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| Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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#1
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Hallo Zusammen,
ich hab mich ja schon kurz vorgestellt. Nun hab ich seit ein paar Tagen den SBF SEE und BINNEN in der Tasche und begebe mich auf die Suche nach einer Motoryacht/ Kajütboot. Wir 50/57 wollten schon gerne noch diesen Sommer für unser erstes Boot nutzen, daher muss es in gutem Zustand sein ohne Wartungsstau. Da ich überhaupt keine Ahnung hab vorauf besonders zu Achten ist, wie man ein ehrliches Boot erkennt und Schrott aussortiert, hoffe ich auf eure Hilfe. Zu meiner Wohnsituation: Wir wohnen ca 25 Km Nördlich von Fulda, nähe Bad Hersfeld. Also ziemlich Suboptimal für unser neues Hobby. Zwar ist die Werra vor der Haustür, aber da kann ich nur Schlauchbooten Platz auf dem Hof für ein 8m-10m Boot mit Anhänger wäre gegeben. Geplant ist erst mal ein Boot für Weser, Main oder Rhein, je nach Liegeplatzmöglichkeit, später auch Küstengewässer(Ostsee, Mittelmeer) Natürlich hab ich auch schon im Netz gesucht. Das Boot sollte geräumig sein um auch längere Zeit darauf zu verbringen. Gemütliches fahren, aber auch mal schneller zum Strecke machen falls gewünscht. GFK, Halbgleiter, Trailerbar(auch mit Sondergenehmigung bis 3.00 Meter Breite), Diesel, bis 10m, CE Kategorie: C um mal so ein paar Gedanken zu teilen. Wie sind denn derzeit die Bootspreise? Faire Preislage oder eher Überteuert? Welche Marke sollte ich meiden, welche hebt sich als besonders Zuverlässig und qualitativ Hochwertig in Bezug auf Verarbeitung hervor? Was ist eine Sinnvolle Ausstattung für entspanntes fahren und Anlegen/Ankern? Autopilot, Bugstrahlruder, elektrische Ankerwinde,…..???? Wie sieht es mit Liegeplätzen aus, gibt es da eine Rumpfgröße die man nicht überschreiten sollte wegen Mangel an Liegeplätzen oder so? Zum Schluss: Würdet ihr lieber ein paar Euro mehr in die Hand nehmen oder erst mal ein „billiges“ weil man nie weiß ob das Boot zu einem passt und man sich wohl fühlt, das man dann wieder verkauft und sich weiter umschaut? Was ich halt vermeiden möchte ist ein ständiges kaufen und verkaufen, zumal das sicher auch nicht einfach ist. Auch möchte ich nicht „ständig“ nur Reparaturen haben. Ich rede hier nicht von natürlicher, notwendiger Wartung. Über ein paar Tipps und Hilfestellung würde ich mich freuen und sage schon mal Danke! HG Frank |
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#2
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Also 10 Meter und Trailerbar sind schon schwierig , da fällt mir nur dieses ein.
https://oechsner-boats.de/produktseite-srx30/ Da geht dann auch Diesel und vieles weitere.
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Danyel, ja richtig gelesen mit y
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#3
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Hallo und herzlich willkommen!
Ich würde, an Hand Deiner Ausführungen, diese Saison erst mal chartern, um festzustellen was eigentlich passt. Dann kannst Du im Herbst zum Ende der Saison auch billiger kaufen, weil alle die ein falsches Boot gekauft haben, ihres wieder loswerden wollen. Sollte nur ein Tipp sein und Dich nicht davon abhalten, Deine eigenen Erfahrungen zu sammeln. Viele Grüße Didi |
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#4
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Was trailerbates in der 10 Meter-Klasse kenne ich auch nur die "Oechsner-Boote". Gleichwohl sind die Oechsner Boote auch schmal gebaut um diese eben, neben dem Gewicht, trailerbar zu halten.
Um auf dem Boot längere Zeit zu verbringen mit entsprechender Übernachtung (mehrere Tage) sollten es auch min. 10 Meter sein. Wobei die Breite eines Bootes für einen längeren Aufenthalt fast noch wichtiger als die Länge ist (m.M.) ... hier können dann wieder die Oechsner Boote nicht mithalten. Selbst eine Quicksilver 805 Cabin ist mit 3,5 t schon an der Grenze des trailerbaren. Weiterer Hinweis: verlass Dich nicht auf die Gewichtsangaben der einzelnen Boots-Hersteller ... die stimmen in der Regel nicht (viel zu leicht gerechnet) ... verlass Dich nur auf eine Waage, wenn Du in Deinem Fall im Grenzbereich des trailerbaren bewegst. Eigrntlich bleibt nur "Oechsner" ... und da solltest Ihr das Raumgefühl auf Euch wirken lassen ob es für Euch ausreicht, wenn Ihr mehrere Tage inkl. Übernachtung darauf verbringen möchtet. Ansonsten immer jemanden mitnehmen, der sich bewogen fühlt Boote technisch beurteilen zu können oder einen Gutachter ein Boot beurteilen lassen, die ein paar Hundert € lohnen sich vor einem Gebrauchtkauf zu investieren. Wie hoch ist denn überhaupt Euer max. Budget? LG Dirk
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#5
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Erst mal Danke für die schnellen Antworten
Die Öchsner Boote sind mir auch schon aufgefallen, die Werben ja mit den Größten Trailerbaren Booten. Interessant finde ich das 10 meter das mindeste sein sollte für mehrere Übernachtungen und die Breite "fast" wichtiger ist. Und ja, wir wollen schon ein helles, geräumiges Unterdeck Haben. Da hilft wohl nur eine Vor Ort Besichtigung oder tatsächlich ein nicht trailerbares Boot in Betracht ziehen. Der Vorteil eines Trailerbaren Bootes für mich, liegt eigentlich nur darin, das ich es zu mir nach Hause bringen und hier die Wartung und Instandhaltung, etc. machen kann. Und ich das Geld für ein Winterlager spare. @Didi 66 Tipps sind immer willkommen!! Chartern hatte ich mir auch schon überlegt, aber wenn ich 5 mal ein Boot chartere fehlt das Geld am Ende beim Kauf. Und die Boote zu chartern die in Betracht kommen ist wahrscheinlich fast unmöglich. Wo auf Rhein, Main, Mosel, Weser kann man den ein Boot in der Größe für ein paar Tage chartern? @Dirk Budget liegt, wenn es ein modernes Neuwertiges Boot ist mit guter Aussattung bei 80T |
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#6
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Die Frage ist wie ihr mit wenig Platz zurecht kommt.
Wir sind auch mit einer 260er Searay jahrelang in Urlaub gefahren. Klar nach 4 Wochen wird schon eng aber es geht und wir haben die Zeit genossen. Irgendwann war mir das Gerödel mit dem Trailern zu viel und jetzt genießen wir den Komfort von einem Stahlverdränger mit 14x4,2m. Hat alles Vor und Nachteile.
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Grüße aus der Wiege des Ruhrbergbaus ![]() |
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#7
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#8
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Ein Stahlboot um die 10m ist zwar nicht trailerbar, aber ein Winterlager benötigt man auch nicht (unbedingt). Grosszügig und hell unter Deck ist häufig zu finden.
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#9
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Zitat:
Ja, die "Eierlegende Wollmilchsau" gibt es leider nicht. |
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#10
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Also trailerbar ... ich glaube, da ist meine Polaris schon ambitioniert. Trailer bis Badeplattform 9,5m.
Genehmigung Überbreite... Und man muss schon ziemlich aufpassen bei engen Straßen und - Kurven. Boot 10m auf Trailer stell ich mir ziemlich spannend vor. Hinzu kommt, Brückenhöhe und Gewichtsbegrenzung auf vielen kleinen Straßen....Als PKW Fahrer ist man ja nicht gewohnt, darauf zu achten....
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#11
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5 Wochen zu 2. mit 7,1m von Lübeck bis Orust und zurück= traumhafter Urlaub von Flaute bis Wind 8 alles vorhanden. Bis Wind 6 ging's raus aus dem Hafen. 5 Tage Wind 11 im Hafen von Ebeltoft. 2 Vorschiffskojen (auf dem Tisch), WC Raum, Pantry, 8er Kajüte mit 2 vollen Schlafplätzen, Diesel mit Welle, 1,6to (Werft: 1,2to) => es geht
Grüße, Reinhard |
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#12
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Zitat:
Aber ich will ja auch nur 2 mal im Jahr fahren. Trotzdem muss das alles was du geschrieben hast natürlich mit in die Überlegung. Danke
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#13
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Zitat:
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#14
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Zitat:
Gruß, Rainer
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#15
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Besonders, weil es meine 1. Seereise mit eigenem Boot war, war es in der Erinnerung so toll.
Alle folgenden Reisen haben wir mit 9m, 3,6 to gemacht - später mit 2 Kindern. Wichtige Erkenntnis: im Jahr davor Charter mit 10,5m um das Revier zu sehen, 7 to, Wind 7. Ich stehe an der Reling + sehe ins Wasser: wird mein 7,1m Boot jetzt sinken? Zerschlagen werden? NEIN! mir würde vielleicht schlecht werden (wurde es), aber das Boot hält das aus - hat es Ergo: zu 2. können auch 7-8m richtig toll sein: sehe ich bei den Berliner "Your Fixen" immer wieder Grüße, Reinhard
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#16
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Eine Inter 9000 könnte hier evtl. passen. 9m x 2,9m.
Vom Gewicht her sind die Werftangaben bei 2,6T. (Man weiß ja wie sehr man sich drauf verlassen kann.)
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Stefan, der gern Boot fahren könnte.
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#17
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Öhm....also übernachten und "leben" geht auch ab 6,5m dafür braucht es keine 10m.
Bist du eine 4 Köpfige Familie dann ja 10m gogo aber alleine ist das völlig übertrieben...und vorallem nicht Trailerbar.
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Grüße Gordon Nüffe? Welfe Nüffe?
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#18
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Danke erst mal für die vielen Antworten, Meinungen und Anregungen zum Bootskauf.
Ich werde mich wohl nach einem kleineren Boot, um die 7-8 m, umschauen. Das ist noch gut trailerbar, gibt mir die dadurch die Flexibilität verschiedene Reviere und Liegeplätze auf Rhein,Main,Mosel oder Weser zu testen, kann auch mal an die Ostsee... Ich bin ja noch Neuling auf dem Wasser und da ist ein kleineres Boot bestimmt besser zu handhaben. Und ich kann mir verschiedene Eindrücke verschaffen. Wie ist das eigentlich mit dem Slippen und einem Liegeplatz? Geht Slippen an jeder Marina, bzw. ebim Verein gegen Gebühr oder muss man zwingend im Verein sein um das zu nutzen? Gibt es genügend Liegeplätze/ Marinas auf den Flüssen? |
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#19
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Nein, musst du nicht => in meinem Verein können auch Fremde nach Anmeldung sowohl slippen, als auch bis 6,5 to Kranen - passiert aber recht selten.
Liegeplätze sind wohl überall Mangelware Grüße, Reinhard Geändert von Federball (Heute um 20:20 Uhr) Grund: Autover.... |
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