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  #21  
Alt 11.09.2019, 10:10
Secundus Secundus ist offline
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Zitat:
Zitat von Libertad Beitrag anzeigen
Man braucht aber ein prüfungstaugliches Boot und einen Bootsführer mit Führerschein. Da hat der eine oder andere sein Problem.
Die Hürde Prüfungstauglich ist aber nicht allzugroß.
Die Entsprechende Ausrüstung an Bord und es passt.
Meine Kinder haben beide auf unserem Schlauchi die Führerscheinprüfung See gefahren. Den Binnenschein hatten beide da schon ein paar Jahre.
Da die Prüfung auf einem Binnengewässer stattgefunden hat, hätten sie beide auch das Boot vorher schon in Richtung Prüfung bewegen dürfen
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Wenn Du tot bist, dann weißt Du nicht dass Du tot bist.
Für Dein Umfeld aber ist es hart.
Genauso ist es wenn Du doof bist.
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  #22  
Alt 11.09.2019, 11:09
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Libertad Libertad ist gerade online
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In einem solchen Fall ist es einfach. Aber viele Menschen wollen den Schein machen ohne echtes Vorwissen und ohne jemand zu kennen, der sein Boot zur rechten Zeit zur Verfügung stellen könnte - einschließlich Führer.
Da ist man doch schnell auf eine Fahrschule angewiesen, und die lassen sich von Externen oft sehr gut bezahlen.
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Gruß
Ewald
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  #23  
Alt 17.09.2019, 12:20
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Fraenkie Fraenkie ist offline
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Ich hab die Scheine ohne Fahrschule (weder Theorie noch Praxis) auf dem eigenen Boot (Booten) gemacht. Wir konnten alles was man so braucht. Ich war vielleicht 5 als mein Vater das erste Boot anbrachte. Wir hatten jedes Wetter erlebt etc. bis runter zum Mittelmeer........
War aber trotzdem ein Desaster. Das ging bei uns alles eingespielt und wortlos. Der Prüfer wollte irgendwann "klare Kommandos hören". Dann haben wir uns halt auf 1,5 mtrn. im Cockpit angebrüllt. "Klar zur Wende""Wende ist klar" usw.....völliger Blödsinn bei Flaute auf dem Bodensee Aber gut.

Aaaaber: Meiner Tochter hab ich den tausender bezahlt, damit sie ne Woche was gscheites hört und mit anderen lernt. Hat ihr sogar Spass gemacht.

Alternative (preiswerter) wäre noch gewesen, in nen Klub einzutreten und das da zu machen.

Obwohl wir alle Boote und Crews dazu gehabt hätten das selber zu machen.

Warum?

Weil die Prüfer ja inzwischen alle auch noch nebenher einen auf Aushilfssegellehrer, Skippertrainer usw. machen. Da kann es sogar sein, dass wenn du aus der falschen "Fahrschule" (also eine die vielleicht erfolgreich ist im Marketing) kommst schon kaum ne Chance hast. Meiner Tochter ihre "Ausbilderin" war ne Ferienjobberin, kaum 21 und Bildhübsch....das kann ja keine Seemannschaft werden im Sinne von so nem Sonnengegerbten Grauhaarigen Seebären

Meine Tochter musste 8* (acht! mal) anlegen. Der Prüfer wollte einfach den Fehler.
Hat sie natürlich "gerockt" wie die heute sagen. Ein Manöver schöner wie das andere. Klar, wenn man ab dem ersten Sommer auf dem Planeten auf Booten ist.

Und natürlich: Macht ja auch Sinn mal das alles von anderen zu hören.
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Viele Grüße Fränkie

Während die Frauen noch zweifelnd zögern wissen die Männer schon.........dass ihr Handeln falsch war!

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  #24  
Alt 17.09.2019, 12:46
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mayon mayon ist offline
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Zitat:
Zitat von Emsskipper Beitrag anzeigen
Vielen Dank für die Antworten und Erläuterungen! Mein Zwischenfazit: keine Angst vorm Schleusen.
Mit dem Befahren des Rheins als Neuling bin ich mir noch nicht so sicher.
Sonst noch ein paar Tipps fürs Kanäle tuckern? Wo mietet man am besten mal für einen Tag ein Boot im Raum Münster/Dortmund/Hamm?
Ich habe damals direkt nach der Prüfung auch eine Rheinfahrt mit meinem damaligen Fahrlehrer gemacht. Das waren 2 Std. extra Erfahrung auf dem Rhein. Kann ich nur empfehlen. Eine zusätzliche Schleusenfahrt wäre noch besser gewesen. Würde ich an deiner Stelle auf jeden Fall machen.
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Bina
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  #25  
Alt 20.09.2019, 16:51
Trischi Trischi ist offline
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Auf dem Rhein gilt den Buhnen besondere Beachtung. Nicht alle sind betonnt und meist unter Wasser. Nach Iffezheim kostete dies stromabwärts schon einige Skipper Propeller und Antriebe........ Da die Fahrrinne auch mal von rechts nach links wechselt und nicht immer in der Mitte ist. Ob man ein Skippertraining braucht oder nur Informationen durch Revierkunde mittels Fachbücher nimmt, muss jeder selbst entscheiden......
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  #26  
Alt 20.09.2019, 17:38
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billi billi ist gerade online
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Zitat:
Zitat von Trischi Beitrag anzeigen
Auf dem Rhein gilt den Buhnen besondere Beachtung. Nicht alle sind betonnt und meist unter Wasser. Nach Iffezheim kostete dies stromabwärts schon einige Skipper Propeller und Antriebe........ Da die Fahrrinne auch mal von rechts nach links wechselt und nicht immer in der Mitte ist. Ob man ein Skippertraining braucht oder nur Informationen durch Revierkunde mittels Fachbücher nimmt, muss jeder selbst entscheiden......
Alle Buhnen am Rhein sind durch weiße Steine an Land gekenzeichnet... muss man nur wissen... im Wasser sind nicht immer Tonnen...
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  #27  
Alt 20.09.2019, 20:48
Zitteraal Zitteraal ist offline
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"Mein" Club bietet sog. Revierfahrten (auf dem Rhein) mit erfahrenen Bootsleuten an.

Werde ich unbedingt in Anspruch nehmen, da ich bisher nur im Mittelmeer gefahren bin.
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  #28  
Alt 23.09.2019, 13:53
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Ja mache das
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  #29  
Alt 02.11.2019, 15:10
Trischi Trischi ist offline
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Zitat:
Zitat von billi Beitrag anzeigen
Alle Buhnen am Rhein sind durch weiße Steine an Land gekenzeichnet... muss man nur wissen... im Wasser sind nicht immer Tonnen...
Die sieht man meist auch sehr schlecht finde ich, und wenn du mit 70km/h oder mehr unterwegs bist wird es noch schwieriger. Deshalb Tonnenstrich fahren.
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  #30  
Alt 02.11.2019, 15:41
schimi schimi ist offline
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Zitat:
Zitat von Trischi Beitrag anzeigen
Deshalb Tonnenstrich fahren.
Welcher Tonnenstrich? Auf dem Rhein gibt es keine durchgehende Betonnung. Die Fahrrinne liegt in der Regel in der Mitte des Flusses und in den Kurven am "Hang" (Kurvenaußenseite). Vorsicht am "Ort" (Innenseite der Kurve). Es gibt Kurven am Niederrhein, wo die Fahrrinne ganz am Hang liegt und auf der anderen Seite eine riesige Kiesbank, die meistens überspült ist und die man dann eben nicht sieht (z.B die Kurve südlich der Fleher Brücke in Düsseldorf).
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  #31  
Alt 02.11.2019, 18:39
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Wir sind auf der Überführungsfahrt von der Mosel kommend in Koblenz einfach rauf auf den Rhein, wir dachten uns, wo wir Elbe und Ostsee kennen, kann das ja nu auch kein Thema sein ... War jetzt aber doch gar nicht so ganz ohne, der Schiffsverkehr ist schon heftig, die Strömung ist krass und wir hatten zeitweise 1,5m Welle ( ok war auch gut Wind ). Komplett ohne Bootserfahrung hätte ich den Rhein nicht befahren wollen.

Schleusen kannten wir natürlich, mit den vielen Beruflern ist es aber manchmal etwas unflauschig, da läuft mal ne Schraube beim Schleusen oder der Herr hat es eilig und gibt dermaßen Gas beim Ausfahren, dass Dir fast die Klampe abreißt. Erlebt im RHK und MLK, oberhalb von Straßburg und auf der Mosel fanden wir die Hotelschiffe bzw. deren Führer oft anstrengend...

Lange Rede, kaum Sinn, so ein Kurs kann nicht schaden!
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  #32  
Alt 02.11.2019, 21:56
Trischi Trischi ist offline
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Zitat:
Zitat von schimi Beitrag anzeigen
Welcher Tonnenstrich? Auf dem Rhein gibt es keine durchgehende Betonnung. Die Fahrrinne liegt in der Regel in der Mitte des Flusses und in den Kurven am "Hang" (Kurvenaußenseite). Vorsicht am "Ort" (Innenseite der Kurve). Es gibt Kurven am Niederrhein, wo die Fahrrinne ganz am Hang liegt und auf der anderen Seite eine riesige Kiesbank, die meistens überspült ist und die man dann eben nicht sieht (z.B die Kurve südlich der Fleher Brücke in Düsseldorf).
Oberrhein schon mal gefahren? ich gehe mal davon aus eher nicht. Da teilt sich sogar das Fahrwassser in steuerbord und backbord Seite und das sogar in Kurven. Das biste mit deiner in der Regel liegt das Fahrwasser in der Mitte ziemlich schnell beim Bootsservice.......
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  #33  
Alt 02.11.2019, 22:46
schimi schimi ist offline
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Zitat:
Zitat von Trischi Beitrag anzeigen
Oberrhein schon mal gefahren?
Natürlich, sonst würde ich das ja nicht geschrieben haben.

Der Rhein hat keine durchgehende Betonnung. Bitte richtig lesen!

Es gibt natürlich einige Gefahrenstellen (z.B. in der Gebirgsstrecke), die ähnlich eines Tonnenstrichs, betonnt sind. Das sind aber im Verhältnis der Gesamtlänge des Rheins, nur ein geringer Teil der Strecke. Für alle anderen Strecken gilt das von mir beschriebene.

Geändert von schimi (03.11.2019 um 01:06 Uhr)
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  #34  
Alt 03.11.2019, 21:38
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Orbaspain Orbaspain ist offline
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Zitat:
Zitat von Trischi Beitrag anzeigen
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  #35  
Alt 04.11.2019, 01:42
sebbij sebbij ist gerade online
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So wie ich ( als Beginner) das lese, ist doch wohl das grösste Problem anscheinend dass man nicht immer als Beginner weiss wo man fahren soll ( wegen Untiefen) , oder ?
Gibt es da denn nicht eine vernünftige aktuelle GPS Karte /Plotter/ App ...sonstwas die einem auf einen Meter genau zeigt wo man fahren soll ?

Dann hat man doch eigentlich nur noch mit den anderen Booten und der Strömung zu kämpfen ... oder ?
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  #36  
Alt 04.11.2019, 07:09
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Zitat:
Zitat von sebbij Beitrag anzeigen
So wie ich ( als Beginner) das lese, ist doch wohl das grösste Problem anscheinend dass man nicht immer als Beginner weiss wo man fahren soll ( wegen Untiefen) , oder ?
Gibt es da denn nicht eine vernünftige aktuelle GPS Karte /Plotter/ App ...sonstwas die einem auf einen Meter genau zeigt wo man fahren soll ?

Dann hat man doch eigentlich nur noch mit den anderen Booten und der Strömung zu kämpfen ... oder ?
Einfach innerhalb des Fahrwassers bleiben... nicht am Tonnenstrich ausrichten sondern die Kurve die das Land macht von Tonne zu Tonne im Geiste nachbilden und von dieser gedachten Linie Abstand nehmen... Wenn auf beiden Seiten eine Tonne ist möglichst in der Mitte dazwischen aufhalten... Fahrwasserspaltungen beachten...
Eine app ist nur ein Hilfsmittel... auf keinen Fall drauf verlassen... es kann mal ne Sandbank geben oder ein anderes Hindernis das durch eine Tonne Markiert ist aber in der App oder der Karte nicht eingezeichnet… daher immer Augen auf...

Grundsätzlich wo ein Berufsschiff fährt (nicht unbedingt die kleinen Ausflugsdampfer) ist genügend Wasser auch für dich...

Ansonsten ist der Rhein recht unspektakulär zu fahren... er hat halt nur Strömung..

Beim Schleusen darf man sich von den hohen Wänden nicht kirre machen lassen... es ist das gleiche wie anlegen... an einem Steg... ob da jetzt ne Betonwand ist oder ein Steg ist dabei egal...
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Alt 04.11.2019, 09:02
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Zitat:
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Beim Schleusen darf man sich von den hohen Wänden nicht kirre machen lassen... es ist das gleiche wie anlegen... an einem Steg... ob da jetzt ne Betonwand ist oder ein Steg ist dabei egal...
Nur eines sollte man beachten: Im Gegensatz zum normalen anlegen darf man nicht fest belegen. Das führt schnell zu Schleusenkino, gerissenen Leinen oder ausgerissenen Klampen.
Aber zum schleusen gibt es hier ja viele gute Tipps, und mit denen ist schleusen entspannt und absolut ungefährlich möglich.
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Gruß
Ewald
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Alt 04.11.2019, 09:55
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Vielleicht etwas Off-Topic aber da der TE zum Thema Schleusen Info-Bedarf hatte:

Wir haben im Rahmen des "alternativen" Forumtreffen am Wochenende das WSA Aschaffenburg und die dortige Leitzentrale für einige Main-Schleusen besucht.

Die Herren und Meister der Schleusen haben uns gebeten, einige Bitten an möglichst viele Kollegen hier im Forum und darüber hinaus weiterzugeben:

a) Bitte nutzt nach Möglichkeit Funk zur Kommunikation mit der Schleuse. Handy ist zwar möglich und Sprechstellen gibt es an den Schleusen ja auch, aber Funk ist eindeutig das bevorzugte Kommunikationsmittel. Natürlich ist klar, dass auf kleineren Booten meist kein Funkgerät eingebaut werden kann und Handfunken nach wie vor (leider) nicht erlaubt sind.

b) Bitte achtet sehr genau auf Zeichen (Tafeln) und Lichtsignale. Es gibt hier und da Klapptafeln, die an einem Tag zu sehen sind, ein anderes Mal aber nicht. Keinesfalls vor die Wehre fahren, wenn die Wasserfläche davor gesperrt ist! Keinesfalls noch versuchen, "noch so eben" mitzukommen und auf ein sich schon langsam schließendes Schleusentor bei Rot zuzufahren! Sowas soll es tatsächlich öfter gegeben haben und das treibt den Adrenalinpegel bei den Freunden in der Leitzentrale in schwindelerregende Höhen!

c) Da in der Ausbildung zum Sportbootführerschein das Thema "Schleusen" leider fast immer und überall sträflich vernachlässigt wird oder ganz unter den Tisch fällt, sollten die "alten Schleusenhasen" unter uns ruhig mal zur Übung mit noch Unbedarften in einem Boot durch eine oder mehrere Schleusen fahren. Quasi als Fortbildung für Fortgeschrittene.

Diese Hinweise sollten bitte nicht als generelle "Rüge" für Sportbootfahrer verstanden werden, aber als eindringlicher Apell, sich beim Schleusen zur eigenen Sicherheit absolut regelkonform zu verhalten!

Die Jungs (wir haben in Aschaffenburg kein Mädel gesehen) arbeiten 24/7 unter Personalmangel im Schichtbetrieb für uns und die Berufler und sind froh, wenn das möglichst stressfrei und reibungslos funktioniert.

Gruss


Gerd
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Alt 04.11.2019, 14:46
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Zitat von Orbaspain Beitrag anzeigen
Seit diesem Urlaub habe ich ein neues Unterwasserteil - mein altes liegt bei Rhein km 338,7 ...

Ja, ohne nach zu gucken nach der Schleuse Iffezheim stromabwärts.....

Ich hab mir schon überlegt das so ne Art ADAC Abschleppboot zu betreiben
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Gruß Jochen vom Reffenthal
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Alt 04.11.2019, 15:00
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Zitat von billi Beitrag anzeigen
Grundsätzlich wo ein Berufsschiff fährt (nicht unbedingt die kleinen Ausflugsdampfer) ist genügend Wasser auch für dich...
Da wäre ich aber sehr vorsichtig. Ich habe einen leeren 110m Frachter nach seinem Tiefgang gefragt. Er meinte 0,62 m.

Besonders die Frachter mit 2 Maschinen haben sehr kleine Schraubendurchmesser. Die Schrauben laufen bei den modernen Frachtern in sogenannten Tunneln. Daher der wahnsinnig geringe Tiefgang.
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