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| Restaurationen Refits, Lackierungen, GFK-Arbeiten, Reparaturen und Umbauten von Booten aller Art. |
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#1
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Liebe Community,
ich hoffe jemand von euch kann mir weiterhelfen. Ich habe eine Cranchi Start 21, Baujahr 1994, mit einem 5 Liter V8-Motor. Das Boot befindet sich noch nicht im Wasser. Derzeit ist zu befürchten, dass der Spiegel eventuell defekt sein könnte, da er sich von außen ganz leicht eindrücken lässt. Wasser gelangt nicht in die Bilge, es ist alles dicht und trocken. Meine frage ist nun, ob jemand weiß, wie der Spiegel genau dieses Bootmodells gebaut wurde? Ist es eine Sandwich-Bauweise mit durchgehendem Holzkern oder wurde der Spiegel von Cranchi werksseitig hohl ausgeführt und lediglich ein Ring um die Transomplatte verbaut? Anbei ein Foto (von innen fotografiert). Die Experten in meiner Marina sind sich nicht sicher. Ein Bootsmotorenexperte sagt, dass ca. 90% aller Innenbordmotoren einen durchgehenden Holzkern haben. Der Hafenmeister sagt jedoch, dass der Antrieb fest mit dem Getriebe und dem Motor verbunden ist, der Spiegel keinen durchgehenden Holzkern hat und den Druck gar nicht aushalten muss. Ich frage mich nun, wer Recht hat?! Muss ich den Spiegel erneuern? Es stehen Reparaturkosten zwischen 6.000 bis 8.000 € im Raum. Hat jemand von euch vielleicht Erfahrungen mit einer Cranchi Start 21, den Spiegel vielleicht schon mal geöffnet oder vielleicht sogar die Baupläne? Ich bin wirklich ratlos und sage schon mal danke, falls ihr mir weiterhelfen könnt… VG, Werner |
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#2
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Die Kraft geht auf den Spiegel, die erste Meinung ist korrekt.
Du siehst doch recht deutlich, wo der Antrieb angebracht ist - nämlich aussen am Transom. Das wiederum ist an den Spiegel geschraubt, die eckigen "Unterlegplatten" siehst du innen. Einen Kraftschluss zum Volvo-Motor gibt es da nicht. Die Motorglocke ist ihrerseits mit dicken Gummi-Ringen im Transom gelagert, da kann gar keine Kraft übertragen werden.
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Gruss aus Frankfurt, Hans Aus technischen Gründen befindet sich die Signatur auf der Rückseite des Beitrages!
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#3
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Moin, ich habe eine Chranchi Clipper gehabt.
Die sah in am Heck ähnlich aus wie dein Boot. Die hatte einen durchegehenden Holzkern, und dieser wurde auch wieder so Instand gesetzt. Ich hatte damals einen Volvo Penta SP290 Antrieb verbaut, und da waren die Stehbolzen von der Transomplatte weggerottet. Wenn Du Handwerklich begabt bist, kannst Du das selber machen, Fallbeispiele findest Du hier im Forum ohne Ende, und ebenso Leute die Dir mit Rat und Tat zur seite stehen. Es ist ein schönes Boot, und denke es ist es auch wert es zu erhalten. In diesem Sinne viel Erfolg bei der Reparatur. Grüße
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Geht nicht, gibt es nicht. |
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#4
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So können Bolzen aussehen...
https://www.boote-forum.de/showthrea...9&#post5183469
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cu Josef ----------------------------------------------- Wer sich beleidigt fühlt und einschnappt, der schnappt auch irgendwann wieder aus
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#5
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Ich habe vor zwei Jahren ein Cranchi Start 21 mit vom Vorbesitzer 2005 erledigten Umbau auf DP-SM und 4.3GXi dank Salzwasser-Motorschaden günstig bekommen und ein paar Sachen dran gemacht. Motor, Elektrik, Auskleidung der Schlupfkajüte, Kajütentüre, jetzt zum Abschluss noch die Scheiben. Hat bei langsamer wie schneller Fahrt ein hervorragendes Fahrverhalten, läuft sparsam und ist für seine Größe komfortabel. Bin soweit sehr zufrieden damit.
Kannst ja mal ein paar Probebohrungen viornehmen und schauen, wie weit der Schaden vorgedrungen ist. Ist das Holz flächig feucht und verfault oder ist der Schaden nur punktuell. Soweit ich bei mir gesehen habe, ist es ein massiver Holzkern, der beidseitig einlaminiert ist. Nach Ausbau des Motors und Abbau des Antriebs sollte es möglich sein, das Laminat zu entfernen und den Heckspiegel herauszuschneiden. Der Motorausbau ist bei dem Boot ja sehr einfach, die Zugänglichkeit ist perfekt. |
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#6
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das ist der Spiegel (Rot) gute 5 cm Dicke Sperrholzplatte, von Innen und Aussen mit GFK überzogen.
(Blau) da kannst Prüfen ob das Holz Morsch ist ...mit nem Schraubenzieher oder so Reinpieken... meissten ists aber zuerst Unten Morsch...weil Wasser nach unten und so ) um Unten dranzukommen muss Motor raus Antrieb ab und die Getriebeglocke raus.... der Spiegel muss stabiel sein. wenn man da mal mit nem Hammer Klopft muss sich das Knackig Anhören...nicht Dumpf...Puff Puff ) dann ist Morsch/Wasser drin.
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und immer eine Handbreit...na Ihr wisst schon Bier im Glas |
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#7
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Bei einem Kollegen war der Spiegel ebenfalls Morsch. 22 Fuß Sportboot mit Merc 4.3 V6.
Sehr enge Verhältnisse um zu schrauben. Da wurde der Spiegel komplett getauscht und auch die Übergänge zu den Stringern neu eingelegt. Das ganze war 2024 und hat um die 4K € gekostet in Neuwied. 6-8K€ ist da eher heftig …… ( Bei meinem Kollegen wurde dann im Nachhinein noch das Transom Merc Alpha getauscht.)
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Stefan Altersbedingt jetzt mit Stahl unterwegs! |
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