil konstruiert (Bodenplanken aus aufgedoppeltem 1/2" Sperrholz also 1").

Ingo hatte mir ja auch noch die Pläne von Karl Stambaugh der Redwing 18 empfohlen, leider ist der (wirklich schöne) Kahn wie so viele Boote dieser Klasse auf einen Außenborder angelegt.

Damit jetzt auch keine Hektik aufkommt und ihr denkt, der Mio hat nicht nur ein bisschen was an der Klatsche, sondern ganz mächtig:
Im Moment spielt sich das noch alles in meinem Kopf ab, die Tage fange ich endlich mit dem Unicat an, der wird auch erstmal genutzt, dann geht es damit in Urlaub. Und wenn dann der Herbst naht, will ich mit diesem Projekt konkret anfangen, also bauen bis zum ersten Epoxi.

Also habe ich noch viel Zeit, verschiedene Pläne zu wälzen und Vor- und Ratschläge zu überdenken. Ich habe nur jetzt mit dem Thread angefangen, weil der Motor jetzt schon da ist.

Bis denne

Mio
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Bau der Alder 18 mit Farymann 16 DS
Unicat 2.9 "Tatihou 3"
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  #2  
Alt 26.03.2017, 18:22
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Standard

Moin Mio,

gratuliere zum erfolgreichen Kauf!
Das Ding hoppelt ja standesgemäß rum auf der Palette
Und der Sound is natürlich nostalgisch vom feinsten.

Ein passendes Böötchen werden wir schon noch finden!
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Cheers, Ingo
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Alt 26.03.2017, 19:21
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Sieh Dir mal das hier an:

http://www.mooseislanddesign.com/mollyt20p.htm

Ist zwar eine Spur zu groß, aber in Puncto Raumausnutzung der absolute Hammer.
Sogar mit 2 Steuerständen.
__________________
Cheers, Ingo
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  #4  
Alt 26.03.2017, 21:57
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Standard Molly Tugboat

Hallo Ingo,

ja, das Konzept ist der Hammer. Da wird ja wirklich jeder cm ausgenutzt.

So richtig Sorge mache ich mir wegen der Größe in Fuß nicht (auch wenn ich wegen der Slipbarkeit ein bisschen auf das Gewicht achten will), aber wegen der Realisierbarkeit.

Was ich bei der Leserei einfach zu oft gesehen habe, das sind die Boote, die dann zum Schluss nicht fertig wurden. Und mit "zum Schluss" meine ich nicht den Rumpf (Rumpf,, zum Schluss ), sonder der Auf- und Ausbau. Und in die Falle möchte ich nicht tappen.

Ich möchte da lieber nach dem KISS-Prinzip vorgehen (Keep it simple and stupid).

Ich weiß nicht, ob ich die Geduld aufbringen werde, viele Jahre an dem Boot zu bauen.
Ein Jahr, das weiß ich selber, ist zu kurz für so ein Boot (ich muss ja auch noch Zeit für's Geldverdienen einplanen ), zwei Jahre, O.K., wenn ich danach mit dem Rumpf mit Minimalaufbau schon mal fahren kann, 3+ Jahre, da weiß ich ja schon nicht mal, ob ich dann noch lebe (Ich bin ja kein Schwarzmaler, aber sch...ße gibt es viele Bootsbauer, die während des Baus richtig krank geworden sind).
Und nach einem Jahr kann man ja schon einen schönen Rumpf haben, der dann erst ein paar Jahre später ins Wasser kommt. Das würde mich nerven.

Die Komplexität des Aufbaus macht mir nicht so viel Kopfschmerzen wie die Zeit. Bei der Komplexität vertraue ich auf meinen Kopf, das ich das schon verstehen werde, wie das geht.
Aber die Zeit, die ganzen Details umzusetzen, davor habe ich Respekt.

Lieben Gruß

Mio
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Alt 26.03.2017, 22:16
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Standard Lärm

Noch einen zum Thema "Lärm" des Motors.

Ich weiß, dass der Motor nicht unbedingt leise ist und, dass das nicht unbedingt auf die Gegenliebe anderer (auch Bootsfahrer) stößt. Außerdem wird einem das irgendwann selber zu viel.

Aber er hat zur Zeit noch keinen Luftfilter, und keinen Krümmer/Auspuff. Da werde ich auf jeden Fall noch dran arbeiten, auch wenn der Charakter des Motors dabei erhalten bleiben soll .

Was mich aber erstaunt hat, das ist das Abgas. Klar rußt er ein bisschen beim Anlassen, aber danach eigentlich nicht, auch nicht beim Gasgeben.
Da habe ich schon viel schlimmeres gesehen.
Mag auch daran liegen, dass er sein Dasein bisher in einer Schule als Demonstrationsmotor gefristet hat und kaum eingelaufen ist.

Viele von den Motoren soll es übrigens nicht mehr geben, weil die irgendwann (wegen der Einkreiskühlung) von innen durchgerostet sind. Da werde ich mir auch noch Gedanken drüber machen müssen.

Ingo, der hoppelt übrigens nicht auf der Palette, sondern mit Palette .

Lieben Gruß

Mio
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Geändert von Mio69 (27.03.2017 um 08:47 Uhr)
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Alt 27.03.2017, 11:58
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Soweit ich es bis hierher verstanden hab, dürften die Pläne von Glen-L im Bezug auf Deine Vorstellungen so ziemlich konkurrenzlos sein.

Optisch und grössenmäßig gäbe es zwar einige Alternativen, aber kaum mit Innenbord-Konfiguration. Oder erst ab so ca. 21 Fuß.

Einfach zu bauen wäre z.B. Devlin's Dipper 19: https://www.devlinboat.com/2015/11/dipper-19/

Seine Pläne sind wirklich sehr gut (ich hab die Curlew und Pelicano 18 Sets).
Allerdings auch hier wieder für AB vorgesehen.

Grundsätzlich wäre es natürlich kein so großes Thema, so eine Dipper mit IB auszustatten. Ich denke, ich hab sogar mal eine im Netz gesehen.

Die Frage ist jetzt, was für Dich einfacher zu realisieren ist.

Glen L - mit dem Nachteil einer etwas aufwendigeren Bauweise, dafür aber schon als Innenborder geplant
Oder so ein Devlin mäßiges Stitch and Glue, das zwar einfacher zu bauen ist, aber eben die Eigenplanung im Bezug auf den Motor erfordert.

Im Zweifelsfall investiere in zwei Plansets und hol Dir von Glen-L einfach alles, was die Motor-Installation angeht (wobei man das mit einem etwas erfahrenerem Helfer sicher auch ohne Plan hinkriegt).
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  #7  
Alt 27.03.2017, 14:33
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Hi Mio,

erst mal herzlichen Glückwunsch zum neuen Spielzeug Solange du kein Boot dafür hast, nimmste ihn halt als Rüttelplatte. Irgendwas zum Verdichten hat man doch immer

Glen-L hätte ich auch als erstes geschaut. Ansonsten hier http://www.selway-fisher.com/Mc1620.htm und http://www.duckworksbbs.com/plans/sf...ufus/index.htm die Rufus 17 und 20.

Die Rufus17 scheint auch schon mal jemand mit Einbau-Tuckerdiesel gebaut zu haben, jedenfalls ist auf einem der Fotos einer zu sehen.

Ansonsten fielen mir noch die Pocket cruiser von Benford-Design ein http://www.benford.us/index.html?pcty/.

Oder aber der Candu EZ von Berkeley Engineering http://www.berkeley-engineering.com/CanduE-Z.html, hier auch mit Bau-Blog: http://www.berkeley-engineering.com/buildinganez.html. Aber ob man bei 14 Fuß zwei Schlafplätze unterkriegt?
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Alt 28.03.2017, 20:17
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Ich hab gerade mal wieder über ein paar Kutter Plänen von Michael Kasten gebrütet. Für mich einer der Top Konstrukteure, wenn es um klassische Designs geht.

In seinem Portfolio finden sich auch ein paar Tugboats bzw. Pocket Trawler. Unter anderem die 22.5 Lil Boojum:



Leider etwas zu groß, aber ansonsten wär's doch eine schicke Hülle für den guten alten Fary.

Ist übrigens insgesamt eine sehr interessante Seite mit guten Artikeln zu verschiedenen Design Themen. Mal reinschauen lohnt sich allemal.
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  #9  
Alt 28.03.2017, 22:30
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Danke schon mal an alle für die Vorschläge.

Das Problem scheint mir wirklich der Einbau eines Innenborders in dieser Größenklasse zu sein. Da greifen die meisten Konstrukteure lieber zu einen AB .

Hier auch noch ein schöner Plan von Francois Vivier, die Koulmig Cabine, 20 Fuß, also noch so gerade im in der gesuchten Größe:

http://www.vivier-boote.de/boote/koulmig/

Ich stimme aber Ingo zu, wenn er oben schreibt, dass man solche Boote auch auf IB umplanen kann. Das sollte kein Hexenwerk sein.

Das größte Problem sehe ich aber in der Tatsache, dass der Motor ja relativ Mitschiffs eingebaut wird und dann in der Tür zur Kajüte prangt. Also entweder man klettert oder der Eingang kommt nicht mittig. Dann hat man aber bei der Länge ein Problem mit der Schlafstätte zumindest einer der beiden Passagiere.

Wenn man den Motor weiter zum Heck verschieben würde, dann geht die Welle zu steil ins Wasser, was auch nicht der Sinn sein kann (ist zumindest meine Einschätzung, lasse ich mich aber gerne eines besseren belehren).
Kann man da nicht eigentlich was mit Kardanwellen machen, damit der Motor nicht zu sehr geneigt ist?

Lustig is ja noch die Candu E-Z mit ihren 14 Fuß. Holger: Da soll man quer drin schlafen mit bis zu 3 (!!!) Personen.
Was mir daran nicht gefällt, dass ist die doch etwas laxe Konstruktion mit dem total platten Boden. Irgendwie hätte ich da Bauchschmerzen.
Ansonsten könnte man auch das Boot ein bisschen anpassen (vielleicht etwas länger).

Ich lass' mal ein bisschen sacken.

Lieben Gruß

Mio
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Alt 29.03.2017, 07:37
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Ein' hab ich noch:

Die Seite hatten wir in dem Low-Cost-Thread schon mal erwähnt:

http://www.boat-et-koad.com/plan-de-...x-a-moteur.php

Der mittlere Entwurf Toutatis scheint mir auch recht brauchbar zu sein und ist, Teutates sei Dank, mit Einbaumotor geplant.

Vom berühmten gallischen Designer Kenternix entworfen und mit Zaubertrank geweiht
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  #11  
Alt 29.03.2017, 07:38
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Kardangelenke haben den Nachteil, dass sie keinen Gleichlauf haben. Je stärker der Winkel, um so höher ist dieser Effekt. Das führt abtriebsseitig dann zu Schwingungen.

Wenn, dann sollte man z.B auf so eine Art Gelenk zurückgreifen: http://www.thompsoncouplings.com/

Andererseits: bei Faryman Drehzahlen und seinem Eigenleben ist dieser Schwingungseffekt vielleicht auch zu vernachlässigen...

Eine bewährte Methode, um den Antrieb weiter nach achtern zu kriegen, ist die Anordnung mit einem Umkehrgetriebe oder "V-Drive":



Hat aber wieder den Nachteil, dass Du das vorhandene Getriebe zum Briefbeschwerer machst.
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  #12  
Alt 29.03.2017, 07:46
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Zitat:
Zitat von Blitzeblau Beitrag anzeigen
Der mittlere Entwurf Toutatis scheint mir auch recht brauchbar zu sein und ist, Teutates sei Dank, mit Einbaumotor geplant.
Sieht wie der ideale Kandidat aus
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  #13  
Alt 29.03.2017, 08:44
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Standard Gleichlaufgelenkwellen

Moin,

wenn Gelenkwellen, dann bitte Gleichlaufgelenkwellen, weil die aufgrund ihrer Konstruktion bei Winkelabweichungen zwischen Zu- und Abtrieb gleiche Umlaufgeschwindigleiten haben. Üblicherweise werden sie an angetriebenen Vorderachsen von Pkw verwendet - da habe ich meine Erfahrungen mit ihnen gesammelt. Bei meinem ersten Trabi waren "Schrniergelenke" verbaut und beim zweiten "Gleichlaufgelenkwellen" - Kurven zu fahren machte plötzlich richtig Freude.

Hier zwei Links:
- http://www.gknservice.com/de/pkws/gl...ufgelenke.html,
- http://www.gknservice.com/fileadmin/...0_2014_web.pdf

Man kann es aber noch anders lösen, indem Motor und Propellerwelle mittels Riemengetriebe verbunden werden. Das hat den Vorteil, dass die Propellerwelle nur schwach geneigt werden muss und der Motor problemlos im Schwerpunkt montiert werden kann.

Grüße Dietrich
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  #14  
Alt 29.03.2017, 09:02
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Zitat:
Zitat von Blitzeblau Beitrag anzeigen
Ein' hab ich noch:

Die Seite hatten wir in dem Low-Cost-Thread schon mal erwähnt:

http://www.boat-et-koad.com/plan-de-...x-a-moteur.php

Der mittlere Entwurf Toutatis scheint mir auch recht brauchbar zu sein und ist, Teutates sei Dank, mit Einbaumotor geplant.

Vom berühmten gallischen Designer Kenternix entworfen und mit Zaubertrank geweiht
Danke Holger,

den hatte ich nicht mehr auf dem Schirm (dabei war ich gestern noch auf der Seite und habe mir den kleinen Bruder angeschaut) und stimmt Ingo, das könnte der ideale Kandidat sein.

Der Motor ist unter dem Steuerhaus, schön in der Mitte, stört aber wegen der Anordnung nicht den Durchgang.

Irgendwie perfekt ... und die Pläne könnte ich mir im Sommer schon fast selber abholen.

Mirgrautvornix schreibt ihn mal an, ob er mir nicht ein paar mehr Daten geben kann, als die, die auf der Webseite sind, vielleicht einen "plan d'étude" (oder wie das auch immer heißt).

Lieben Gruß

Mio
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Alt 29.03.2017, 09:14
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Zitat:
Zitat von dampfspieler Beitrag anzeigen
Moin,

...

Man kann es aber noch anders lösen, indem Motor und Propellerwelle mittels Riemengetriebe verbunden werden. Das hat den Vorteil, dass die Propellerwelle nur schwach geneigt werden muss und der Motor problemlos im Schwerpunkt montiert werden kann.

Grüße Dietrich
Danke,

die Idee gefällt mir gut.

Ich weiß zwar noch nicht, welches Boot es werden soll und wie der Motor dann darein kommt, aber damit hätte ich, wie bei Ingos Vorschlag, die Möglichkeit den Motor weiter nach hinten zu bekommen ohne einen riesen Aufwand (aber dann auch ohne Briefbeschwerer).
Und damit gibt es dann wieder mehr Möglichkeiten.

Lieben Gruß

Mio
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Alt 29.03.2017, 10:53
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Für die Koulmig von Vivier hab' ich mich auch mal interessiert.
Ist allerdings ein Gleiter und wäre mit dem Faryman schon etwas untermotorisiert.
Ausserdem sind die Preise bei Vivier recht happig, wenn man die Schnittmuster für die Mallen bzw. Spanten haben will. Ansonsten aber ein sehr gelungenes Boot.

Das Konzept mit dem Riementrieb ist gut.
Hier mal ein Beispiel mit Elektro-Antrieb: https://thenovemberproject.com/2015/...he-prop-shaft/

Im Fall der Toutatis wär das aber ohnedies hinfällig.

Hoffentlich versteht der Designerix auch Germanisch
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Alt 29.03.2017, 11:11
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Ich hab Ihm in meinem besten Französisch geschrieben , hoffe er versteht's.
Na für den Urlaub reicht es, verstehen fällt mir leichter als schreiben oder noch schlimmer: telefonieren.

Ich halte euch auf dem Laufenden

Mio
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Alt 29.03.2017, 11:44
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Zitat:
Zitat von Shearline Beitrag anzeigen
Für die Koulmig von Vivier hab' ich mich auch mal interessiert.
Ist allerdings ein Gleiter und wäre mit dem Faryman schon etwas untermotorisiert.
Ausserdem sind die Preise bei Vivier recht happig, wenn man die Schnittmuster für die Mallen bzw. Spanten haben will. Ansonsten aber ein sehr gelungenes Boot.
Ja, 440 Euronen für den Plan und 480 für die Schnittmuster, da bekomme ich ja schon 4 Farymänner für - dann habe ich genug Leistung zum Gleiten, aber mit dem Gewicht einen Verdränger

Mal eine Frage zum Thema Gleiter/Verdränger:
Ich weiß ja, dass ein Verdränger nur Rumpfgeschwindigkeit kann. Aber wie sähe das denn bei einem Gleiter aus, den ich nur mit Rumpfgeschwindigkeit bewege? Hat das (außer der Geschwindigkeit) sonst irgendwelche Nachteile?
Langweilt sich das Boot dann zu Tode und fällt auseinander?

Wenn es die Toutatis wird, hab' ich schon einen Namen: "Par Toutatis!"
Wobei der Motor ja eher an Thors Hammer erinnert ...

Lieben Gruß

Mio
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[...]
Mal eine Frage zum Thema Gleiter/Verdränger:
Ich weiß ja, dass ein Verdränger nur Rumpfgeschwindigkeit kann. Aber wie sähe das denn bei einem Gleiter aus, den ich nur mit Rumpfgeschwindigkeit bewege? Hat das (außer der Geschwindigkeit) sonst irgendwelche Nachteile?
[...]
Solange ein Gleiter nicht gleitet, was erst dann passiert, wenn die Strömung am Heck abreißt, erzeugt er viel Wirbel, sprich Sog/Drag. Du fährst also mit einem Gleiterrumpf im Verdrängergeschwindigkeit immer gegen eine Komponente des Widerstands an, die ein Verdrängerrumpf nicht hat. Das kann man machen, ist aber wirklich nicht empfehlenswert.
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Ich seh' die Taufparty schon vor mir

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