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Themen-Optionen |
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#1
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Hallo,
ich bin meinem 80-jährigen (recht fitten) Vater noch ein Bootswochenende schuldig, was in der letzten Saison leider organisatorisch nicht geklappt hat. Ich würde mit meiner Tochter auf dem Boot (Quicksilver 505 Cabin, 5,41m x 2,12m) übernachten, mein Vater im Hotel bzw. bei Verwandten, und wir würden einen ganzen Tag und ggf. noch einen Vormittag gemeinsam auf dem Wasser verbringen. Für meine Tochter, mein Boot und mich wäre am Freitag Nachmittag Anreise, am Sonntag Mittag Abreise. Geplant war dies ursprünglich im Abschnitt zwischen Würzburg und Schwarzach. Da war ich dann immerhin noch im September mit meiner Tochter für nur eine Übernachtung in/ab Eibelstadt, gefahren sind wir bis nach Kitzingen. Schon ganz nett, nur waren mir die Abstände zwischen den Schleusen dann doch arg kurz, und die Bootsschleusen arg klein, die Anfahrt an die Schleusen zum Absetzen der Hilfsperson schwierig, und eine dicke Schramme hatte ich mir an den schrägen Mauern unter Wasser auch eingefahren. Da mein Vater in Frankfurt aufgewachsen ist (heute aber nicht dort lebt), und im Bereich zwischen Mainz und Aschaffenburg die Abstände zwischen den Schleusen größer sind, und auch die Bootsschleusen größer sind, kam jetzt die Überlegung auf, ob ich den neuen Versuch in der neuen Saison nicht lieber dorthin verlegen sollte. Ist von mir aus (München) mit Trailer allerdings eine weitere Anreise. Gibt es hier Abschnitte, die eher schön sind, oder die man eher meiden sollte? Wobei "schön" jetzt nicht zwingend ein Kriterium ist, seine Heimatstadt und -region vom Fluss aus zu sehen hat sicher auch so etwas. Ich kenne mich dort auf dem Wasser bislang gar nicht aus, und auch an Land nur sehr eingeschränkt. Für diese Aktion suche ich eine Möglichkeit in Form eines Bootsclubs, Yachthafens oder Campingplatzes, wo man für 2 Tage mit Voranmeldung einen Gastliegeplatz bekommen kann, und wo man auch direkt dort oder in unmittelbarer Nähe (gerne gegen Gebühr, wenn alles schick ist) slippen kann. Bei meiner ersten Recherche sind mit als möglicherweise geeignete Kandidaten der Motorboot und Wasserskiclub Aschaffenburg e.V., sowie der Hanauer Boots-Club e.v. ins Auge gefallen. Beide würde ich dann mal kontaktieren, wenn es soweit ist. Gibt es hier im Forum Erfahrungen mit dem Einen oder dem Anderen? Gibt es weitere / andere Tipps? Sind die Bootsschleusen von Kleinostheim bis Kostheim (die laut Elwis alle ein Breite von mind. 3,50m haben, also wie die paar Bootsschleusen auf der Donau) "in der Regel" im Sommerhalbjahr in Betrieb, oder gibt es hier Kandidaten, die längerfristig oder immer wieder außer Betrieb sind? Vielen Dank!
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Viele Grüße, Matthias |
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#2
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die meisten Clubs am Main müssen im Winter ihre Steganalage auf Anweisung des WSA aus dem Wasser nehmen über Winter um wegen möglichem Treibeis (bei unserem Kalten Winter) Schäden zu verhindern
gerade in Aschaffenburg steht keine Steganlage zur Verfügung... das sollte in die Planung mit einfließen.
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Gruß Volker *************************************** und immer `ne Handbreit Sprit im Tank http://www.msv-germersheim.de Bin hier zu finden Inoffizielle Boote-Forum Map
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#3
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Ich liege ja genau hier in FFM.
Der Mainabschnitt von der Mündung bis hoch Richtung Hanau ist wirklich nicht der schönste, wenn es um Natur geht. Viel Berufsschifffahrt und Industrie. Erst dahinter wird es besser. Das Stadtgebiet FFM ist natürlich das große Highlight. Wenn dir das aber gar nicht wichtig ist, dann nimm lieber Rhein, Mosel oder Lahn. Oder ganz anderes Revier.
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Gruss aus Frankfurt, Hans Aus technischen Gründen befindet sich die Signatur auf der Rückseite des Beitrages! |
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#4
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Moin Matthias,
also Frankfurt vom Wasser aus mit Skyline, EZB und Eiserner Steg / Uferpromenade hat schon was. Gibt da auch ein kleines Inselchen, um das man rum fahren kann. Wir lagen früher in Offenbach beim Segelclub Undine, aus meiner Erinnerung noch folgende Info: von Offenbach bis zur Main Mündung in den Rhein sind es vier Schleusen, leider war da Eine von den Vieren meist ausser Betrieb, ob es da einen Kandidaten mit besonderer Häufigkeit gab / gibt, weiß ich nicht. Man kann aber immer durch die Berufsschleuse (Telefonnr. gibt es bei Elwis) und wenn man Glück hat, ist das sogar schneller als die selbstbedienten Sportbootschleusen, die sind etwas "langsam". Übernachten und slippen wäre noch bei Bootsbau Speck in Höchst möglich, dann könnten ihr an einem halben Tag "Frankfurt machen" und an dem ganzen Tag bis zum Rhein und zurück schaffen. Auf dem Rhein waren wir immer gerne auf der Rettbergsaue, da gibt es quasi einen Naturhafen, ohne Strömung und Wellen, einfach am Sandstrand anlegen und fertig. Fanden wir immer sehr nett. In Offenbach-Bürgel gibt es eine kostenlose öffentliche Anlegestelle, im Sommer ist da öfter ein Eisstand. Oberhalb von Fechenheim ist eine Wasserskistrecke, wenn da "Betrieb" ist auch ganz nett anzuschauen. Beste Grüße Dieter
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#5
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Zitat:
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Viele Grüße, Matthias |
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#6
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Zitat:
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Viele Grüße, Matthias |
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#7
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Danke für die vielen Tipps. Ja, das wäre natürlich auch eine Variante. Bootsbau Speck hatte ich auch schon gesehen, der hat auf seiner Webseite nichts von Gastliegeplätzen stehen, aber da kann man ja mal nachfragen, wenn es konkret wird. Dass alternativ die Schleusen der Großschifffahrt genommen werden können ist klar, aber häufig muss man da ja länger warten, und wir wollen nicht den ganzen Tag mit Warten vor Schleusen verbringen. Die vergleichbaren Bootsschleusen auf der Donau, z.B. in Regensburg, sind eigentlich ziemlich fix, wenn man sie richtig bedient.
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Viele Grüße, Matthias |
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#8
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Hallo Matthias,
Bootsbau Speck ist deshalb interessant als Startpunkt, weil man dort slippen kann. Von dort aus durch die Schleuse Griesheim und schon bist Du in den Frankfurter City. Wenn Du dann weiter zu Berg fährst - Schleuse Offenbach - wird es ab dem Campingplatz Mainkur relativ grün und idyllisch. Nach der Schleuse Mühlheim kommt Schloss Philippsruhe - auch schön. Dann wird es es etwas industrieller rund um Hanau. Im weitere Verlauf ist Seligenstadt sicherlich auch sehr schön und der Floßhafen Aschaffenburg ein schönes Ziel mit sehr vielen Bootsclubs. Im Moment kann man in Aschaffenburg auch rausslippen. Da wird aber gebaut am Mainufer und es soll eine neue Rampe gebaut werden. Das muss man halt im Blick behalten. Meiner Erfahrung nach ist die Bootsschleuse Offenbach die anfälligste. Gruß Andreas
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Lautlos unterwegs mit dem Takacat 420 LX und dem Epropulsion Spirit 1.0
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#9
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Danke auch an Andreas.
Da ich aus München und somit vermutlich über die A3 aus Richtung Würzburg komme, mag ich nicht weiter mit dem Auto fahren als nötig. Das spricht erstmal gegen eine Slipmöglichkeit westlich von Frankfurt (schließt es aber nicht aus). In Aschaffenburg müsste es theoretisch zwei Slipmöglichkeiten geben, wenn ich das richtig sehe. Die eine öffentlich beim Schloss Johannisburg. Die andere direkt beim Motorboot- und Wasserskiclub. An welcher von Beiden wird gebaut? Ich habe gerade noch die "Marina-Lässig Yachting & Camping e. K." bei Kahl am Main gefunden - etwa auf halber Strecke zwischen Hanau und Aschaffenburg. Das könnte vielleicht auch ein guter Startpunkt sein. Sliprampe haben sie jedenfalls auch. Ok, damit habe ich mal ein paar Möglichkeiten. Danke an alle! Die genaue Planung machen wir erst, wenn es dann soweit ist. Wenn es noch allgemeine Tipps gibt, immer gerne.
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Viele Grüße, Matthias |
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#10
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In Mainflingen gibt es ebenfalls eine Öffentliche Slip/Natorampe. Diese ist immer zugänglich. Benutzen wir auch hauptsächlich
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#11
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In Aschaffenburg ist eigentlich nur die Rampe unterhalb des Schlosses nutzbar. Dort gibt es auch Parkplätze für Gespanne. Du musst Dich aber vorher informieren, ob da nicht zufällig gerade Baustelle ist.
Die zweite Rampe, die Du meinst, ist vermutlich die Mitten im Floßhafen. Die ist aus meiner Sicht nicht nutzbar. Dort soll aber die neue Rampe gebaut werden im Zuge des Umbaus des Mainufers. Bei Marina Lässig dürfen nach meinem Kenntnisstand Gäste nicht slippen. Ich selbst habe immer in Großostheim an der NATO-Rampe geslippt. Das her gut dort und man kann das Gespann abstellen. Die Rampe in Klein-Krotzenburg ist auch okay (ganz in der Nähe der Marina Lässig). Allerdings ist dort die Wasserskistrecke, was häufig zu etwas schwierigen Wellen beim Slippen führt. Gruß Andreas
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Lautlos unterwegs mit dem Takacat 420 LX und dem Epropulsion Spirit 1.0
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#12
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Wo ist in Großostheim eine NATO Rampe?
Grad auf dem Schlauch steh |
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#13
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Danke für die Anregungen. Dass es eine Menge von diesen "Nato-Rampen" gibt, und die grundsätzlich besser ausschauen, als viele ähnliche Slipmöglichkeiten an der Donau, habe ich schon gesehen. Nur: Es hilft mir leider nichts. Da ich niemanden dabei habe, der mir Zugfahrzeug und Trailer wieder rausfahren kann, bzw. das Boot solange fahren kann, brauche ich zwingend eine wie auch immer geartete Festmachmöglichkeit mit Möglichkeit zum Landgang in unmittelbarer Nähe.
Marina Lässig schreibt auf ihrer Webseite: "Die Slipanlage für unsere Marina-Kunden befindet sich auf unserem großzügigen Grundstück ...". Ja, das sieht so aus, dass man dort nicht als Gast slippen kann, aber wenn ich in Kombination mit 2 Nächten Gastliegeplatz das buche, geht es vielleicht. Ich würde dann beizeiten einfach mal anfragen, ansonsten muss ich mir was Anderes überlegen. Nach weiterer Recherche habe ich jetzt östlich von Frankfurt bis Aschaffenburg die folgenden Optionen auf der Liste stehen.
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Viele Grüße, Matthias
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#14
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Hallo nach München,
Andreas (Carandi27) hat die Situation vor Ort schon sehr gut zusammengefasst. Aus diesen Informationen kannst du dir die für dich passenden Optionen rausziehen. Ergänzende Infos dazu. Marina Lässig vergibt keine Gastliegeplätze und entsprechend auch keine Möglichkeit die Slimrampe zu nutzen. Ich würde dir empfehlen bei Bootsbau Speck zu slippen. Nach einer Schleuse kommt die Frankfurter City und bei Bedarf die erste Nacht in Offenbach direkt nach der Schleuse zu übernachten. Der https://wsck.info/ ist immer sehr hilfsbereit und bisher habe ich dort immer einen Liegeplatz bekommen. Am nächsten Tag bis Aschaffenburg und dort im Flosshafen beim https://bsc-nautilus.de/ übernachten und am nächsten Tag zurück zum Auto. Bevor jetzt wieder bedenken kommen bezüglich Zeit, es ist mit dem richtige Zeitmanagment zeitlich sehr gut zu machen und bei schönem Wetter habt ihr drei schöne Bootstage auf dem Main. Marina Karlstein rate ich dir ab. Sliprampe am Schloß in Aschaffenburg ist dieses Jahr noch in gutem Zustand gewesen
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Sportliche Grüße . Alfred ![]() Für die Jüngeren: LED ZEPPELIN ist KEIN beleuchtetes Luftschiff.
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#15
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Mein Strat war Bamberg, daher nicht so auf die Gesamtkilometerzahl achten bitte: Slippen im Troisdorfer Yachtclub Bamberg Am da an den Main bergab bis ggf. Dettelbach ca. 90 km (Am Skulpturenpark) Avia Tankstelle weiter Kitzingen ca. 95 km / Würzburg ca. 135 km Lohr am Main ca. 185 km „Campingplatz Mainufer“ Steuerbord Steg bft-Tankstelle 250 Meter Berstenheid ca. 230 km Collenberg 245 km Elsenfeld 285
Aschaffenburg 295 km Hanau 325 km Frankfurt/Sachsenhausen 345 km Frankfurt Niederrath 350km Schwanheimer Ufer vor der Brücke Stege des Frankfurter Kanuvereins, gegenüner Shell-Tankstelle, hinter der Brücke weißes Turmgebäude Shell-Tankstelle 500 Meter Rheinmündung Mainz 381 km (gegenüber Yachtclub Mainz) Bis Koblenz 475 km ggf. 1,6 km hinter dem deutschen Eck steuerbord am Uferstraße eine Oil-Tankstelle 480 km, festmachen nur am Handlauf einer kleinen Ufertreppe Rheinbreitenbach, Backbord, hinter der Halbinsel, Stege und Star-Tankstelle
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Geht die Sonne auf im Westen, solltest du dein Kompass testen. Euch immer die handbreit.. Uwe |
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#16
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Sorry, ich meinte natürlich Kleinostheim. Das ist die Rampe gegenüber der Rampe in Mainflingen.
Gruß Andreas
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Lautlos unterwegs mit dem Takacat 420 LX und dem Epropulsion Spirit 1.0
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