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| Motoren und Antriebstechnik Technikfragen speziell für Motoren und Antriebstechnik. |
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Themen-Optionen |
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#1
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Hallo zusammen,
ich möchte meinen Innenboarder gegen einen Außenboarder tauschen. Meiner Meinung nach überwiegen die Vorsteile. Welche Erfahrungen habt ihr denn mit diesem Gedanken gemacht und welche Vor- bzw. Nachteile seht ihr? Mein Boot ist aus Stahlboot (4mm Blech, 3,5 Tonnen schwer) mit einem ca. 40 PS Perkins Diesel Motor. Bin gespannt Gruß Martin Geändert von Martboot (25.04.2026 um 14:22 Uhr) |
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#2
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Paar Fotos vom Boot / Heck / Spiegel wären hilfreich um irgendwas zu sagen zu können.
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LG, Roland ---------------------- “Es ist eigentlich schon alles gesagt, nur nicht von jedem!” (Karl Valentin) |
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#3
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Ich meine ja eher so grundsätzlich!
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#4
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Wenn das Boot jetzt mit einem 40 PS Innenboardorder gut fährt, wird ein 40 PS Außenboardorder gleichgut fahren. Voraussetzungen sind: gleicher Prop und gleiche Propdrehzahl. Ob das SO über den Ladentisch geht => ??
1 Nachteil wird der geschätzt 2 - 3fache Verbrauch sein, oder du nimmst einen Diesel AB Grüße, Reinhard
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#5
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Warmwasser wird auch völlig überschätzt…..
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Gruß Bergi : Heimathafen beim EWV-Hennigsdorf : Und denkt immer schön an eure Gasprüfung…..
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#6
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also "Grundsätzlich" ist das totaler Unsinn )
würde nur "etwas" sinn machen.....wenn der Perkins Irreparabel hin ist und Du eh nen Neuen Motor brauchst....aber auch dann immer noch ein grosser Aufwand soon Umbau...Motorkonsole, Steuerung, Wellenanlage...alles muss Umgebaut werden.
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und immer eine Handbreit...na Ihr wisst schon Bier im Glas |
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#7
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....die Wellenanlage kann drinbleiben, und 1:1 einen Wellengenerator antreiben
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#8
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Ich habe mal bei einem solchen Umbau mitgearbeitet.
Ehemaliges Rettungsboot mit Spiegelheck - rund 7m lang und für Wellenanlage vorgesehen. Verbaut war aber ein Enfield-Z-Antrieb und ein Vierzylinder Perkins. Aufgrund nicht passender Übersetzung lief der Perkins sehr laut und nicht sparsam, dazu kamen langsam Verschleißerscheinungen am Z. Die Spiegelöffnung wurde verschlossen und ein Bracket angebaut. Daran ein 40 PS Honda AB. Es gab nur Vorteile: Mehr Platz im Boot, wesentlich leiserer Antrieb, sparsamer und dazu wurde das Boot etwas wendiger. Aber ausschlaggebend für den Umbau war die nicht passende Antriebskombination und zudem stand ein guter und bekannter AB günstig zur Verfügung. Dazu konnte der Eigner fast alle (aufwendigen) Umbauarbeiten selbst und mit kostenlosen Helfern realisieren Bei passender Übersetzung und intakter Wellenanlage würde ich mir einen solchen Umbau reiflich überlegen. Vor allen um das möglicherweise geänderte Fahrverhalten würde ich mir Gedanken machen.
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Gruß Ewald |
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#9
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Innenborder in Verdrängern haben eine viel tiefere Drehzahl am Propeller als handelsübliche Aussenborder.
Deshalb sind die Propeller grösser, haben mehr Blattfläche und laufen viel effizienter in dieser Art von Booten. Aussenborder werden grundsätzlich für Gleitboote verwendet, dementsprechend ist auch die Auslegung der Drehzahlen und Propeller. Also 40 PS Aussenborder am Stahlboot funktioniert zwar, aber nur mit grossen Abstrichen bei Effizienz (Verbrauch) und bei der Reaktionszeit beim Manövrieren. Gruss Urs
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#10
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Ich kann da Urs Kommentar vollkommen bestätigen. Ein Nachbar hat sich nen 50PS Außenborder an nen Stahlverdränger geschraubt und soweit alles drinn gelassen. der hat das Ding auch einfach an ne Badeleitervorrichtung rangetütelt. Das fährt , aber beim manövrieren kennt ihr Vollgas oder nix.
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Ich habe keine Ahnung, aber schrauben tue ich gerne. Ich werde auch kein gebrauchtes AKW kaufen- versprochen!
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#11
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Moin Es gibt viele viele Gründe warum ein Einbaudiesel für Verdraenger die beste Lösung ist. Wenn der AB ein Dieselmotor ist könnte man das unter Umständen diskutieren. Aber wie lang muss der Schaft eines AB sein um auch bei Seegang gut zu funktionieren?
Als Segler kann ich nur mein eingeschränkten Erfahrungen wiedergeben. Vor vielen Jahren war ich Miteigner eines 30 er Jollenkreuzers, an dem war nur ein AB zu betreiben, der hatte damals 10 PS und brachte das Boot auf maximal 6,5 Knoten bei einer Verdrängung von 2,5t, ich schätze, daß wir für die knapp 100 Km NOK so um die 35 bis 40 Liter Gemisch durchgenudelt haben, ein Tankstopp in Rendsburg war fast immer notwendig. Mein Stahlsegelboot(29Ft) mit einem Dieselmotor mit 10 PS und einer Verdrängung von 4,5-5t braucht auf der gleichen Strecke 20 Liter, hat zwar eine niedrigere Marschgeschwindigkeit (5Knoten), aber ohne den Tankstopp ist die Fahrzeit fast gleich. Gruß Hein
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#12
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Zitat:
Das mit Drehzahl/Verbrauch (gerade im Vergleich zu einem kleinen Diesel) wird sicherlich alles so sein... ...was mich verwundert hat bzw. wo ich kurz nachfragen muss: Bei einer Wellenanlage lenke ich beim Manövrieren ja mit dem gelegten Ruder den Strahldruck der Schraube um, was ja mit gewissen Verlusten behaftet sein muss. Während ich beim AB ja den Strahdruck direkt in die gewünschte Richtung richte. Ich hätte also aus dieser Betrachtung (und nur in dieser Hinsicht) eigentlich den AB bei der Manövrier-Dynamik vorne gesehen?? Zumindest wenn man den Strahldruck von der Schraube gleichauf annimmt (was beim AB eben die höhere Drehzahl wird regeln müssen). Also daher einfach des Verständnisses halber: Wie kommst du zu deiner Einschätzung?
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LG, Roland ---------------------- “Es ist eigentlich schon alles gesagt, nur nicht von jedem!” (Karl Valentin) |
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#13
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Ich habe eigentlich nur die Reaktionszeit an sich gemeint. Also aus 5 Kn Fahrt aufzustoppen. Oder von 0 weg zu beschleunigen bis Rumpfgeschwindigkeit.
Dass man mit Aussenborder besser (oder eher gesagt: anders) lenken kann und muss ist natürlich schon so. Im Stand ist das vielleicht sogar besser, beim Fahren (Geradeauslauf) sicher nicht. Gruss Urs
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#14
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Zitat:
DAS hat mehrere 1000 Jahre gut ohne Motor funktioniert Grüße, Reinhard
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#15
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Nur rückwärts ausm Stand gehts schlechter.
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* * * * * * * * *MfG* * * *Mario * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * inoffizielle Boote-Forum-Karte
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#16
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Ahja - dann stimmt quasi jede der Betrachtungen...
...im quasi "Stand" bzw. ganz langsamer Fahrt wird der AB schneller eine Richtungsänderung machen. ...in Fahrt wirkt das Ruderblatt besser. Na dann - besten Dank!
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LG, Roland ---------------------- “Es ist eigentlich schon alles gesagt, nur nicht von jedem!” (Karl Valentin)
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#17
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Richtig: da schlägt der Radeffekt gnadenlos zu bis ich ca. 1 kn Speed habe...
Aber auch: auch das klappt seit '77 (1. Kajütboot mit Diesel)... @#15
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#18
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Hat ja auch Jahrhunderte funktioniert, bevor die Lärmdinger erfunden wurden
Sofern meine Polaris jemals aufs Wasser kommt, werde ich Drehen auf dem Teller üben...
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* * * * * * * * *MfG* * * *Mario * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * inoffizielle Boote-Forum-Karte
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#19
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Moin moin,
Zitat:
lg, justme, sein Boot jedes Mal so in die verkehrte Richtung aus der Box manövrierend.
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#20
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Ich habe zu diesem Thema mal eine Frage.
Wie verhält es sich denn, wegen der Gewichtsverteilung, mit dem Fahrverhalten? Innenborder werden bei Verdrängern ja schon häufiger mittig verbaut. Zusatzgewichte erhöhen ja das Gesamtgewicht und Fahreigenschaften, oder nicht? |
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#21
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Moin moin,
Zitat:
Bei einem normalen, für die Verwendung in Gleitern gebauten AB verbrät man einen Großteil der Leistung in Propellerschlupf - kleine, hochdrehende Propeller haben halt einen miesen Wirkungsgrad, insbesondere bei niedrigeren Drehzahlen. Ein groß dimensionierter Propeller funktioniert im Gegensatz dazu auch bei niedrigeren Drehzahlen schon gut genug, um nennenswert Schub zu erzeugen. lg, justme
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#22
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Nur 1 Erfahrung: '19 zur letzten Langfahrt 360 Liter Wasser/Getränke, 60 Liter Diesel Reserve (total 600 nm), Lebensmittel für 3 Monate => ca. 600 kg zum 3,6 to Leergewicht: nix gemerkt, weder Geschwindigkeit noch Steuerverhalten.
Grüße, Reinhard |
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#23
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Ein Z-Antrieb verhält sich dabei grundsätzlich wie ein AB. Die Symbiose aus beiden Steuerungs-Systemen bzw. ihrem jeweiligen -verhalten ist dann AB oder Z-Antrieb mit Ruddersafe, (Doppel-) Ruderblätter, die am Antrieb befestigt werden und eine ähnliche Wirkung entfalten, wie konventionelle Blattruder.
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Lg, Saint-Ex “Überlegen macht überlegen“ Der Flieger und Schriftsteller Antoine de Saint Exupéry (*29.6.1900, † 31.7.1944 während Aufklärungsflug über dem Golf du Lion bei der Île de Riou)
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#24
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Zitat:
Ein AB verschiebt dir also zwingend den Schwerpunkt nach hinten und leicht nach oben. Wobei das bei dem Stahlverdränger wie er hier in dem Fall in #1 beschrieben wird zwar auch passiert, aber in der Masse wohl untergeht. Bei einem GFK-Gleiter den man von IB auf AB umrüstet aber sicher deutlich in der Auswirkung. Hängt natürlich auch wieder vom Vorher-Nachher ab, wenn du einen 3l Mercruiser gegen einen 150PS AB austauschst wird das anders sein als mit einem V6 AB der viel schwerer ist. Das Gewicht des AB in Relation zum IB vorher macht viel aus, weil der AB quasi am absoluten Ende des gegebenen Hebelarms sitzt. Dachte ich auch, deswegen hab ich den Z der Einfachheit halber nicht erwähnt.
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LG, Roland ---------------------- “Es ist eigentlich schon alles gesagt, nur nicht von jedem!” (Karl Valentin) |
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#25
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Zitat:
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Gruß Marco ....... Sent from my Composter using Tabaktalk Vögeln soll man 3 mal täglich Wasser geben
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