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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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Themen-Optionen |
#1
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Hallo,
wo genau befestigt man die Dollen an den Riemen? Gibt es da ne Formel? Also wie lang ist die Entfernung von Blattspitze zum Drehpunkt? Danke für eure Hilfe! MfG Bene
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________________________________ ![]() Stolzer Blick zurück, volle Kraft nach vorn. |
#2
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Bene, da gibt es ganz natürliche Grenzen, was die mögliche Länge betrifft - die Bootsbreite.
Ich habe es bei meinem 1,20 m breiten Boot (Anka) so gehandhabt, dass ich in der Mitte des Bootes zwischen den beiden Riemen etwa 10 cm Luft hatte. Damit habe ich die mögliche Hebelwirkung voll ausgeschöpft. Mehr war ja technisch auch nicht drin, sonst kommst Du Dir mit den Griffen der Riemen in's Gehege ... Wolfgang
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#3
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Danke, aber es gibt doch bestimmt was errechnetes, um den besten Wirkungsgrad zu erhalten
![]() MfG Bene
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#4
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E=mc zum Quadrat.
Wobei E die Riemenlänge ist, m der Drehpunkt an der Dolle und c quadrat die Fläche des Paddels. Diese ins Verhältnis gesetzt, ergeben, bei 2,4m Länge einen abstand von 0,98m pro Seite, wobei sich die Riemen über die Mittellinie hinaus ragen, und durch entsprechende Armhaltung in der Höhe versetzt, für einen besseren Wirkungsgrad sorgen. Es ist doch großartig, dass man alles berechnen kann. Sogar den Abstand von der Latrine in Abhängigkeit vom Pullerwinkel und des herrschenden Bierdrucks.... Die Frage ist doch wohl ein Scherz, oder? |
#5
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So, hab gerade mal bei nem 178 cm Riemen nachgemessen, da war die Länge von Blattspitze bis Dolle 124 cm, also ca. 70 % der Gesamtlänge. Kann jemand das Verhältnis bei längeren Riemen bestätigen?
MfG Bene
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________________________________ ![]() Stolzer Blick zurück, volle Kraft nach vorn. |
#6
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![]() Zitat:
je länger die Padel sind, desto größer ist der Weg durchs Wasser und die Kraft die du aufbringen mußt, das ist einfaches Hebelgesetz
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Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel. ![]() Bertrand Russell
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#7
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Ist doch interessant, das keiner genau weiß, wie die Dinger befestigt werden! Mir gefällt aber der Ansatz, die Riemenenden ca. 10 cm auseinander zu lassen (also von der Mitte auszugehen), die Frage ist, lässt es sich so bequem rudern?
Gibt es hier keine Ruder-Profis, die mal sagen können, wie der ideale Abstand ist? MfG Bene
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________________________________ ![]() Stolzer Blick zurück, volle Kraft nach vorn. |
#8
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Probier es doch einfach aus. Wir sind früher gerudert ohne irgendwas zu berechnen und hatten spass. Oder lad dir eine APP runter. Muss Wassersport eigentlich in Berechnungsstress ausarten?
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#9
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Die Frage ist doch nicht wo der Drehpunkt sein muss sondern welchen Hebel Du brauchst um mit Deiner begrenzten Kraft den Riemen durchs Wasser zu ziehen.
Dürfte sich ähnlich verhalten wie die Propellersteigung zur Motorkraft.
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Gruß Christoph
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#10
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Die Riemen liegen an dem Punkt in den Dollen, an dem sich ihr Gewichtsmittelpunkt befindet.
Andernfalls darft du für die Dinger noch einen nicht geringen Teil begrenzter Muskelkraft aufwenden, um sie in der Balance halten. Die Entscheidung, wo du deine Kräfte verbrauchen möchtest, kannst du dir ja nun aussuchen... ![]() Gruß Robin
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Die Navigation ist eine Wissenschaft verschwommener Annahmen und stützt sich auf anfechtbare Werte, die als Ergebnis erfolgloser Experimente mit Instrumenten problematischer Genauigkeit von Personen zweifelhafter Zuverlässigkeit und fragwürdiger Geisteshaltung ermittelt werden. ![]() |
#11
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Also bei einem 1- Mann Baumarktschlauchi wird das völlig egal sein wie lang dein Riemen ist
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Gruß Harald
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#12
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![]() Zitat:
Früher gab es bei uns diese Probleme nicht. ![]() ![]() ![]() Meine Kumpels und ich hatten nur jeweils ein "Ruder", selbst die Sitzbretter mußten wir uns zu zweit teilen. ![]() Aber Hinweise zur Rudertechnik hätte ich für Dich. Um schneller aus dem Stand in die Gleitphase zu kommen macht man erst 5-7 kurze Schäge mit 1/2 - 3/4 Eintauchtiefe. Später dann bis zum maximalen Speed lange Schläge aus dem ganzen Körper bei 3/4-1.0 Eintauchtiefe bei maximalem Durchzug. Auf Strecke dann 3/4 Durchzuglänge. Das ganze dann zügig die nächsten 10000m so weiterführen. Kurzstrecken von 3000m können ab der Gleitphase ausschließlich mit langen Zügen abgeritten werden. Wenn Du am Zielpunkt angekommen bist einfach jemanden bitten Dir die "Ruder" aus der Hand zu treten, klappert sonst so wenn Du über den Steg flanierst und sie unbewußt hinterher schleifst. Einen hab' ich noch .... ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Zur Motivation zwischendurch 10 "Potsdamer Harte" einfügen, das bedeutet auf Ansage beginnend 10 extremste Schläge - laut brüllend mitzählend, voller Durchzug. Das schüchtert eventuelle Hobby - Paddler ein und macht ausweichpflichtige MOBO-Fahrer auf Dich aufmerksam.
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![]() Mein Vater lehrte mich immer erst das instandsetzen, später dann die Nutzung ... Danke, Väterchen ![]() ![]() ![]()
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#13
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![]() Zitat:
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#14
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Da wird wohl jeder seine persönlichen Vorlieben haben, deshalb kann man das nicht berechnen. Nach meinen bisherigen Erfahrungen: In der Mitte so dicht wie möglich zusammen, aber den Abstand nicht kleiner als 2 cm. Irgendwann hat man mit Sicherheit mal den Daumen dort.
Zitat:
Bernd
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#15
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#16
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![]() Zitat:
![]() Wolfgang PS: Ansonsten sollte daraus keine Wissenschaft gemacht werden. Probieren geht über studieren.
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#17
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Danke!
MfG Bene
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________________________________ ![]() Stolzer Blick zurück, volle Kraft nach vorn. |
#18
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BeneSB,
und immer schön auf die 2 cm Platz für den Daumen achten. http://www.google.de/imgres?q=rudern...5&tx=122&ty=82 ![]() ![]() ![]() Gruß Robin
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#19
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Wie lang soll ein Riemen sein?
Zur Ermittlung der richtigen Riemenlänge kann folgende Formel verwendet werden: 3 X B/2 + 15 cm = L Riemen (Dreimal die halbe Bootsbreite (in cm) plus 15 cm = Gesamtlänge des Riemens) Beispiel: Bootsbreite B = 1,20 Meter; daraus errechnet sich für B/2 = 0,6Meter = 60 cm und für die Riemenlänge L Riemen = 3 x 60cm + 15cm = 195cm Diese Formel funktioniert sehr gut bei Ruderbooten dessen Freibord im normalen Bereich liegt. Für Boote mit sehr niedrigem Freibord werden die Riemen etwas kürzer, bei hochbordigen Booten etwas länger gefertigt. Zur Festlegung der richtigen Riemenlänge können noch weitere Punkte eine Rolle spielen: - Die Umgebung in der das Ruderboot genutzt wird. In freien Gewässern eher etwas länger, auf kleinen Teichen oder zugewachsenen Gewässern eher etwas kürzer. - Mit langen Riemen sind Boote auf geraden Strecken schneller unterwegs, mit kürzeren Riemen sind Boote wendiger. - Bei gleicher Geschwindigkeit ist die Schlagzahl mit kurzen Riemen größer als bei langen. - Mit langen Riemen kann im flachen Wasser besser gestakt werden als mit kurzen. - Kürzere Riemen sind leichter zu verstauen und zu transportieren als längere.
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Gruß Uwe - und hier meine Homepage |
#20
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Die Länge war ja nicht das Problem! Ehr die Befestigung! Hab jetzt 10 cm Abstand zwischen den Griffen gelassen! Fährt sich gut!
MfG Bene
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