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| Restaurationen Refits, Lackierungen, GFK-Arbeiten, Reparaturen und Umbauten von Booten aller Art. |
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Themen-Optionen |
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#1
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Hallo zusammen. Ich habe eine Barkasse gekauft. Diese ist 13,80 m lang und ca 3 m breit.
Der Rumpf sowie das Vorschiff sind aus Stahl. Das rudterhaus war damals aus Holz. Dann gab es achtern einen Bereich der als Wohnraum erschlossen wurde und nun wieder freigelegt ist. Hintergrund war einfach dass das Holz morsch war. Jetzt überlege ich nach Materialien mit denen ich dass wir zumachen kann. In den Gedanken stehen Aluminium Stahl oder siebdruckplatten weiter habe ich von kunststoffplatten gehört die witterungsbeständig sein sollten. In der Summe werde ich ca 35 bis 40 Quadratmeter verbauen müssen. Hat einer schon Erfahrungen mit Kunststoff platt gemacht? Anbei mal ein Bild wie das Ding mal ausgesehen hat inzwischen ist in der mittelsektion alles bis auf die raumspannten entfernt. Danke für eure Zeit |
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#2
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Ich würde GFK-Sanwitch nehmen.
Rostet, Qxidiert nicht. Isoliert gut und es gibt kein Kondenswasser.
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Gruß Jogie,
![]() der KFZ Mechaniker der alles selber am Boot macht
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#3
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Ich kann nur zu einer geschweissten Stahlkonstruktion raten.
Spanten setzen und 3-4mm Platten drauf und vor allem den Übergang zum alten Rumpf voll verschweißen. Alles andere wird nach ca. 10 Jahren erfahrungsgemäß wieder zum Problemfall.
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Gruss, Dirk
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#4
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Dem würde ich mich anschließen wollen. Das würde dann in etwa einem Wohnmobil-Aufbau entsprechen.
Zumindest gerade Formen lassen sich sehr einfach herstellen. Für die Kanten gibt es Winkelprofile als Meterware.
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Gruß Ingo |
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#5
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Zitat:
Hab da ans Gewicht gedacht... Stahlspangen sind bereits vorhanden die haben ja vorher den Siebdruck gehalten...
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#6
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Mach Dir bei einer Barkasse keinen Kopf über das Gewicht.
Wichtiger sind dauerhaft wasserdichte Übergänge, und das geht eben am besten mit verschweißten Platten. Alles andere fängt temperaturbedingt an zu arbeiten und wird undicht. Die Gewichtsdifferenz 18mm Siebdruck zu 3mm Stahl beträgt lediglich ca. 10kg/qm. Der Stahlaufbau ist auch statisch stabiler, z.B. was ein Sonnendeck oder ein Beiboot betrifft.
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Gruss, Dirk
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#7
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Moin. Stahl ist hier eigentlich richtig, jedoch sollten Gewichte, Schwerpunktlage und die daraus sich ergebenden Folgen für die Stabilität, nicht Festigkeit, von jemanden mit fundierter Sachkenntnis beurteilt werden
Gruß Hein
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#8
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Nenn mal Bezugsquellen mit Preisen!
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Der Hübi, zu allem bereit, aber zu nix zu gebrauchen |
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#9
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Stell mal ein paar Fotos vom jetzigen Zustand ein!
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Der Hübi, zu allem bereit, aber zu nix zu gebrauchen |
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#10
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Hallo. Das mit dem Bilder einstellen ist momentan nicht so einfach Punkt mir ist das handy runtergefallen und nun muss ich mit spracherkennung und Co arbeiten weil das Display nicht mehr so will wie ich will. Aktuelle Bilder gibt es qq vom Zustand wieder Schiff abgeplant ist nicht. Nur quasi eine seitenansicht. Aber ich verspreche die liefere ich gerne nach. Aktuell bin ich eher in dem Gedanken von Aluminium im Aufbau. Habe einen schiffsbauer in der Sache gefragt der mir den Tipp da hinsichtlich gegeben hat. Gewichtstechnisch wäre GFK auch eine Lösung gewesen aber schwer mit Fenster zu kombinieren.
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#11
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Moin Alu verträgt sich nicht gut mit Stahl, das gilt auch für seewasserbeständiges Aluminium. Bereiche in denen Wasser etwas länger nicht weg trocknet sind sehr gefährdet.Das ist relevant für die Verbindungsstellen von Alu zum Stahl.
Bei sorgfältiger Konstruktion ist es schon möglich, das muss an so planen, daß der Alu Aufbau an einem Suell befestigt wird mit Schrauben, Niete alles aus Edelstahl, einige Zentimeter über dem Deck endet und nach außen über dem Suell sitzt. So war das auf dem Lenkwaffenzerstörer gemacht auf dem ich meinen Wehrdienst genossen habe Gruß Hein
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#12
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Also den suellrand muss ich so oder so neu schweißen.
Der ist nämlich fast schon gar nicht mehr vorhanden. Auf das gangboard werde ich noch mal checken. Wenn ich das gemacht habe, geht es weiter mit dem Ruder aus. Da wird auch alles was jetzt aus Holz ist dann aus Aluminium genommen. Wichtig hierbei ist natürlich immer die klare Trennung der beiden Metalle. |
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#13
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Moin Denke dran, dass die höhere Wärmeleitfähigkeit durch eine einwandfreie Dämmung samt Dampfsperre kompensiert werden muss, gilt vor allem für Überkopf liegende Flächen, wegen Schwitzwasser und der gebratenen Schädeldecke des Rudergaengers.
Noch ein Hinweis: Früher war es beim Stahlschiffbau so, daß man durch Korkschrot in den letzten ein bis zwei Anstrichen Schwitzwasser Bildung reduziert hat. Gruß Hein Geändert von hein mk (28.02.2026 um 17:31 Uhr)
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#14
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Guten Morgen. Alles klar das ist definitiv ein Thema mit dem ich mich dann auch noch mal beschäftigen werde. Das erste was jetzt erstmal kommt ist der nicht vorhandene Süllrand . Hierbei werde ich auch noch mal die Stärken des gangbords checken. Dann kommt die Rahmenkonstruktion damit ich danach die Alubleche anschlagen kann. Und dann sehen wir mal weiter. Sonnige Grüße
Dabei fällt mir ein , dass ich auch eine Lösung im Dach des Ruderhauses überlegen sollte, für den Fall dass ich die Maschine tauschen muss. Die ist nämlich so groß dass ich die voraussichtlich nicht über die Tür wieder rausbekomme. Bevor die Frage kommt. Mwm 9 liter 4 zylinder Geändert von Schiffsjunge79 (03.03.2026 um 07:26 Uhr) |
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#15
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Hallo zusammen. Inzwischen habe ich ca 90% des gesamten Aufbaus abgetragen. Das waren in der Summe aktuell etwas mehr als 3 Tonnen. Hierzu zählt auch bereits das hintere Stahldach. Neu gekommen sind in der Zwischenzeit auch die Rifffelblechplatten für das neue Dach. Bei der Demontage der alten Raumspanten musste ich halt eben ein Teil das gangboards mit aus flexen. Nun steht erstmal eine Art Gerüst damit ich drunter in Ruhe arbeiten kann.
Da nur das komplette Ruderhaus demontiert ist sowie der komplette Aufbau achtern habe ich mir gedacht, das ist sinnvoll sein kann mich direkt um das Getriebe zu kümmern. Das hat das Problem dass es nicht in neutral schaltet werde also mal zusehen dass ich das ausgebaut bekomme um dann mal nach dem Fehler zu gucken. Die Konstruktion des Daches vom Ruderhaus ist so geplant dass es lediglich geschraubt wird. Somit ist jederzeit die Möglichkeit gegeben das Dach wegzunehmen um eventuell noch mal an die Maschine mit einem Kran oder dergleichen heranzukommen Geändert von Schiffsjunge79 (27.04.2026 um 20:28 Uhr) |
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#16
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Moin Bei dem Getriebe würde ich erst mal den rechteckigen Deckel öffnen, da kann man schon viel sehen. Ich meine da einen Doppelhebel zu erkennen, was für ein rein mechanisches Getriebe, unter Umständen mit Kupplung und Umschaltklaue, spricht.
Gruß Hein |
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#17
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Guten Abend. Ja, rein mechanisch ist es in jedem Fall. Wenn man den Deckel entfernt sieht man jede Menge Zahnräder. Ich müsste mal gucken wie so ein Ding funktioniert. Vielleicht sind auch einfach nur die Zahnräder ineinander verklebt. Wenn die Maschine läuft geht es entweder nur voraus oder nur zurück. Es gibt halt eben keine Leerlauf Stelle. Kurz bevor man im Voraus oder in zurückschaltet geht die Drehzahl auch runter.
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#18
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Moin Na ja, Drehzahl soll man bei allen Wendegetrieben immer reduzieren beim Richtungswechsel, bei rein mechanisch geschalteten Wendegetrieben ist das unbedingt nötig. Wenn man eine Einhebelschaltung fährt passiert das durch diese zwangsweise, bei Schiffen und Booten die für Getriebe und Motor je einen Hebel haben muss der Bediener das regeln. Wenn du da irgendwie ein Typenschild finden könntest bestaende die Möglichkeit etwas zu dem Getriebe zu finden, es ist mit einiger Sicherheit kein Einzelstück.
Gruß Hein |
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#19
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No way. Keine eingestanzte Nummer, kein Schild.. nix...
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