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Kleinkreuzer und Trailerboote Für die Probleme auf oder mit kleineren Booten und deren Zubehör! Motor und Segel.

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  #21  
Alt 25.11.2021, 21:06
Hebemich Hebemich ist offline
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Zitat:
Zitat von flachzange Beitrag anzeigen
Dir ist aber schon klar, dass diese 4-Takter recht viel wiegen, viel mehr als das geplante Schlauchboot
[•••]
Mir wäre das für so ein kleines Dinghi zu schwer. Vielleicht würde dann ein kleinerer 4-Takt-Motor oder ein leichterer Zweitakter besser geeignet sein.
Danke, stimmt, ich möchte allerdings 2 Takter aufgrund Geruchs-Thematik, rechtliche Lage (neue verbotenen), allgemeinem Handling (mischen), Lärmbelastung und Anspringverhalten vermeiden. Zum anderen soll der Motor eben auch als Notmotor gegen die Strömung für das Kajütboot fungieren (falls z. b Akku leer) und darf deswegen nicht zu schwach sein. Ich hoffe (laut verschiedener Formeln von 5 PS pro Tonne bei Verdrängern für 70% Rumpfgeschwindigkeit), das mir ein 6.5 oder 7 PS Motor bei meinem Halbgleiter ausreicht um als Verdränger Heim oder zur nächsten Steckdose zu kommen.
Denkst du als Kompromiss zwischen Dingi und Kajütboot sind 6 bis 7ps stimmig?

Viele Grüße
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  #22  
Alt 26.11.2021, 07:40
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Also meine Kombi war bzw. ist ein 2.30 Meter Dinghy an einem 7.60 Kajütboot. Da ich das auf lange Strecke nicht so gerne hinterherziehe wird das folgendermaßen gelöst. Das Beiboot hat seitlich zwei Karabinerhaken. Hinten an meiner Badeplattform sind dazu passend zwei Seilschlaufen. Dort wird das Beiboot eingehakt. Dann ist an der anderen Seite des Beiboots eine langes Seil befestigt womit ich das Beiboot dann einfach hochziehe bzw. hochkippe. Vorteil dabei ist das bei Regen kein Wasser ins Schlauchboot läuft und die Badeplattform nebenbei auch noch geschützt wird. Doof ist nur das ich das jedesmal runterlassen und aushaken muss wenn wir ins Wasser wollen. Motorisiert war das ursprünglich mit einem 4 PS Johnson mit nur 11 kg Gewicht. Das war echt ideal. Aber jetzt hängt da ein E Quirl dran.
__________________
Wenn du auf dem Holzweg bist,
freue dich, wenn es ein Bootssteg ist.
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  #23  
Alt 26.11.2021, 08:19
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Zitat:
Zitat von Hebemich Beitrag anzeigen
Danke, stimmt, ich möchte allerdings 2 Takter aufgrund Geruchs-Thematik, rechtliche Lage (neue verbotenen), allgemeinem Handling (mischen), Lärmbelastung und Anspringverhalten vermeiden. Zum anderen soll der Motor eben auch als Notmotor gegen die Strömung für das Kajütboot fungieren (falls z. b Akku leer) und darf deswegen nicht zu schwach sein. Ich hoffe (laut verschiedener Formeln von 5 PS pro Tonne bei Verdrängern für 70% Rumpfgeschwindigkeit), das mir ein 6.5 oder 7 PS Motor bei meinem Halbgleiter ausreicht um als Verdränger Heim oder zur nächsten Steckdose zu kommen.
Denkst du als Kompromiss zwischen Dingi und Kajütboot sind 6 bis 7ps stimmig?

Viele Grüße

All das lässt sich schwer vereinbaren.

Wir haben hinten dran ein 2,4 meter Schlauchi (zugelassen für 3 Erwachsene plus Kind ) weil wir normalerweise mindestens zu 3. eher zu 4. unterwegs sind. Meine Frau ist dabei die kleinste / schmalste und geht bei 4 Leuten als das Kind durch

Aber Spaß macht das nicht.
Es ist extrem eng, alle sitzen mit verhakten Beinen auf den Schläuchen und werden bei kleinen Wellen am Hintern nass.

Nicht falsch verstehen: Das Boot mit Sitzbänken etc. wiegt knapp 25 kg und kann auch mal in seiner Tasche im Kombi verschwinden, um anderweitig genutzt zu werden.
Wir haben das DIng im Paket mit einem 2 PS Yamaha 2-Takter gekauft.
Der ist dafür eigentlich super. Klein, einfach zu handeln (wiegt keine 10 kg und ich heben den mit einer Hand vom Halter am Spiegel ans Beiboot) und läuft super.
Zu zweit oder allein alles kein Problem.

Allein und bei windstille auf dem See kommt das Ding mit den 2 PS fast ins Gleiten...
Mit mir und ein bis zwei "Kindern" (also kleine Erwachsene) drin, sind GPS gemessene 5-6 km/h realistisch auf Kanälen gewesen.

Aber 2 PS sind bei Strömung und/oder Wind und Welle schon mehr als grenzwertig.
In ruhiger Ankerbucht alles kein Problem.
Auf der Weser vor Anker fährst du dann aber auf dem Weg vom Ufer zum ankernden Boot direkt auf die Strömung zu um an Ort und Stelle zu bleiben und versuchst dabei seitlich dich zum Boot zu robben.

Das ist blöd und macht schnell klar dass weder Motor noch Boot im Seenotfall mit dem Großen eine große Hilfe sind.

Ist eben nur ein Dinghi fürs trockene Füße und zum Hunde-Landgang machen und kein Rettungsboot.
__________________
Vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Meinung und die Erlaubnis, diese auch kund zu tun!

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  #24  
Alt 26.11.2021, 08:23
Hebemich Hebemich ist offline
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Hallo Jlaudi,

konntest du den Motor dranlassen beim hochkippen? Oder musstest du denn jedesmal demontieren davor, im Boot verräumen und bei Wiedergebrauch wieder montieren?
Falls dein Boot trailerbar ist, konnte das Dingi auch auf dem Hänger so bleiben?
Vielen Dank.
Viele Grüße
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  #25  
Alt 26.11.2021, 08:34
Hebemich Hebemich ist offline
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Zitat:
Zitat von YunLung Beitrag anzeigen
All das lässt sich schwer vereinbaren.

Wir haben hinten dran ein 2,4 meter Schlauchi (zugelassen für 3 Erwachsene plus Kind ) weil wir normalerweise mindestens zu 3. eher zu 4. unterwegs sind. Meine Frau ist dabei die kleinste / schmalste und geht bei 4 Leuten als das Kind durch

Aber Spaß macht das nicht.
Es ist extrem eng, alle sitzen mit verhakten Beinen auf den Schläuchen und werden bei kleinen Wellen am Hintern nass.

Nicht falsch verstehen: Das Boot mit Sitzbänken etc. wiegt knapp 25 kg und kann auch mal in seiner Tasche im Kombi verschwinden, um anderweitig genutzt zu werden.
[...]
Aber 2 PS sind bei Strömung und/oder Wind und Welle schon mehr als grenzwertig.
In ruhiger Ankerbucht alles kein Problem.
Auf der Weser vor Anker fährst du dann aber auf dem Weg vom Ufer zum ankernden Boot direkt auf die Strömung zu um an Ort und Stelle zu bleiben und versuchst dabei seitlich dich zum Boot zu robben.

Das ist blöd und macht schnell klar dass weder Motor noch [...].
Hallo,

super Erfahrungswerte. Dass heißt der AB muss auch für das Dingi mindestens seine 5 PS haben (oder wenigstens mehr als 2) um bei Strömung sicher fahren zu können. Was den Platz angeht werde ich also lieber zu zweit oder dritt bei 200 cm fahren und zu viert vermeiden. Denkst du dein Schlauchboot würde vom Motor Gewicht auch 30KG statt der 12 KG am Spiegel aushalten?
(Max-Gesamt-Gewicht sind alle Dingis in meiner näheren Auswahl 300kg plus, PS mäßig kann man ja 3/4 Gas fahren um innerhalb der Empfehlung der Hersteller (4 PS bis 5 PS) zu bleiben.)

PS: da bei diesem Beitrag der Danke-Button nicht ging, hier ein großes DANKE

Geändert von Hebemich (26.11.2021 um 09:24 Uhr)
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  #26  
Alt 26.11.2021, 09:48
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Ich hab hier ne weile mitgelesen.

Deine Anforderungen sind nicht miteinander zu vereinen (alles MEINE Meinung und Einschätzung):

Ein Schlauchboot als Dingi ist ok. In der „2m-Klasse“ für bis zu vier Personen aber nicht sinnvoll. Motorisierbar bis 4/5PS ist machbar (Kurzschaft).
Der Motor soll aber gleichzeitig als Notmotor für das Hausboot sein (welches offensichtlich einen Langschaft benötigen würde), und soll rund 5-8PS haben.
Dein Problem ist dabei nicht unbedingt das Motorgewicht und die Motorleistung. Das Problem ist die zu hihe Motorleistung übertragen mit einem zu großen Hebel auf den „flexibel angebundenen“ Spiegel am Sclauchboot.
Der Motor wird dir langfristig wohl die Klebenähte/Schweißnähte von Spiegel zum Schlauch zerstören wegen der Überlastung.

Meine Lösungwäre: Ein Schlauchboot, wenn es denn die 2m-Klasse sein muss, welches mit min. 3PS motorisiert werden kann und den passenden Kurzschaft-Motor kaufen (gebraucht) von einem bekannten zuverlässigen Motorenhersteller.
Was mit gerade noch einfällt…wenn du mehr als 3PS an das Schlauchboot hängst benötigst du dafür auch einen eigenen Bootsausweis, oder?
Für das Hausboot als Notmotor einen ordentlichen Motor (15PS, weniger würde ich nicht nehmen, siehe letzter Abschnitt in dem Post) kaufen und mittels einer absenkbaren Motorhalterung am Hausboot befestigen.

So hättest du ein autarkes Schlauchboot was du auch mal einzeln nutzen kannst und den Notmotor fürs hausboot, der dich dann im Notfall auch sicher irgendwo hin bringt.

Das Hausboot an sich Motorisiert mit 10kW/15PS (Elektro) im Einsatzgebiet Donau sehe ich ebenfalls fragwürdig. Bist du sicher, das der ausreicht in Gewässern mit solchen Strömungen?
…aber das ist hier nicht das Thema.
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Liebe Grüße aus Berlin/Brandenburg.
Daniel
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  #27  
Alt 26.11.2021, 09:57
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Moin,
auch wenn es nichts mit der Ausgangsfrage zu tun hat,
schaue Dir mal
Banana Boot oder
Porta Bote (mit einem 'o') an...
Die 2m Schlauchis würde ich außer zum übersetzen
für eine Person oder Kinderbadeboot wieder vergessen.
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  #28  
Alt 26.11.2021, 10:12
Hebemich Hebemich ist offline
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Hallo supernasenbär,

erst mal vielen Dank für die ausführliche Antwort. Falls ich Hausboot geschrieben habe, bitte ich um Entschuldigung, war die Autokorrektur schuld, es sollte "Hauptboot" heißen (5.9 Meter Kajüt Halbgleiter mit Welle, Gewicht <1000 KG, original verbaut war ein 45 PS Diesel, beim Elektromotor ist noch die kurzzeitig mögliche höhere Peakleistung zu bedenken).
2 Meter Klasse deswegen, da mir bei einem 5.9M x 1.6M (Heck)1.8M(Mitte) Boot schlicht der Platz für mehr fehlt, 1.6 Meter lange Schlauchboote aber (siehe erste Seite) nicht allzu Fahrtüchtig sind.
Ja, das Schlauchboot werde ich anmelden und mit Versichern müssen.
Gute Bedenken hinsichtlich der Hebelwirkung, dann werde ich wirklich einen Normal-Schaft Motor nehmen müssen und mir an meine Kajütboot Badeplattform eine höhenverstellbare Motor Halterung montieren müssen (wobei das spannend wird mit Sicht nach vorne, wenn ich nicht aufrecht stehend an die Pinne komme weil zu tief, dann muss ich durch die Kabine schauen). Ist dann die Schaftlänge 50cm (siehe Luftgekühlter Außenborder, im Thread verlinkt) OK für ein Schlauchboot?

PS: Meinungen zu 15 Elektro PS (plus Peak) hinsichtlich des Kajütbootes? Obwohl kein Hausboot, trotzdem zu schwach?
Vielen Dank
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  #29  
Alt 26.11.2021, 10:18
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Zitat:
Zitat von OceanixTS Beitrag anzeigen
Moin,
auch wenn es nichts mit der Ausgangsfrage zu tun hat,
schaue Dir mal
Banana Boot oder
Porta Bote (mit einem 'o') an...
Die 2m Schlauchis würde ich außer zum übersetzen
für eine Person oder Kinderbadeboot wieder vergessen.
Hallo,
danke für den Tipp, sind mir aber ehrlich gesagt für den Zweck zu teuer (da gibts schon günstige Festrumpf-Schlauchboote dafür) und eben zu groß. Schlechte Erfahrungen bzl. 2 Meter Schlauchbooten? Ist auf mehr zu achten als viel Tragfähigkeit (gibt welche mit nur 180KG, andere mit 350KG), Mind. 4 PS empfohlen und Schlauchdurchmesser (ist 42cm wirklich viel besser zu fahren als zB. 32cm?)
Vielen Dank und viele Grüße
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  #30  
Alt 26.11.2021, 10:19
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Zitat:
Zitat von Hebemich Beitrag anzeigen
.... wenn mein Kajütboot fertig umgebaut ist, will ich z.B an der Donau (-seitenarm) ankern und mit dem Dingi an Land.
....
Pass auf der Donau und Seitenarm auf.
Zumindest in Deutschland und Österreich darfst du da normalerweise nicht rein, kenne da nur eine Ausnahme.
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  #31  
Alt 26.11.2021, 10:25
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Zitat:
Zitat von wolf b. Beitrag anzeigen
Pass auf der Donau und Seitenarm auf.
Zumindest in Deutschland und Österreich darfst du da normalerweise nicht rein, kenne da nur eine Ausnahme.
Hallo,
danke für den Hinweis. Ich kenne es halt von der Donau bei Regensburg, das es verschiedene, parallele "Seitenarme" gibt (falls Seitenarm etwas anderes ist, mein Fehler, ich meine die durch Land getrennten, parallelen Flussteile, der Sportbootsteg liegt etwa in einem)
Viele Grüße
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  #32  
Alt 26.11.2021, 10:31
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Meinst du Kapfelberg?
Dort lag ich auch 2 Jahre lang.
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  #33  
Alt 26.11.2021, 10:41
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Ach ja noch was.
Hätte ein 2m Schlauchi und einen 4PS AB rumliegen.

Wenn wir uns riechen können, würde ich das zum ausprobieren verleihen.

Um mal eben so an Land zu kommen, wenn vor Anker, würde ich rudern.
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  #34  
Alt 26.11.2021, 11:48
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Zitat:
Zitat von wolf b. Beitrag anzeigen
Um mal eben so an Land zu kommen, wenn vor Anker, würde ich rudern.
An unserem 2,2 Ding sind auch noch die originalen Ruder dran.

Bei schönem Wetter und ohne Strömung ist das einfacher als mit den 10 kg Zweitakter rumzuhantieren...
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  #35  
Alt 26.11.2021, 11:58
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Du hattest Kajütboot geschrieben. Ich hatte das als Hausboot irgendwie abgespeichert.

Dein Elektromotor kann kurzzeitig (ich gehe von 30Sekunden aus) mal „geboostet“ werden und wird vermutlich eine Peak-Leistung von ca. 20kW haben (von mir geschätzt). Das hilft dir um einen Sprint aus einer „Gefahrensituation“ zu machen oder bei einer Kanalüberquerung. Um dauerhaft gegen eine Ströumng zu fahren wird das nix.
Hier kann ich dir aber auch nicht sagen ob die 10kW Dauerleistung ausreichen. Dazu fehlt mir ein bisschen das Wissen/Gespür für das Boot.
Mein Bauchgefühl sagt mir irgendwie, dass du bei Gegenströmung und/oder Gegenwind nicht mehr wirklich vorwärts kommst.

Ich persönlich kann mit den ganzen HanKai, Parsun und wie sie alle heißen nichts abgewinnen.
Mein Bootshändler hat mal gesagt: Kauf was billiges wenn du mir einem Gegallen tun möchtest und kauf was Gutes wenn du dir einen Gefallen tun möchtest“

Unser erster Außenborder (4PS, 2T, Mercury) hat in fast 20 Jahren uns nie Probleme bereitet. Den Honda 15PS den wir nur kurz hatten war ein Traum in Sachen Laufruhe und Lautstärke am Ibis. Jetzt den 9,9 Yamaha kann ich in den mittlerweile 3 oder 4 Kahren auch empfehlen.

Hab mir für unser Seepferdchen (2,3m GFK-Boot) hier im Forum eine 2PS Honda gekauft. nach einmal zerlegen und Reinigen (wurde sehr lang nicht benutzt) schnurrt der auch wie ein Kätzchen.
Ich persönlich kaufe entweder was neues Gutes (Honda, Mercury, Yamaha, Suzuki) und wenn das nicht ind Budget passt dann etwas genrauchtes Gutes.
Aber wie gesagt: Meine persönliche Meinung. Die muss niemand mit mir teilen.

Edit: „Ohne“ Strömung ist Rudern tatsächlich eine sehr gute Option!
__________________
Liebe Grüße aus Berlin/Brandenburg.
Daniel
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  #36  
Alt 26.11.2021, 13:13
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Zitat:
Zitat von wolf b. Beitrag anzeigen
Ach ja noch was.
Hätte ein 2m Schlauchi und einen 4PS AB rumliegen.

Wenn wir uns riechen können, würde ich das zum ausprobieren verleihen.

Um mal eben so an Land zu kommen, wenn vor Anker, würde ich rudern.
Hallo Wolf B.,

vielen Dank für das Angebot, da würde ich auf jeden Fall gerne drauf zurück kommen. Welche Tragkraft hat den das Schlauchboot? (Um das besser einordnen zu können)
Motor schon eingewintert oder eh ein 2takt?

Viele Grüße
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  #37  
Alt 26.11.2021, 13:26
Hebemich Hebemich ist offline
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Zitat:
Zitat von supernasenbaer Beitrag anzeigen
Du hattest Kajütboot geschrieben. Ich hatte das als Hausboot irgendwie abgespeichert.

Dein Elektromotor kann kurzzeitig (ich gehe von 30Sekunden aus) mal „geboostet“ werden und wird vermutlich eine Peak-Leistung von ca. 20kW haben (von mir geschätzt). Das hilft dir um einen Sprint aus einer „Gefahrensituation“ zu machen oder bei einer Kanalüberquerung. Um dauerhaft gegen eine Ströumng zu fahren wird das nix.

Ich persönlich kann mit den ganzen HanKai, Parsun und wie sie alle heißen nichts abgewinnen!
Hallo,

bezüglich Marken: bin (ganz allgemein gesprochen, ohne Marine Background) da immer zwei gespalten, hatte auch sehr gute Erfahrungen mit noname Produkten, vor allem bei welchem wo es echte, positive Erfahrungsberichte gibt, aber natürlich kann man auch Pech haben usw.

Bezüglich Leistung und Boot, ich habe mal ein altes Photo vom letztem Jahr raus gesucht, hoffentlich hilft das (inzwischen Bugspriet angebaut, Badeplattform folgt, hinten ist die Kabine bis Bootsende verlängert mit Stehhöhe)

Viele Grüße und vielen Dank
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Geändert von Hebemich (26.11.2021 um 13:33 Uhr)
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  #38  
Alt 26.11.2021, 14:33
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Zitat:
Zitat von Hebemich Beitrag anzeigen
Ich hoffe (laut verschiedener Formeln von 5 PS pro Tonne bei Verdrängern für 70% Rumpfgeschwindigkeit), das mir ein 6.5 oder 7 PS Motor bei meinem Halbgleiter ausreicht um als Verdränger Heim oder zur nächsten Steckdose zu kommen.

Denkst du als Kompromiss zwischen Dingi und Kajütboot sind 6 bis 7ps stimmig?

Viele Grüße
Deine Idee ist schon grundsätzlich stimmig, ich habe an meiner Hardy 20 (6m, 1,4to) eine 6 PS Notmotor dran, allerdings als 2 Takter mit 21 kg Gewicht. Und damit geht es auf der Elbe bei normalem Wasserstand gegen die Strömung noch mit ca. 3 km/h vorwärts und mit der Strömung dann ca. 8-10 km/h. Schwierig wird es dann, wenn der Wasserstand über Normal steigt, dann ist mehr Strömung und das wirkt sich natürlich auf die Geschwindigkeit dagegen aus.

Da Dein Boot nach den Angaben von Dir etwas leichter ist als meins, kommst du sicher auch mit 5 PS aus. Und da wäre der leichteste Viertakter der Tohatsu mit 27 kg.

Die Problematik Kurzschaft / Langsschaft kannst Du am Hauptboot entschärfen, in dem Du einen Liftspiegel installierst. Damit kann man auch einen Kurzschafter so tief anbringen, dass er guten Wirkungsgrad hat und bei Nichtbenutzung nach oben verfahren, so dass er nicht stört.
Beispielbild von meinem Boot (hatte ich schon mal gepostet).

__________________
Gruß

Dirk
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Geändert von flachzange (26.11.2021 um 14:44 Uhr)
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  #39  
Alt 26.11.2021, 14:41
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Hallo flachzange,

vielen Dank für den Erfahrungsbericht. Hört sich an als ob mir diese 6 bis 7 PS passen sollten. Bist du mit Hangkai soweit zufrieden? Wie lenkst du im Notmotorfall? per Hauptmotor? (da die Pinne ja sehr weit unten ist)

Viele Grüße,
Michael
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  #40  
Alt 26.11.2021, 15:02
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Zitat:
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Hallo flachzange,

vielen Dank für den Erfahrungsbericht. Hört sich an als ob mir diese 6 bis 7 PS passen sollten. Bist du mit Hangkai soweit zufrieden? Wie lenkst du im Notmotorfall? per Hauptmotor? (da die Pinne ja sehr weit unten ist)

Viele Grüße,
Michael
Lenken tue ich mit dem Hauptmotor, da ist ein Ruddersave dran und das Lenken geht wesentlich besser, als wenn ich mit dem Notmotor lenken würde. Erst wenn meine hydraulisch betriebene Lenkung vom Hauptmotor ausfallen würde, dann nehme ich eine Pinnenbverlängerung und kann dann vom Bootsinneren aus mit dem Notmotor lenken und Gas regulieren.

Für dem Hangkai gibt es einen extra Thread hier im Forum, ich habe den ja auch gekauft, damit mal endlich Erfahrungen vorliegen. Aber Vorsicht, das Lesen ist ein abendfüllendes Programm.

https://www.boote-forum.de/showthread.php?p=5034827

Als Fazit aber folgende Zusammenfassung: Wenn Du Dir nicht selber helfen kannst, dann lass die Finger vom Hangkai.
__________________
Gruß

Dirk
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