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| Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel |
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Themen-Optionen |
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#1
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Durch Zufall beim Kranen entdeckt. Fachleute vermuten irgendeinen vagabundierenden Strom. Man sieht: AlMg4,5Mn ist nicht problemlos
Geändert von wolf b. (25.08.2010 um 10:47 Uhr) Grund: Titel auf Bitte des Erstellers erweitert |
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#2
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Zitat:
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Gruß 45meilen ![]() In meinem Alter noch vernünftig werden ist jetzt auch keine Alternative |
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#3
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ein Bild dazu.
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#4
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An der rechten Oberseite der länglichen Beschädigung sehe ich ne äußere Verletzung als Ursache.
Die kl runde Vertiefung darunter könnte schlechtes Material, oder auch lochfrass sein
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Gruß 45meilen ![]() In meinem Alter noch vernünftig werden ist jetzt auch keine Alternative
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#5
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Nee, nee, da ist keine Beschädigung. Ich werde weiter berichten.
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#6
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Hallo,
Schraubär könnte da richtig liegen, sowie auch der Ersteller. Lack durchstoßen, dadurch erst elektrisch leitenden Kontakt zu dem anderen Metall, dann der Rest. Nur eine Vermutung. Grüße Volker |
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#7
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so sieht es in der Fläche aus. (Vorher mit Hochdruck Bewuchs entfernt, das war Sinn des Kran Termins) Es gibt einige weitere Stellen am Rumpf deutlich unter der Wasserlinie etwa auf Maschinen Höhe.
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#8
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Schmarre vom Gurtgeschirr
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Gruß 45meilen ![]() In meinem Alter noch vernünftig werden ist jetzt auch keine Alternative |
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#9
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Eine Lochfras-Korrosion bei AlMg4,5Mn (EN AW-5083) ist kaum vorstellbar und kommt in der Regel nur bei Aluminium-Kupfer-Legierungen vor. Bei Alu-Lochfras entsteht auch ein Kraterrand der sich deutlich von der Oberfläche abhebt.
Um näheres zu sagen, bedarf es auch mehr Angaben wie z.B. wann wurde das Boot gefertigt, welche Werft, wurde wirklich ein EN AW-5083 verarbeitet, welche Grundierung wurde aufgetragen, gibt es noch mehr solcher Merkmale, wenn ja dann wo?, wie sieht es mit den Trenntravo aus (ist der i.O.), keine Fehlerströme beim Landanschluß, wurde an der Elektrik was verändert, Einbau von Solarmodulen, wie sieht es mit Kriechströmen aus beim Motor usw. Ein vagabundierender Strom ist Quatsch. Bei Strom hätten wir zuerst eine Schnittkantenkorrosion und mit Sicherheit keine Lochfras-Korrosion. Ohne nähere Angaben sieht es wie bereits von Schrauber erkannt nach einer mechanischen Beschädigung aus. Eine bessere Aufnahme auf der mehr zu sehen ist wäre dabei hilfreich. So kann nicht einmal spekuliert werden. Unter Aluminium-Korrosion habe ich die verschiedenen Korrosionsarten beschrieben und auch wie solche Schäden zu vermeiden sind. Beschreibung der Loch-Korrosion mfg Geändert von Moreno (24.08.2010 um 11:35 Uhr) |
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#10
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Danke für die Informationen und das Telefon Gespräch. Es spricht also vieles für Strom. Morgen habe ich einen Termin mit einen Elektriker der das Boot nicht kennt, werde also neutrale Messergebnisse erhalten.
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#11
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wenn der schaden durch das scheuern an einem anderen material, zb stahl, verursacht wurde genügt der abrieb des fremdmetalls um elektrolyse einzuleiten
holger
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jack of all trades - master of none |
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#12
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Das ist ist durch die Lage der betroffenen Stellen nicht denkbar. Ich werde weiter berichten.
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#13
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Dazu ein weiteres Bild
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#14
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Wir haben den potenziellen Fehler gefunden. Elektrik. Der falsch angeschlossene Motorraumlüfter suchte sich seinen (Strom) Weg über das Relais des Estarters des Yanmar Diesels zum Rumpf. Folglich war immer volle Lotte Potential auf dem Rumpf wenn ich unter Motor fuhr, was bekanntlich Segler die ne knappe Stunde Flußfahrt zur Ostsee haben häufiger tun.
Warum auch immer, die Rumpfkontrolle habe ich nie bei laufender Maschine betätigt. |
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#15
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War es das denn nun auch? Wir sprechen aber hier von dem 12V 'Potential' oder ?
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.. Akki ![]() .. wo gegoogelt wird, fallen Späne...
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#16
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Das ist egal, der Potential unterschied liegt an, die chemischen Vorgänge laufen damit ab.
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Grüße Karl-Heinz ---------------- "Elektronische Bauteile kennen 3 Zustände: Ein-Aus-Kaputt". (Wau Holland) |
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#18
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Ist zwar erst 16 Jahre alt...
Mein Boot ist aus dem gleichen Material. Und ich habe zwei Dinge bei mir gefunden, die Korrosion ausgelöst haben: Einmal hatte die Auspuffverblendung aus Edelstahl nicht genug "Isolationsabstand" zum Rumpf (da war bei Lackierungsarbeiten und der Demontage/Montage der Blende der Vorbesitzer nicht akkurat genug sowie wurden Edelstahlschrauben verwendet ohne dieses Tikal-Zeug). Schrauben festgegammelt, reihum so kleine Vertiefungen, eher punktförmig. Aber nur im unteren, ständig wasserbedeckten Teil. Und ein zweites Mal vor drei Jahren, als ein Starterrelais (auch Yanmar) zeitgleich mit der Lima hops ging und ständig Potenzial anlag und ich im Salzwasser lag. Da gab es Abstoßreaktionen länglicher Art, an den Schweißnähten wurde Spachtel und Lack hochgedrückt (über mehrere Meter!). Habe das beim Tauchen bemerkt, kurze Zeit später an Land und alles abgeschliffen. Am Alu war zum Glück nix. So was wie vom TE habe ich noch nicht gesehen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass die Macke schon drin war, gespachtelt wurde und dann hat der Fehlerstrom ähnliches gemacht wie bei mir. |
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#19
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Bei Ausgleichsströmen spielt AUSSCHLIESSLICH der Strom eine Rolle, NICHT die Spannung. Nur deshalb funktionieren die bekannten "Galvanischen Isolatoren". Diese enthalten lediglich einen Satz Dioden mit Sperrspannungen von ~1,4 Volt. Die Ströme können mehrere Ampere betragen die Spannungen liegen immer unter 2Volt.
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Grüße in die Runde! Thomas |
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#20
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Mein Alfa Romeo GTA mit Aluminium Karosserie hat sich - ganz ohne Strom - regelrecht aufgelöst. Aluminium eben ...
Gruß Rolf |
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