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Kein Boot Hier kann man allgemeinen Small Talk halten. Es muß ja nicht immer um Boote gehen.

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  #3141  
Alt 20.03.2017, 20:44
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Zitat:
Zitat von Spüli Beitrag anzeigen
Ich glaube BMW war es, die gesagt haben das Wasserstoff erst oberhalb vom 7er im Markt platziert werden kann. Darunter wird der Akku das Rennen machen.
Ich wage mal zu behaupten, dass wenn BMW bereits die Technik zur Verfügung hätte, die Tesla bereits baut, sie sich anders dazu positionieren würden.
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Grüße Mario

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  #3142  
Alt 20.03.2017, 20:47
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Ganz klar!
Mit 100kWh Akkus kann ich ein BEV bauen oder aber 5-10 Hybride.
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Gruß Ingo
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  #3143  
Alt 20.03.2017, 21:36
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Zitat:
Zitat von mariot Beitrag anzeigen
Ich wage mal zu behaupten, dass wenn BMW bereits die Technik zur Verfügung hätte, die Tesla bereits baut, sie sich anders dazu positionieren würden.
Ich wüsste nicht, welche besondere Technik Tesla "bereits baut".
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  #3144  
Alt 20.03.2017, 21:38
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Zitat:
Zitat von Bernd Beitrag anzeigen
Ich wüsste nicht, welche besondere Technik Tesla "bereits baut".
Ich dachte da an Akkus in entsprechender Größe....
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Grüße Mario

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  #3145  
Alt 20.03.2017, 21:46
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Zitat:
Zitat von mariot Beitrag anzeigen
Ich dachte da an Akkus in entsprechender Größe....
Das hat nichts mit Technik zu tun (die Tesla Akku-Stacks sind sogar "relativ" primitiv) sondern schlicht mit Kostendeckung.

Im Gegensatz zu amerikanischen New-Economy Firmen die überwiegend von Risikokapital leben, kann sich BMW als privat geführtes Unternehmen halt nicht leisten, mit jedem verkauften Auto Geld zu verschenken.

Aber man muss Tesla zu Gute halten: sie haben erfolgreich einen Nischenmarkt belegt in dem vor 3 Jahren noch keiner gedacht hätte, das man überhaupt was verkauft bekommt. Den Mut hatten sie und das hat sich bezahlt gemacht. Schauen wir, ob sie mit dem Modell 3 auch wirklich die Gewinnzone erreichen.
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Alt 20.03.2017, 21:50
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Zitat:
Zitat von Bernd Beitrag anzeigen
Schauen wir, ob sie mit dem Modell 3 auch wirklich die Gewinnzone erreichen.
Da suchen sie noch nach Kapital in nicht geringer Höhe.
http://www.manager-magazin.de/untern...a-1138996.html
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  #3147  
Alt 20.03.2017, 22:39
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Zitat:
Zitat von wolf b. Beitrag anzeigen
Wenn du unter "beides" Ladesäule und Zapfsäule meinst, stimme ich dir zu....
Mit beidem meinte ich schon beide Sonderfälle.
Wären die Vignetten nur an separaten Kassen erhältlich, würde diese Tankstellen-Zusatzleistung die Dauer des Tankvorgangs nicht beeinflussen.
Und "Geiz ist geil", muss halt jeder selbst wissen, ob ihm der Preisvorteil den Zeitnachteil wert ist.

Zitat:
Zitat von wolf b. Beitrag anzeigen
... Aber du klammerst dauernd die nicht Normalfälle bei den Zapfsäulen aus und problematisierst evtl. auftretenden nicht Normalfälle bei den Ladesäulen. ...
Was meinst Du ) mit nicht Normalfälle bei den Zapfsäulen (außer Vignetten und Preisgefälle
Urlaubsbeginn- und Feiertagsverkehr sind ja weniger ein Tank-Zeit-Problem als ein Stauproblem.
In diesen Fällen sind dann eben sehr viel Ladesäulen erforderlich, welche auch gleichzeitig die volle Leistung abrufen können.

Zitat:
Zitat von wolf b. Beitrag anzeigen
... Die Vorteile der E-Mobilität ignorierst du dagegen vollkommen. ...
Ich zeige lediglich auf, dass ein Großteil der Bevölkerung schlicht und ergreifend diese Vorteile nicht bzw. sehr eingeschränkt nutzen kann, weil die Nachteile überwiegen. Über Nacht zu hause laden kann eben nicht jeder.
Man wir niemanden zum Kauf eines E-Autos bewegen können, der nicht weiß wo er laden kann oder von der Ladesäule mit dem ÖPNV nach hause fahren muss und um keine "Strafzahlungen" aufgebrummt zu bekommen nach dem Vollladen zum Umparken wieder zu seinem Auto muss.

Zitat:
Zitat von wolf b. Beitrag anzeigen
... Hier auf dem Land haben die Tankstellen reihenweise zugemacht, da sie sich wegen den Umweltauflagen nicht rentieren. Das entfällt bei Ladestationen vollkommen.
Das Grundstück der zugemachten Tankstelle im Nachbardorf sollte verkauft werden. Aber um das Grundstück bebauen zu können, müßte ein Wahnsinnsaufwand wegen dem kontaminierten Boden entstehen und das wird wohl eine Leerfläche bleiben da sich das nicht lohnt.
.....
Das ist natürlich unbestreitbar ein großer Vorteil von Ladestationen.
Aber "auf dem Land" hat es ja nicht nur die Tankstellen getroffen.
Der "Dorf-Konsum" in den neuen Bundesländern ist dem "Tante-Emma-Laden" der alten Bundesländer gefolgt.
Weil sich beide nicht mehr rentiert haben gibt es sie nicht mehr.

Warum muss eigentlich erst bei Verkauf des Grundstückes eine Dekontamination durchgeführt werden, gibt es bei Umweltschäden Bestandsschutz

Gruß Lutz
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Otto von Bismark
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  #3148  
Alt 20.03.2017, 23:15
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Zitat:
Zitat von B4-Skipper Beitrag anzeigen
Ich zeige lediglich auf, dass ein Großteil der Bevölkerung schlicht und ergreifend diese Vorteile nicht bzw. sehr eingeschränkt nutzen kann, weil die Nachteile überwiegen. Über Nacht zu hause laden kann eben nicht jeder.
Die meisten? Bist du dir da sicher?
Zitat:
Umgekehrt wohnen nur 52,5 Prozent der Deutschen im eigenen Heim
Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-13927820.html
Meine Mieter könnten übrigens auch vor der Haustüre laden.
Zwar leben ca 75% der Deutschen in Städten, aber nicht alle in Wohnblocks und auch viele davon haben auch Tiefgaragen.
Viele Großstadtbewohner brauchen auch gar kein Auto.
Zitat:
Zitat von B4-Skipper Beitrag anzeigen
Warum muss eigentlich erst bei Verkauf des Grundstückes eine Dekontamination durchgeführt werden, gibt es bei Umweltschäden Bestandsschutz
Keine Ahnung, vielleicht weil der Chef gestorben ist und seine GmbH Konkurs.
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  #3149  
Alt 20.03.2017, 23:48
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Zitat:
Zitat von wolf b. Beitrag anzeigen
Meine Mieter könnten übrigens auch vor der Haustüre laden.
Zwar leben ca 75% der Deutschen in Städten, aber nicht alle in Wohnblocks und auch viele davon haben auch Tiefgaragen.
Ich habe mal zur Miete gewohnt, eigentlich in einem ruhigen und aufgelockerten Bereich. Aber vor dem Haus waren für 11 Wohnungen nur 3 Abstellplätze, und der Anschluß des Hauses wäre schon bei 3 angeschlossenen PKW auf Schnellladung abgeraucht. Bei den Nachbarhäusern sah es nicht besser aus.
Oder die andere Wohnung: Einbahnstraße mit parken auf der anderen Straßenseite - Kabel quer über die Straße?
Oder unsere historische Altstadt: hier kann niemand parken und das von vielen Bewohnern genutzte Parkhaus bräuchte dann eine eigene Mittel- oder gar Hochspannungseinspeisung.

Alles machbar, aber nicht auf die Schnelle. Und irgendwer muß auch die Kosten tragen. 10 Jahre, 20 Jahre.....?
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Gruß
Ewald
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  #3150  
Alt 20.03.2017, 23:56
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Zitat:
Zitat von Libertad Beitrag anzeigen
Alles machbar, aber nicht auf die Schnelle. Und irgendwer muß auch die Kosten tragen. 10 Jahre, 20 Jahre.....?
Daß von heute auf morgen alle auf elektrisch umsteigen will und verlangt ja auch keiner.
Bei den Zeiträumen bin ich bei dir und das wurde hier im Thread auch schon oft gesagt.

Aber die Diskussion hier kommt mir manchmal so vor wie die damals die mit den Atomkraftwerken. Die Lichter gehen aus blablabla..... wurde behauptet und dann werden auf einen Schlag die Hälfte abgeschalten und rein gar nichts ist passiert.
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  #3151  
Alt 21.03.2017, 00:14
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Wir haben eigentlich genug elektrische Energie aus den unterschiedlichsten Quellen zur Verfügung (mal egal ob gut oder böse). Aber weder die zeitliche noch die örtliche Verteilung ist derzeit optimal. Und wer die elektrische Mobilität fördern will, muß auch neue Kabeltrassen akzeptieren und finanzieren. Auch da hapert es bisweilen. Es werden bei verstärkter Nutzung der E-Mobilität sicher nicht überall die Lichter ausgehen - lokal aber schon, weil die Netze eben für andere Verbrauchsprofile optimiert sind. Und die Betroffenen würde es sicher nicht freuen.
20% der in unserer Straße beheimateten PKW als E-Mobil über Nacht schonend geladen wären wohl kaum ein Problem - 2 Tesla mittags um 12 am Schnelllader ergäben vermutlich ein kaltes Mittagessen.
Der Netzumbau muß einfach mit der Zunahme der E-Mobilität im Einklang sein. Und da sehe ich zur Zeit eine riesige Lücke.... Jeder kocht für sich ein Süppchen nach eigenem Geschmack.
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Alt 21.03.2017, 00:36
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Zitat:
Zitat von Libertad Beitrag anzeigen
Es werden bei verstärkter Nutzung der E-Mobilität sicher nicht überall die Lichter ausgehen - lokal aber schon, weil die Netze eben für andere Verbrauchsprofile optimiert sind. Und die Betroffenen würde es sicher nicht freuen.
20% der in unserer Straße beheimateten PKW als E-Mobil über Nacht schonend geladen wären wohl kaum ein Problem - 2 Tesla mittags um 12 am Schnelllader ergäben vermutlich ein kaltes Mittagessen.
Es ist noch gar nicht so lange her, daß über genau diese Netze massenweise Nachtspeicheröfen betrieben wurden.
Gibt es Engstellen im Netz müssen die eben behoben werden, Zeit genug ist dafür da.
Aber diese Diskussion hatten wir schon mehrmals im Thread.
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Alt 21.03.2017, 06:28
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Zitat:
Zitat von B4-Skipper Beitrag anzeigen
Ich zeige lediglich auf, dass ein Großteil der Bevölkerung schlicht und ergreifend diese Vorteile nicht bzw. sehr eingeschränkt nutzen kann, weil die Nachteile überwiegen. Über Nacht zu hause laden kann eben nicht jeder.
tja davon rede ich .... das Gegenteil duerfte tatsaechlich richtig sein

aufzeigen hiesse auch belegen ... nur zu
meinen erfahrungen nach duerfte es eben genau WEGEN der Verfuegbarkeit von Strom nahezu ueberall fuer die weit ueberwiegende Mehrheit (bezogen auf Fahrer und Fahrten) eben so gar kein Problem sein

und dabei gehts so ueberhaupt nicht um die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer Privattankstelle .... sondern um die Unausweichlichkeit der aktuellen Verfuegbarkeit von Strom... aber wenn man das natuerlich nicht sehen will ......
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Grüsse aus dem Süden!

Joschka
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Alt 21.03.2017, 06:36
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Zitat:
Zitat von wolf b. Beitrag anzeigen
Die meisten? Bist du dir da sicher?...
In D leben 82,18 Mio, davon 28,98 Mio im eigenen Haus.
Bei diesen 28,98 Mio oder 35,3% gehe ich davon aus, dass sie eigene Lademöglichkeiten installieren und nutzen können oder zumindest könnten.
Bei dem "Rest" sind die Möglichkeiten, zumindest was eigene Lademöglichkeiten betriffft, sehr beschränkt.
Viele sind ja schon froh, wenn sie abends überhaupt einigermaßen in Wohnungsnähe einen Parkplatz finden.

Zitat:
Zitat von wolf b. Beitrag anzeigen
... Meine Mieter könnten übrigens auch vor der Haustüre laden. ...
Könnten, also hat trotz dieser Möglichkeit keiner Deiner Mieter ein E-Auto

Zitat:
Zitat von wolf b. Beitrag anzeigen
... Zwar leben ca 75% der Deutschen in Städten, aber nicht alle in Wohnblocks und auch viele davon haben auch Tiefgaragen. ...
Alle diese haben aber relativ wenig Einfluss darauf, dass dort Lademöglichkeiten entstehen.

Leider ist die Statistik zu den e-Autos nur noch mit Premiumaccount für 69,- €/ Monat einsehbar (Ein Schelm wer böses dabei denkt ), aber es waren ja wohl noch keine 100.000.
Für 1 Mio E-Autos im Jahr 2020 müssten also jährlich noch 300.000 dazu kommen.
Das ist m.E. schon Ladetechnisch eine Herausforderung, gerade in den Städten, wo nicht so einfach überall dickere Leitungen verlegt werden können.

Zitat:
Zitat von wolf b. Beitrag anzeigen
... Keine Ahnung, vielleicht weil der Chef gestorben ist und seine GmbH Konkurs.
Eigentum verpflichte, irgendwem muss das Grundstück ja gehören - sonst könnte es ja keiner verkaufen wollen
Wird vielleicht ein Minusgeschäft, eine Nullnummer oder mit etwas Glück ein kleiner Gewinn. Deshalb Augen auf beim Erben.

Gruß Lutz
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Alt 21.03.2017, 07:14
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Mei Lutz, bau dir deine Welt zusammen so wie du sie siehst.
Zum Glück sind da Experten in vielen Dingen einer anderen Meinung.

Ich finde die Schwarz-Weis Sicht sehr lustig. Entweder müssen ALLE gleichzeitig vor ihrer Haustüre laden können, am besten 1000km die Nacht, oder ALLE müssen gleichzeitig an der Tankstelle laden können, und das am besten 1000km in 5 Minuten. Das ist so richtig schön weltfremd.

Die durchschnittliche Wegstrecke pro Tag ist unter 40km. Kann also an jeder Haushaltsteckdose problemlos über Nacht geladen werden. 95% der Wege, das gilt für mich, meine Mutter, meinen Vater, meine Schwester, ... können an 230V 10A in der Nacht oder am Arbeitsort nachgeladen werden. Alle diese Fahrten müssen NICHT mehr an die Tankstelle!

Die Tankstellen bleiben dann rein für Langstrecke. Und diese wenigen Langstrecken Tankstellen (Mindestzahl und Standorte siehe Tesla) lassen sich problemlos über Mittelspannungsleitungen anbinden und mit 350KW Chargern ausstatten. Batterien Puffern die Spitzenleistungen - nachladen über Nacht (Windenergie).

Technisch ist das keine Herausforderung, das Geld muss nur in die Hand genommen werden.
Und da scheitert es z.B. schon hier an der Eigentümervereinigung...
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Alt 21.03.2017, 07:27
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Zitat:
Zitat von Bernd Beitrag anzeigen
Technisch ist das keine Herausforderung, das Geld muss nur in die Hand genommen werden.
Und da scheitert es z.B. schon hier an der Eigentümervereinigung...
..... im Kopfe derer vieler .....
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Grüsse aus dem Süden!

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Alt 21.03.2017, 08:50
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Zitat:
Zitat von Bernd Beitrag anzeigen
... Ich finde die Schwarz-Weis Sicht sehr lustig. ...
Die rosarote Brille ist aber auch nicht schlecht .

Zitat:
Zitat von Bernd Beitrag anzeigen
... Technisch ist das keine Herausforderung, das Geld muss nur in die Hand genommen werden.
Und da scheitert es z.B. schon hier an der Eigentümervereinigung...
Nicht alles, was technisch machbar ist ist auch wirtschaftlich sinnvoll.
Es sieht auch nicht jeder in der Elektromobilität die Zukunft.

Gruß Lutz
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Alt 21.03.2017, 08:55
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Zitat:
Zitat von Bernd Beitrag anzeigen
Mei Lutz, bau dir deine Welt zusammen so wie du sie siehst.
Zum Glück sind da Experten in vielen Dingen einer anderen Meinung.
Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing.
Es gibt mindestens ebenso viele "Experten", die das Gegenteil behaupten


Zitat:
Zitat von Bernd Beitrag anzeigen
Ich finde die Schwarz-Weis Sicht sehr lustig. Entweder müssen ALLE gleichzeitig vor ihrer Haustüre laden können, am besten 1000km die Nacht, oder ALLE müssen gleichzeitig an der Tankstelle laden können, und das am besten 1000km in 5 Minuten. Das ist so richtig schön weltfremd.
Nein, es ist nicht weltfremd.
Es ist "typisch deutsch" - denn der deutsche Michel WIRD zuverlässig nach dem Tag sein eMobil an den Stecker stecken.
Man weiß ja nie, was morgen ist - ob Oma krank wird, man das Kind unvorhergesehen aus dem Kindergarten holen muss oder ob kurz vor Feierabend noch die bessere Hälfte anruft, weil sie den Sauerbraten vergessen hat...

Auch heute schon gibt es absolute Spitzen in den Netzen, in der Früh, abgeschwächt am Mittag und wieder am Abend wenn jeder kocht und Licht anmacht.

Mit eAutos wird das ganze dann eben noch potenziert.
Man könnte jetzt argumentieren "dann regelt man das eben über automatisch geregelte Ladestationen" - hilft dem Wechselschichtarbeiter dann aber auch nicht sonderlich weiter.

Natürlich ist das ein konstruiertes Problem - aber es ist ein Problem, welches nach aktuellem Stand mit einem herkömmlichen Fahrzeug kein Problem wäre.


Zitat:
Zitat von Bernd Beitrag anzeigen
Die durchschnittliche Wegstrecke pro Tag ist unter 40km. Kann also an jeder Haushaltsteckdose problemlos über Nacht geladen werden. 95% der Wege, das gilt für mich, meine Mutter, meinen Vater, meine Schwester, ... können an 230V 10A in der Nacht oder am Arbeitsort nachgeladen werden. Alle diese Fahrten müssen NICHT mehr an die Tankstelle!
Möglich.
Und was machen deine Mutter und dein Vater, wenn sie mit einem Wohnwagen in den Urlaub fahren wollen?
Das andere Auto nehmen?
Oh ja, wie umweltfreundlich!

Mein Arbeitgeber hat um 120 Mitarbeiter an einem Standort - rechne das mal hoch, wenn die alle dort laden möchten bzw. müssen, damit sie Abends wieder Heim kommen


Zitat:
Zitat von Bernd Beitrag anzeigen
Die Tankstellen bleiben dann rein für Langstrecke. Und diese wenigen Langstrecken Tankstellen (Mindestzahl und Standorte siehe Tesla) lassen sich problemlos über Mittelspannungsleitungen anbinden und mit 350KW Chargern ausstatten. Batterien Puffern die Spitzenleistungen - nachladen über Nacht (Windenergie).
Auch das ist natürlich unglaublich umweltfreundlich, tausende Batterien dafür erst einmal herzustellen.
Langstrecken Tankstellen klingt gut - was ist bei einem eAuto Langstrecke?
Alles über 100km?

Was macht man, wenn ein Anhänger am Auto hängt und aus der Langstrecke eine Kurzstrecke wird?
Werden die Notrufsäulen zusätzlich mit Notfallstecker ausgerüstet?

Worauf ich hinauswill: das Konzept ist nicht durchdacht und (noch) keine wirkliche Alternative.
Solange es keine Alternative ist, wird es nicht akzeptiert werden - auch nicht mit Zwang.
Ein eMobil ist für mich, nach aktuellem Stand der Technik, in 80% der Fahrten ausreichend.
Für die anderen 20% bräuchte ich ein herkömmliches Fahrzeug.

Dass das quatsch ist, muss ich hoffentlich niemandem erklären.
Daher nutze ich ein Fahrzeug für alle anfallenden Anwendungszwecke.

Ich bleibe bei meiner Aussage, dass die eMobilität keine echte Alternative darstellt - zumindest nicht in der aktuellen und kurzfristig absehbaren Form.

Ich möchte damit aber NICHT sagen, dass alles so bleiben soll, wie bisher (auch, wenn ich damit absolut kein Problem hätte).
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Alt 21.03.2017, 09:06
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Zitat:
Zitat von Amtrack Beitrag anzeigen
Es ist "typisch deutsch" - denn der deutsche Michel WIRD zuverlässig nach dem Tag sein eMobil an den Stecker stecken.
....... hilft dem Wechselschichtarbeiter dann aber auch nicht sonderlich weiter.
Der Wechselschichtarbeiter hat einfach ein anderes Ende des Tages.

Zitat:
Zitat von Amtrack Beitrag anzeigen
Natürlich ist das ein konstruiertes Problem -
Ja.

Es ist "typisch deutsch" sich vor Veränderungen zu fürchten.....
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Die Diskussion ist von den Ablehnern hier zu sehr Ich-bezogen.

Weil ICH zwar 80% emobil unterwegs sein könnte und für 20% einen Verbrenner bräuchte ist das Ganze unbrauchbar bzw. zumindest nicht durchdacht???

Da meine Frau nicht Auto fährt, trifft das auch auf uns zu aaaaber:

für meine Nachbarn z.B. ist das kleine süße E-Renaultchen ein Volltreffer.
Sie nutzt ihn täglich für den Weg zur Arbeit. Er auch am WE z.B. für den Weg ins Stadion.
Er hat einen "normalen" PKW, der die Mankos ausgleicht.

Man kann sich als user doch nur mit dem Jetzt und Hier beschäftigen (evtl. mal hoffend über den Tellerrand schauen) und da gibt es Fälle, wo es paßt bzw. passen wird oder würde und welche wo eben jetzt nicht oder nie!

Insofern dreht sich diese Diskussion hier wie in einer Endlosschleife ohne Chance auf ein Ergebnis.

Bei meinen Nachbarn hat die E-Mobilität ihre Daseinsberechtigung bewiesen! Fakt!!!


viele Grüße
Gunter
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