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| Restaurationen Refits, Lackierungen, GFK-Arbeiten, Reparaturen und Umbauten von Booten aller Art. |
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Themen-Optionen |
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#1
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Hallo, ich habe bei meinem Plattbodenschiff unter dem Wassertank Rost gefunden. Ich habe ihn abgeschliffen. Es sind richtig tiefe Löcher. Jetzt habe ich Bedenken, dass die Blechstärke zu gering ist. Aktuell habe ich Rostumwandler aufgetragen und alles mit Hamerit gestrichen.
Oder muss ich die Stelle ersetzen? Oder von außen Blech drauf schweißen? Gruß Hans
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Gruß aus Neuenhaus, Hans |
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#2
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Der Rost konnte sich da sehr lange ungestört entwickeln.
Ich sehe da tiefe Antastungen. Bei einer Originalstärke von 6mm wäre ich (noch) unbesorgt, bei 4mm würde ich mit Ultraschall die Restdicke messen, möglichst mehrfache Messungen in den Tälern. Falls unter minimaler Dicke (die meisten Versicherungen schreiben je nach Spantabstand 3-3,5mm vor) würde ich doppeln. Ist verpönt, bringt Dich aber 30 Jahre weiter. Hängt letztlich davon ab, wie alt Du bist, wie lange Du das Schiff noch fahren willst und ob es -teurer Oldtimer, Museumsstück?- lohnt, statt zu doppeln den Bereich zu ersetzen. Zwischen beiden Massnahmen existiert ein gewaltiger Kostensprung.
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Gruss, Dirk
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#3
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Danke für die Beratung. Als erstes messe ich. Ich denke, es waren mal 6mm Blechstärke.
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Gruß aus Neuenhaus, Hans |
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#4
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Kann man auch von innen nach außen schallen?
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#5
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Moin Wenn das Boot an Land liegt ist es egal wie Rum geschalt wird, im Wasser wird das ja meistens nicht gemacht. Bei Boot im Wasser würde ich da jetzt mit Ovatrol-Farbkriechoel-Bleimennige ran und dann mit Bilgenfarbe drüber. Da die Bleimennige nicht mehr frei verkäuflich ist hat Ovatrol auch andere gute Produkte entwickeld, die auch unter Wasser funktionieren.
Gruß Hein |
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#6
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Hallo Hein. Insofern habe ich eigentlich nur gefragt weil es für mich schon interessant wäre zu wissen in welcher Blechstärke mein Boot gebaut worden ist natürlich muss ich auch aus dem Wasser raus. Aber das ist off topic und gehört hier nicht hin.
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#7
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Moin Solche Barkassen wurden aus minimal 6mm-Blechen gebaut, 8mm gab es auch bei der Nietbauweise, dickere Bleche lassen sich besser verstemmen.
Gruß Hein |
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#8
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Moin Solche Barkassen wurden aus minimal 6mm-Blechen gebaut, 8mm gab es auch bei der Nietbauweise, dickere Bleche lassen sich besser verstemmen.
Gruß Hein |
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#9
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Das war der geringste Wert.
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Gruß aus Neuenhaus, Hans |
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#10
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Sieht nicht gut aus...
Da muss was passieren.
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Gruss, Dirk |
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#11
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Ich denke auch das das etwas knapp ist. Da würde ich auch mal in die Unterlagen der Versicherung schauen. Je nach Versicherung schreiben die gewisse Mindest Stärken ja vor
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#12
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Moin Vor allem würde ich auch etwas Ursachenforschung betreiben, tiefe Lochfraßsachen zeugen manchmal von Elektrolyse.
Gruß Hein
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#13
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Bei mir sah die Bilge unterm Wassertank ähnlich aus, bei mir wars richtig durch gegammelt. Da wurd nicht lange diskutiert, wir haben aufgedoppelt. Wenn man das ordentlich macht hast du wieder 30 Jahre Ruhe.
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Gruß |
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#14
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Die Stelle ist Steuerbord am tiefsten Punkt. Das Boot liegt nicht 100% waagerecht im Wasser. Es ist ein Plattbodenschiff. Dort muss irgendwann mal über längere Zeit Wasser gestanden haben. Das Boot ist 48 Jahre alt. Das sehe ich als Ursache. Aktuell ist alle knochentrocken.
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#15
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Zitat:
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Gruss, Dirk |
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#17
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Frag mal den Bootsbauer deines Vertrauens ob du die Bleche wirklich ersetzen oder doppeln willst. Beim Ersetzen kann es bei älteren Booten zu Problemen mit Verzug kommen. Gerade wenn noch irgendwo genietet wurde früher kann das zu Problemen führen.
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Gruß |
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#18
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Bei sowas muss man aber aufpassen, ob das Ding nicht schon bereits gedoppelt ist.
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#19
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Zitat:
Doppeln an sich spart vor allem das mühevolle Trennen der Bleche von den schiffbaulichen Verbänden (Bodenwrangen, Spanten und Stringern),deren Verbindung zur alten Außenhaut muss aber noch in Ordnung sein. Bei größeren Doppelungen muss über Schlitzschweißung eine Verbindung mindestens zu den Verbänden hergestellt werden nach dem die Bleche gut zur alten Außenhaut angepasst wurden. So arbeiten Reparaturbetriebe wenn es in der in Augen eines Sachverständigen genügen soll. Gruß Hein
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#20
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Das Problem an Doppelungen ist, dass diese nicht mit der Struktur verbunden sind sondern eben nur mit dem Rumpf selbst. Also wenn das jetzt eine einzelne Messstelle mit 2,... ist dann kann man doppeln. Wenn die ganze Platte dünn ist wäre es besser ein Insert zu machen.
Grundsätzlich ist ein Insert die bessere Methode, aber die Schweißnaht muss innen und außen gemacht werden. Es hängt aber auch vom Einsatzgebiet ab. Bei kommerziellen Schiffen am Meer sind Doppelungen, bis auf wenige Ausnahmen, nicht erlaubt. Bei einem Hausboot was nur ab und an in die Werft verbracht wird und wo man ein schlechtes Wetter vermeiden kann sieht die Sache anders aus. Ich habe Rümpfe gesehen die waren zur Gänze gedoppelt und immer noch im kommerziellen Einsatz. Dazu kommt, dass sich ältere meist genieteter Stahl auch schlecht schweißen lässt. Eine Doppelung kann also im Einzelfall die bessere Reparatur sein. Wenn die erwartete Strukturelle Belastung eher gering ist kann man natürlich mal doppeln und in einigen Jahren oder Jahrzehnten immer noch die Platte tauschen. |
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